NGC 602 und dahinter

Der Nebel im Bild erinnert an eine Auster: Innen schimmert er bläulich, er ist von einer beige-braunen Schale umgeben, und im Inneren glitzern Perlen aus Sternen.
Bildcredit: NASA, ESA und das Hubble-Kulturerbe-Team (STScI/AURA) – ESA/Hubble-Zusammenarbeit

Die Wolken stehen wie eine Auster aus und die Sterne wie Perlen – aber schauen Sie genau hin!

Nahe der Randgebiete der Kleinen Magellanschen Wolke, einer Satellitengalaxie in etwa 200tausend Lichtjahren Entfernung, liegt ein 5 Millionen Jahre junger Sternhaufen namens NGC 602. Noch immer mit Gas und Staub seiner Geburt umgeben, zeigt sich NGC 602 in dieser atemberaubenden Aufnahme der Region durch das Hubble Weltraumteleskop.

Fantastische Kämme und nach hinten geschwungene Formen deuten stark darauf hin, dass energiereiche Strahlung und Schockwellen der massereichen Sterne von NGC 602 das staubhaltige Material abgetragen und eine Abfolge von Sternentstehungen ausgelöst haben, die sich vom Zentrum des Sternhaufens wegbewegt.

Bei der geschätzten Entfernung der Kleinen Magellanschen Wolke erstreckt sich dieses Bild über etwa 200 Lichtjahre. Zudem ist in dieser scharfen, farbenprächtigen Aufnahme auch eine faszinierende Ansammlung von Hintergrundgalaxien zu sehen. Die Hintergrundgalaxien befinden sich Hunderte von Millionen Lichtjahren oder mehr hinter NGC 602.

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