Eine partielle Mondfinsternis

Mitten im Bild leuchtet der Vollmond, unten wird er teilweise von einigen Wolken verdeckt, oben vom Schatten der Erde.

Credit und Bildrechte: Brad Riza

Beschreibung: Was ist mit dem Mond passiert? Letztes Wochenende wanderte wieder einmal ein Teil des Mondes durch den Erdschatten. Das geschieht für gewöhnlich etwa ein- bis zweimal pro Jahr, aber nicht in jedem beliebigen Monat, weil die Mondbahn um die Erde gegenüber der Ekliptik leicht geneigt ist.

Oben ist die Vorderseite des Vollmondes teils von irdischen Wolken bedeckt, rechts oben ist der Mond teilweise vom Kernschatten der Erde verdunkelt. Wo die Wolken es zuließen, war die partielle Mondfinsternis auf der Erdhälfte sichtbar, die während der Finsternis zum Mond gerichtet war. Dazu zählte ein Großteil der Pazifikstaaten. Am 11. Juli ist auf der Erde auf einem schmalen Pfad – der Zentrallinie – eine totale Sonnenfinsternis zu sehen. Die Zentrallinie kreuzt den Süden des Pazifischen Ozeans.

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Von Mondaufgang bis Sonnenuntergang

Das Bild ist ein sehr breites Panorama mit Blick über Lissabon, rechts geht die Sonne unter, links geht der Mond auf.

Credit und Bildrechte: Miguel Claro

Beschreibung: Auf diesem Panorama von Erde und Himmel, das am Donnerstag, dem 13. November aufgenommen wurde, erhebt sich der Vollmond weit links am östlichen Horizont. Natürlich geht dieser zu Sonnenuntergang auf, und an jenem Donnerstag wurde die untergehende Sonne weit rechts ebenfalls erfasst. Dazwischen wurden 17 Digitalbilder zusammengefügt, die den Süden entalang dem Horizont folgen und ein hübsches Zwielichtporträt des Zentrums von Lissabon in Portugal zeigen. Die stimmungsvolle Ansicht umfasst auch einen Teil der längsten Brücke Europas, die Vasco-da-Gama-Brücke unter dem aufgehenden Mond, und endet bei der Mündung des Flusses Tajo, wenn man nach Westen in Richtung des Sonnenuntergangs und des Atlantischen Ozeans blickt. Der Aussichtspunkt des Fotografen war das 28 Meter hohe Cristo-Rei-Monument am Südufer des Tajo am Fuß der anderen berühmten Brücke der Hafenstadt, der Ponte 25 de Abril.

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Schmale Mondbahn

Der Mond zieht eine breite Spur am Himmel, während er durch den Schatten der Erde gleitet. An den Enden ist er hell und gleißend, in der Mitte ist seine Spur schmäler und rötlich. Auch Strichspuren ziehen über den dunklen Himmel.

Credit und Bildrechte: Stefan Seip (TWAN)

Wollt ihr eine geruhsame Mondfinsternis genießen? Dazu braucht ihr keine Spezialfilter, ja nicht einmal ein Teleskop. Diese Schauspiele am Himmel sieht man auf der ganzen Nachtseite des Planeten Erde. Sie finden regelmäßig statt. Bei so einer Gelegenheit haben schon viele Leute den Himmel beobachtet.

Dieses Bild zeigt eine Mondfinsternis, doch es ist auffällig und ungewöhnlich. Für die Aufnahme montierte der Astrofotograf am 3. März 2007 seine Kamera auf einem Stativ und öffnete den Verschluss während der ganzen totalen Mondfinsternis. So entstand ein Bild, das die Bahn des Mondes und die schmalen Strichspuren von Sternen aufzeichnet, während sie durch die Nacht gleiten. Die üblichen roten Farbtöne bei der Totalität einer Mondfinsternis sind der dunklere, schmalere Abschnitt auf der Mondspur.

Heute Nacht sieht man bei klarem Himmel zumindest einen Teil der Mondfinsternis über Amerika, Europa, Afrika und Westasien. Sie dauert von Anfang bis Ende länger als drei Stunden. Die Totalität ist etwa 50 Minuten lang. Es ist die letzte totale Mondfinsternis bis Dezember 2010.

Mondfinsternis: Tipps für Fotos

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