Im Schatten des Mondes

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Bildcredit und Bildrechte: Yuri Beletsky (Carnegie Las Campanas Observatory, TWAN)

Beschreibung: Am 2. Juli standen Bewohner des Planeten Erde während der totalen Sonnenfinsternis 2019 in Südamerika im dunklen Kernschatten des Mondes stehen. Zuerst traf er im Südpazifik östlich von Neuseeland auf die Küste.

Auf einem schmalen Pfad raste der Mondschatten ostwärts und erreichte die chilenische Küste, als die Sonne schon tief über dem westlichen Horizont stand. Im Vordergrund stehen hier lange Schatten noch im direktem Sonnenlicht, sie wurden in den letzten Augenblicken vor Beginn der Totalität fotografiert. Die Lichtkreuze stammen von der Blendenöffnung des Objektivs, und die fast vollständig verdunkelte Sonne leuchtete kurz wie ein schöner Diamantring am klaren, verdunkelten Himmel.

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Das Blitzspektrum der Sonne

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Bildcredit und Bildrechte: Yujing Qin (University of Arizona)

Beschreibung: Am klaren Himmel über Madras in Oregon entstand dieses bunte Finsterniskomposit, es zeigt das flüchtige chromosphärische oder Blitz-Spektrum der Sonne. Nur drei Aufnahmen vom 21. August mit Teleobjektiv und Beugungsgitter wurden zu diesem Bild justiert. Ganz links wurde die diamantringartige Erscheinung der Sonne zu Beginn und am Ende der Totalität direkt fotografiert, sie umklammert die Silhouette der Mondscheibe beim Maximum der Finsternis. Die Photosphäre der Sonne wurde durch das Beugungsgitter nach rechts in das Farbspektrum aufgefächert, dieses zeigt die beiden durchgehenden Streifen. Sie entsprechen den Diamantringblitzen der normalerweise überbordend hellen Sonnenscheibe. Doch auch einzelne Finsternisbilder erscheinen in jeder Lichtwellenlänge, die von den Atomen in den dünnen, flüchtigen Bögen der Sonnenchromosphäre abgestrahlt werden. Die hellsten Bilder – die stärkste chromosphärische Strahlung – entspricht Wasserstoffatomen. Die rote Wasserstoff-alpha-Emission befindet sich ganz rechts, links sind die blauen und violetten Wasserstoff-Emissionsserien. Die hellste gelbe Emission dazwischen entsteht durch Heliumatome, dieses Element wurde erstmals nur im Blitzspektrum der Sonne entdeckt.

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Der Kletterer und die Finsternis

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Bildcredit und Bildrechte: Andrew Struder

Beschreibung: Was tun Sie, wenn auf Ihrem Kletterfoto plötzlich eine totale Sonnenfinsternis ins Bild läuft? Jubeln Sie – weil sich Ihre Planung ausgezahlt hat. Nach Monaten der Erörterung verschiedener Schauplätze und einer Woche des Auskundschaftens unterschiedlicher Standorte im Smith Rock State Park von Oregon wählte eine Gruppe von Fotografen und Kletterern, geführt von Ted Hesser, Martina Tibell und Michael Shainblum, den pittoresken, 100 Meter hohen Monkey Face tower als dramatischen Vordergrund für ihre Bilder der bevorstehenden totalen Sonnenfinsternis. Die Spannung stieg, als die Finsterniszeit näherrückte, man prüfte geplante Aufreihungen und passte die Platzierung des Felskletterers Tommy Smith an. Genau im Zeitplan wanderte der Mond vor die Sonne, und Smith bewegte sich wie geplant vor den Mond. Das hier gezeigte Sonnenfinsternisbild zeigt einen Diamantring – eine Finsternisphase, bei der ein Teil der fernen Sonne immer noch hinter der Mondoberfläche sichtbar ist.

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Diamantanring an einem wolkigen Himmel

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Bildcredit und Bildrechte: Ashley Marando

Beschreibung: Als der Mondschatten am 21. August über die USA zog, konnten Finsternisjäger auf dem schmalen Totalitätspfad einen Diamantring am Himmel betrachten. Der flüchtige Effekt ruft häufig zu Beginn und am Ende der Totalität ein hörbares Keuchen im Publikum hervor. Er ereignet sich kurz vor oder nach der Erscheinung der zarten Sonnenkorona als kurzer Lichtring mit flüchtigem Sonnenblick. In dieser Szene vom Ende der Totalität in South Carolina ziehen nahe dem Diamantring der Sonne Wolken über den Himmel.

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Eine Sonnenfinsternis mit Perlenschnur-Feuerkranz

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Bildcredit und Bildrechte: Stephen Bedingfield

Beschreibung: Welche Art Finsternis ist das? Am Sonntag bedeckte der Mond bei einer partiellen Sonnenfinsternis Teile der Sonne. Das war in einigen Regionen auf der Südhalbkugel der Erde zu sehen. In manchen Gegenden war das Ergebnis eine seltene Art partieller Finsternis, die man als ringförmige Finsternis bezeichnet. Dort strömte Sonnenlicht um den Rand des Mondes, weil der Mond zu weit von der Erde entfernt war, um die ganze Sonne zu bedecken, und bildete einen „Feuerkranz“ .

Manchmal war das Ergebnis die seltene Art einer ringförmigen Finsternis, bei der ein Mondrand fast genau in einer Linie mit einem Sonnenrand liegt und Sonnenlicht durch flache Mondregionen strömen. Dieser doppelt seltene Effekt wird als „Bailysche Perlen“ oder „Diamantring“ bezeichnet und wurde am Sonntag auf diesem Bild aus Chubut in Argentinen (Südamerika) fotografiert.

Diesen Sommer zieht eine totale Sonnen finsternis über Nordamerika.

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Diamantenringe und Bailysche Perlen

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Bildcredit und Bildrechte: Wang, Letian

Beschreibung: Etwa zur Tag- und Nachtgleiche am 20. März bot der kalte, klare Himmel über Longyearbyen in Norwegen auf dem Planeten Erde ein faszinierendes Bild: eine totale Sonnenfinsternis. Auf diesem Zeitraffer-Kompositbild des geozentrischen Himmelsereignisses scheinen knapp vor und nach der drei Minuten dauernden Totalitätsphase funkelnde Diamantringe und leuchtende Perlen aus der Silhouette des Neumondes zu sprießen. Die letzten und ersten flüchtigen Ansichten der Sonnenscheibe mit dem Mondkörper, der vom Leuchten der inneren Sonnenkorona umgeben ist, vermitteln den Eindruck eines Diamantringes am Himmel. An den Grenzen der Totalität strömt Sonnenlicht durch die Täler des irregulären Geländes am Mondrand, wodurch ein Effekt entsteht, der als Bailysche Perlen bekannt ist, benannt nach dem englischen Astronomen Francis Baily, der 1836 eine Erklärung für dieses Phänomen vertrat. Diese gestochen scharfe Komposition zeigt auch eine Reihe rötlicher Sonnenprotuberanzen, die über dem Rand der verfinsterten Sonne schweben.

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Nördliche Äquinoktiums-Finsternis

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Bildcredit und Bildrechte: Stan Honda

Beschreibung: Verschneites, kaltes Wetter ist das, was in Longyearbyen am arktischen Archipel von Svalbard in Norwegen bei Frühlingsbeginn zu erwarten ist. Doch es war ein sehr gutes Wetter, um zu beobachten, wie der Kernschatten des Mondes über den Norden des Planeten Erde raste. Die Region war während der totalen Sonnenfinsternis am 20. März drei Minuten lang in Dunkelheit getaucht, während isolierte Finsternisjäger die dunkle Sonne am klaren, kalten Himmel erlebten. Auf diesem zeitlich gut geplanten Schnappschuss, der gegen Ende der Totalität fotografiert wurde, hebt sich der Mondschatten vom Horizont und die Sonnenkorona verblasst, während die Mondscheibe gerade anfängt, die Sonne freizugeben. Am Mondrand strömen direkte Sonnenstrahlen vorbei und erzeugen die flüchtige Erscheinung eines gleißenden Diamantrings.

Galerie: Sonnenfinsternis
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Im Schatten Saturns

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Bildcredit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Im Schatten Saturns treten unerwartete Naturwunder zutage. Die robotische Raumsonde Cassini, die derzeit Saturn umkreist, trieb zu Beginn dieses Jahres in den Schatten des Riesenplaneten und blickte zur abgedunkelten Sonne zurück. Cassini zeigte einen einzigartigen, gefeierten Anblick.

Als Erstes ist die Nachtseite Saturns zu sehen, die teilweise von seinem majestätischen Ringsystem reflektiert wird. Weiters erscheint Saturns ausgedehntes Ringsystem so majestätisch wie immer, sogar von diesem seltsamen Blickwinkel aus. Ringteile, von denen viele nur als irreguläre Sicheln leuchten, streuen auf diesem in natürlichen Farben dargestellten Bild das Sonnenlicht sanft in Richtung Cassini.

Mehrere Monde und Ringmerkmale sind ebenfalls erkennbar. Relativ markant erscheint Saturns E-Ring – jener Ring, der durch die ungewöhnlichen Eisfontänen des Mondes Enceladus entsteht – er ist der äußerste oben sichtbare Ring.

Links oben stehen in weiter Ferne die Planeten Mars und Venus. Unten rechts jedoch ist der vielleicht erstaunlichste Anblick von allen: der beinahe unsichtbare, fast vernachlässigbare blassblaue Punkt der Erde.

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Finsternis in 13.000 Metern Höhe

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Bildcredit und Bildrechte: Ben Cooper (Launch Photography)

Beschreibung: Gute Zeiteinteilung war wichtig, um dieses Bild der Sonnenfinsternis am 3. November zu fotografieren. Doch bei einem Flug in 13.000 Metern Höhe schafften es unerschrockene Finsternisjäger in einem gemieteten Düsenflugzeug, das mit 800 Kilometern pro Stunde dahinflog, den Mondschatten einzufangen. Der ungewöhnliche Flug kreuzte die Zentrallinie des Schattenpfades im rechten Winkel. Der Mondschatten, der in diesem Augenblick den Himmel jenseits der Flügelspitze verfinsterte, wanderte mit etwa 12.900 km/h über den Atlantik, knapp 1000 Kilometer südöstlich der Bermudas. Nach nur einem Augenblick der Finsternis zeigt dieser Schnappschuss die Mondscheibe als Silhouette. Sonnenstrahlen leuchten durch die Gipfel und Täler am Mondrand und bilden die vergängliche Erscheinung eines funkelnden Diamantringes.

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Diamantring und fliegende Schatten

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Bildcredit und Bildrechte: Stephen Mudge

Beschreibung: Als die totale Phase der Sonnenfinsternis von letzter Woche zu Ende ging, strömte Sonnenlicht am Mondrand vorbei und erzeugte die flüchtige Erscheinung eines gleißenden Diamantringes am Himmel. Und während den meisten Finsternisbeobachtern Wolken kein willkommener Anblick waren, enthüllte ein Blick durch dünne Wolken nördlich von Cairns in Queensland (Australien) zusätzlich diese außergewöhnlichen, flackernden fliegenden Schatten. Die Schattenbänder werden auf die Wolkenschicht projiziert und verlaufen parallel zum schmalen Streifen des auftauchenden Sonnenlichts. Die schmalen Bänder entstehen durch die Refraktion des Sonnenstreifchens durch Turbulenzen in der Erdatmosphäre. Die schmalen Bänder wurden auf dieser Aufnahme mit einer Belichtungszeit von 1/1000stel Sekunde festgehalten.

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Wie ein Diamant am Himmel

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Bildcredit und Bildrechte: Alex Cherney (Terrastro, TWAN)

Beschreibung: Eine dunkle Sonne hing am Mittwochmorgen während einer lang ersehnten totalen Sonnenfinsternis über Queensland in Australien. Sturmwolken drohten entlang der Nordküste die Sicht zu verderben, doch wenige Minuten vor der Totalität rissen die Wolken auf. Gerade strömen die letzten direkten Sonnenstrahlen um den Mondrand und bildeten in dieser Szenerie, die bei Ellis Beach zwischen Cairns und Port Douglas fotografiert wurde, einen prächtigen Diamantringeffekt. Einen Augenblick lang blitzte der Diamant auf, hielt jedoch nicht für die Ewigkeit. Die Region war fast 2 Minuten lang in Dunkelheit gehüllt, als der Mondschatten von der Küste zum Great Barrier Reef in Australien und weiter über den Südpazifik fegte. Fünf Einzelaufnahmen mit Belichtungszeiten zwischen 1/4000 und 1/15 Sekunden wurden zu diesem Bild vereint, um einen Eindruck der atemberaubenden visuellen Erfahrung der Finsternis zu präsentieren.

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