Die große Korona

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Bildcredit und Bildrechte: P. Horálek, Z. Hoder, M. Druckmüller, P. Aniol, S. Habbal / Solar Wind Sherpas

Beschreibung: Die meisten Fotos zeigen die Pracht der Sonnenkorona nicht angemessen. Die Korona während einer totalen Sonnenfinsternis selbst zu sehen, ist einzigartig. Das menschliche Auge kann sich anpassen und die Ausdehnung der Korona sowie Strukturen besser erkennen als durchschnittliche Kameras.

Willkommen im digitalen Zeitalter: Dieses Bild kombiniert digital kurz und lang belichtete Aufnahmen, die bearbeitet wurden, um zarte, ausgedehnte Strukturen in der Korona der totalen Sonnenfinsternis im August 2017 zu hervorzuheben. Komplexe Schichten und leuchtende Brennlinien einer sich ständig verändernden Mischung aus heißem Gas und Magnetfeldern in der Sonnenkorona sind deutlich sichtbar. Direkt am Sonnenrand erscheinen rosarote Schleifen von Protuberanzen. Sogar blasse Details auf der Nachtseite des Neumondes sind erkennbar, sie werden von Sonnenlicht beleuchtet, das von der Tagseite der vollen Erde reflektiert wird.

Bilder, die Sekunden vor und nach der totalen Finsternisphase aufgenommen wurden, zeigen flüchtige Ausschnitte der Sonne im Hintergrund. Das Phänomen ist als Perlschnurphänomen oder Diamantring bekannt. Morgen sieht man in Teilen Südamerikas wieder eine totale Sonnenfinsternis.

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Eine Sonnenfinsternis mit Perlenschnur-Feuerkranz

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Bildcredit und Bildrechte: Stephen Bedingfield

Beschreibung: Welche Art Finsternis ist das? Am Sonntag bedeckte der Mond bei einer partiellen Sonnenfinsternis Teile der Sonne. Das war in einigen Regionen auf der Südhalbkugel der Erde zu sehen. In manchen Gegenden war das Ergebnis eine seltene Art partieller Finsternis, die man als ringförmige Finsternis bezeichnet. Dort strömte Sonnenlicht um den Rand des Mondes, weil der Mond zu weit von der Erde entfernt war, um die ganze Sonne zu bedecken, und bildete einen „Feuerkranz“ .

Manchmal war das Ergebnis die seltene Art einer ringförmigen Finsternis, bei der ein Mondrand fast genau in einer Linie mit einem Sonnenrand liegt und Sonnenlicht durch flache Mondregionen strömen. Dieser doppelt seltene Effekt wird als „Bailysche Perlen“ oder „Diamantring“ bezeichnet und wurde am Sonntag auf diesem Bild aus Chubut in Argentinen (Südamerika) fotografiert.

Diesen Sommer zieht eine totale Sonnen finsternis über Nordamerika.

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Diamantenringe und Bailysche Perlen

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Bildcredit und Bildrechte: Wang, Letian

Beschreibung: Etwa zur Tag- und Nachtgleiche am 20. März bot der kalte, klare Himmel über Longyearbyen in Norwegen auf dem Planeten Erde ein faszinierendes Bild: eine totale Sonnenfinsternis. Auf diesem Zeitraffer-Kompositbild des geozentrischen Himmelsereignisses scheinen knapp vor und nach der drei Minuten dauernden Totalitätsphase funkelnde Diamantringe und leuchtende Perlen aus der Silhouette des Neumondes zu sprießen. Die letzten und ersten flüchtigen Ansichten der Sonnenscheibe mit dem Mondkörper, der vom Leuchten der inneren Sonnenkorona umgeben ist, vermitteln den Eindruck eines Diamantringes am Himmel. An den Grenzen der Totalität strömt Sonnenlicht durch die Täler des irregulären Geländes am Mondrand, wodurch ein Effekt entsteht, der als Bailysche Perlen bekannt ist, benannt nach dem englischen Astronomen Francis Baily, der 1836 eine Erklärung für dieses Phänomen vertrat. Diese gestochen scharfe Komposition zeigt auch eine Reihe rötlicher Sonnenprotuberanzen, die über dem Rand der verfinsterten Sonne schweben.

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Sonnenfinsternis über Queensland

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Bildcredit und Bildrechte: Phil Hart

Beschreibung: Der Neumond dieses Monats am 13. November (UT) brachte Teilen des Planeten Erde eine totale Sonnenfinsternis. Ein Großteil des Totalitäts-Finsternispfades fiel auf den Südpazifik, doch der dunkle Kernschatten des Mondes begann seine Reise bei Nordaustralien laut Ortszeit am Mittwoch früh. Auf dem Pfad entstand mit einem Teleskop dieser Schnappschuss, der die Mondsilhouette am Himmel über Queensland zeigt, fotografiert am Mulligan-Highway von Port Douglas. Die Sonnenscheibe, fast vollständig bedeckt, ist noch zu sehen und von einer Andeutung der blassen Sonnenkorona umgeben. Planetengroße Protuberanzen erheben sich über dem Sonnenrand. Sonnenlicht strömt durch die Lücken im zerklüfteten Profil des Mondrandes und erzeugt die gleißenden, aber flüchtigen Bailyschen Perlen.

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Bailysche Perlen nahe der Totalität einer Sonnenfinsternis

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Bildcredit und Bildrechte: Leonid Durman

Beschreibung: Kurz bevor die Sonne verfinstert wird, geschieht etwas Seltsames. Wenn der Mond wandert, um die Sonne bei einer totalen Sonnenfinsternis vollständig zu bedecken – wie etwa jene, die sich am Dienstag über Teilen Australiens ereignet – laufen Perlen hellen Sonnenlichts um den Rand des Mondes. Dieser Effekt wird als Bailysche Perlen bezeichnet – nach Francis Baily, der 1835 auf dieses Phänomen aufmerksam machte. Zwar ist die Anzahl und Helligkeit der Bailyschen Perlen üblicherweise unvorhersagbar, doch heute ist der Mond so gut kartiert, dass einige allgemeine Merkmale der Baylischen Perlen zu erwartet sind. Wenn eine einzelne Perle stark hervortritt, wird das als Diamantringeffekt bezeichnet, der üblicherweise knapp vor der Totalität zu sehen ist. Oben ist waagrecht verkürzt eine Bildserie zu sehen, bei der die Bailyschen Perlen fotografiert wurden, die vor und nach der totalen Sonnenfinsternis 2008 in Novosibirsk (Russland) zu sehen waren. Am Ende der Totalität, wenn die Sonne wieder hinter dem Mond auftaucht, können ebenfalls Bailysche Perlen zu sehen sein – doch nun auf der anderen Seite des Mondes.

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Diamanten an einem wolkigen Himmel

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Credit und Bildrechte: Óscar Martín Mesonero (OSAE), SAROS Group

Beschreibung: Wolken am Himmel über Wuhan in China verbargen die filigrane Sonnenkorona während der totalen Sonnenfinsternis im Juli. Dennoch wurde die Silhouette des Mondes durch diese funkelnden Diamanten hervorgehoben, als die Totalitätsphase zu Ende ging. Der Effekt entsteht durch helles Sonnenlicht, das durch Kerben und Täler im unregelmäßigen Gelände am Mondrand strömt – der Effekt ist als Bailysche Perlen bekannt, benannt nach Francis Baily, der das Phänomen im Jahr 1836 beobachtete. Die dramatische Erscheinung der Perlen zu Beginn und am Ende einer totalen Sonnenfinsternis ist auch als Diamantringeffekt bekannt. Auf diesem bemerkenswerten Bild ist auch eine rötliche Sonnenprotuberanz am Rand zu sehen, unter den Diamanten.

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Bailysche Perlen nahe der Totalität der Sonnenfinsternis

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Credit und Bildrechte: Leonid Durman

Beschreibung: Unmittelbar bevor sich die Sonne verfinstert, geschieht etwas Seltsames. Während der Mond sich vor die Sonne schiebt, um diese während einer totalen Sonnenfinsternis völlig zu bedecken, strömen Perlen hellen Sonnenlichts um den Rand des Mondes. Dieser Effekt, bekannt als Bailysche Perlenkette (Perlschnurphänomen) ist nach Francis Baily benannt, der 1863 auf dieses Phänomen aufmerksam machte. Obwohl die genaue Anzahl und Helligkeit der Perlen unvorhersehbar ist, ist der Mond heute so gut kartiert, dass die allgemeine Erscheinung der Perlenschnur absehbar ist. Wenn eine einzelne Perle dominiert, wird dies als Diamantringeffekt bezeichnet, der üblicherweise unmittelbar vor der Totalität zu sehen ist. Oben abgebildet ist eine Serie von Bildern des Perlschnurphänomens in der Zeit um die totale Sonnenfinsternis, die kürzlich stattfand, und die von Novosibirsk in Russland aus sichtbar war. Um die vollständige Serie zu sehen scrollen Sie bitte nach rechts. Auch am Ende der Totalität, wenn die Sonne wieder hinter dem Mond hervorkommt, sind manchmal Bailysche Perlen zu sehen – doch nun auf der anderen Seite des Mondes.

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