Ingenuity zeigt Perseverance

Die Flugdrohne Ingenuity auf dem Mars schoss am 25. April dieses scharfe Bild in 5 Metern Höhe.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, Ingenuity

Beschreibung: Die Flugdrohne Ingenuity schoss am 25. April beim Flug in einer Höhe von 5 Metern dieses scharfe Bild. Bei ihrem zweiten Flug über die Marsoberfläche blickte Ingenuitys Farbkamera zurück zu ihrer aktuellen Basis beim Gebrüder-Wright-Feld und dem Octavia-E.-Butler-Landeplatz, der von den Spuren des Rovers Perseverance am oberen Bildrand markiert ist. Perseverance selbst schaut etwa 85 Meter entfernt von der linken oberen Ecke aus zu. Die Enden von Ingenuitys Landebeinen ragen links und rechts über den Rand des Sichtfeldes der Kamera.

Bei ihrem vierten Flug am 30. April, der Rekorde setzte, sammelte Ingenuity Bilder einer möglichen neuen Landezone, ehe sie zum Gebrüder-Wright-Feld zurückkehrte. Ingenuitys fünfter Flug wäre ein Einwegflug, um das Marsflugzeug zu einem neuen Landeplatz zu bringen und eine neue Phase der operativen Demonstrationsflüge einzuleiten.

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Ingenuity: Erster Flug über den Mars


Videocredit: NASA, JPL-Caltech, ASU, MSSS

Beschreibung: Wie kann man den Mars am besten erforschen? Vielleicht gibt es keinen bestimmten besten Weg, doch eine neu erprobte Methode ist sehr vielversprechend: ein Flug. Der motorisierte Flug. Damit kann man weite Regionen absuchen und besonders interessante Gebiete für genauere Untersuchungen auskundschaften.

Gestern wurde zum ersten Mal auf dem Mars mit einem kleinen Hubschrauber namens Ingenuity ein motorbetriebener Flug getestet. Dieses Video zeigt Ingenuitys ersten Flug, gefilmt vom Rover Perseverance, der ruhig auf der Marsoberfläche hockt. Nach wenigen Sekunden drehen sich Ingenuitys lange Rotorblätter, und ein paar Sekunden später wird Geschichte geschrieben, als Ingenuity tatsächlich abhebt, einige Sekunden lang schwebt und sicher wieder landet.

Weitere Tests von Ingenuitys einzigartiger Fähigkeit sind für die nächsten Monate geplant. Flüge können der Menschheit helfen, nicht nur den Mars besser zu erforschen, sondern in den nächsten Jahrzehnten auch den Saturnmond Titan.

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Ingenuity-Anaglyphe

Der Mars-Helikopter Ingenuity steht neben den Radspuren des Rovers Perseverance und wirft seinen Schatten auf die Marsoberfläche.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS, ASU

Beschreibung: Die in Stereo und farbig abbildende Mastcam-Z auf dem Rover Perseverance fotografierte an Missions-Sol 45 – das war der 5. April – diese Stereo-Nahaufnahme (nehmt eure rot-blauen Brillen) des Mars-Hubschraubers Ingenuity. In wenigen Sols versucht der Technologie-Demonstrator Ingenuity den ersten angetriebenen Flug auf einem anderen Planeten in der dünnen Marsatmosphäre. Der Testflug findet frühestens am Sonntag, 11. April, statt.

Ingenuity steht auf seinen vier Landebeinen neben den Radspuren des Rovers und wirft seinen Schatten auf die Marsoberfläche. Das Solarpaneel des experimentellen Hubschraubers sitzt über seinen beiden 1,2 Meter langen, gegenläufig rotierende Flügeln. Es lädt die Batterien, die ihn in den kalten Marsnächten warm halten, und liefert die Energie für seinen Flug.

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Ingenuity an Sol 39

Der Mars-Hubschrauber Ingenuity hängt unter dem Rumpf des Rovers Persevrance wenige Zentimeter über dem Boden.

Bildcredit: NASA / JPL-Caltech / MSSS

Beschreibung: Der Mars-Hubschrauber Ingenuity wurde hier an Sol 39 (30. März) fotografiert, alle vier Landebeine sind unter dem Rumpf des Rovers Perseverance zum Boden gerichtet. Die Ansicht auf Bodenniveau ist ein Mosaik aus Bildern der Kamera WATSON am Roboterarm SHERLOC des Rovers.

Der experimentelle Hubschrauber hängt nahe der Bildmitte wenige Zentimeter über der Marsoberfläche. Die Spuren von Perseverance reichen über die Räder des Rovers hinaus. In einer Entfernung von ungefähr 2 Kilometern seht ihr den Wall des Kraters Jezero.

Ingenuity wiegt auf der Erde 1,8 Kilogramm. Das entspricht auf dem Mars einem Gewicht von 0,68 Kilogramm. Ihre Rotorblätter haben eine Spannweite von 1,2 Metern, damit wird sie – nicht vor Sol 48 (8. April) – den ersten Motorflug eines Flugzeugs auf einem anderen Planeten versuchen, und zwar in der dünnen Marsatmosphäre, die nur ein Prozent der Dichte der Erdatmosphäre besitzt.

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Mars Roomba braucht ein Verlängerungskabel

Staubsauger SEIS der Mars-Landesonde InSight erreicht das Ende seines Verlängerungskabels.

Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, Projekt „Clean Up Mars“

Beschreibung: 2018 stationierte die Landesonde InSight der NASA den ersten autonomen Staubsauger auf dem Mars. Sein Ziel war, den gesamten Mars von Staub zu säubern. Damit sollte das regelmäßige Auftreten planetenweiter Staubstürme beendet werden sowie die damit verbundene Notwendigkeit, Staub von den Solarpaneelen zu fegen, welche die Energie für Marslandesonden und Rover liefern.

Heute, am 1. April, kontaktierte InSight das NASA-Kontrollzentrum, um zu berichten, dass der Staubsauger das Ende seines Verlängerungskabels erreicht hat. Leider ist auf dem Roten Planeten immer noch eine Menge Staub übrig, obwohl der Mars-Helikopter Ingenuity durchaus in der Lage sein könnte, ein mögliches Ersatzkabel einzufliegen.

Einen fröhlichen 1. April wünschen die Leute von APOD, mit etwas Hilfe von SEIS, dem Seismic Experiment for Interior Structure auf InSight, das den Puls des Mars misst.

Kein Scherz: Samstag Abend kommen Ostereier per Elektropost!

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Ingenuity: Mini-Helikopter auf dem Mars

Der Helikopter Ginny ist so klein wie ein Toaster. Sie besitzt vier lange Beine und zwei noch längere Rotoren (1,2 Meter).

Illustrationscredit: NASA, JPL-Caltech, Mars 2020 – Perseverance

Beschreibung: Was wäre, wenn ihr auf dem Mars herumfliegen könntet? Die NASA hat letzten Monat wohl genau diese Fähigkeit erworben, und zwar mit der Landung des Rovers Perseverance und dessen kleinem, flugfähigem Begleiter mit der Bezeichnung Ingenuity und dem Spitznamen Ginny.

Der Helikopter Ginny ist so klein wie ein Toaster. Sie besitzt vier lange Beine und zwei noch längere Rotoren (1,2 Meter), und sie ist die erste ihrer Art – noch nie gab es irgendetwas Vergleichbares. Nach dem Abladen – voraussichtlich im April – geht der fahrzeuggroße Perseverance („Percy“) auf Abstand, um Ginny Platz zu machen, damit sie ihren neuartigen ersten Flug wagen kann.

Diese künstlerische Darstellung zeigt Ginnys lange Rotoren, die ihr den nötigen Hub verschaffen, um in der dünnen Marsatmosphäre fliegen und das Gebiet um Perseverance zu erkunden. Ingenuity fliegt zwar selbst nicht sehr weit, doch sie ist der Prototyp für alle künftigen flugfähigen Roboter im Sonnensystem, die vielleicht über große Strecken fliegen werden – nicht nur auf dem Mars, sondern auch auf Titan.

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Mars 2020 – ab 1500 Meter

Eine Atlas-V-Rakete startete um 7:50 Uhr EDT vom Raketenstartkomplex 41 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral und transportierte den Rover Perseverance der NASA-Mission Mars 2020.

Bildcredit und Bildrechte: John Kraus

Beschreibung: Dieser Schnappschuss vom Donnerstag zeigt die Abgasschwade einer Rakete, die in den blauen Morgenhimmel aufstieg. Das Foto wurde aus einem kleinen Flugzeug 1500 Meter über der Weltraumküste von Florida fotografiert.

Es war der dritte Start einer Mission, die im Juli vom Planeten Erde zum Mars aufbrach. Die Atlas-V-Rakete startete um 7:50 Uhr EDT vom Raketenstartkomplex 41 der Luftwaffenbasis Cape Canaveral und transportierte den Rover Perseverance der NASA-Mission Mars 2020. Perseverance ist etwa so groß wie ein PKW, seine Landung im Krater Jezero auf dem Roten Planeten ist für Februar 2021 geplant. An Bord des ausgeklügelten Rovers befindet sich die Helikopterdrohne Ingenuity.

Mars-Start 2020: Fotos vom Planeten Erde

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