Weltraumteleskop Webb zeigt Jupiter

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Bildcredit: NASA, ESA, CSA, Jupiter-ERS-Team; Bearbeitung: Ricardo Hueso (UPV/EHU) und Judy Schmidt

Diese Infrarot-Ansicht von Jupiter von Webb ist erhellend. Hochaufgelöste Infrarotbilder von Jupiter des James Webb Space Telescopes (Webb) zeigen zum Beispiel Unterschiede zwischen hellen hohen Wolken – einschließlich des großen roten Flecks – und den dunkleren niedrigeren Wolken.

Darüber hinaus sieht man im hier gezeigten Webb-Bild auch Jupiters Staubring, helle Polarlichter (Aurorae) und die Jupitermonde Amalthea und Adrastea. Ein Indiz für das Umlenken von elektrisch geladenen Teilchen auf Jupiter durch das Magnetfeld seines stark vulkanischen Monds Io sieht man im südlichen Aurora-Oval.

Einige Objecte sind so hell, dass das Licht an der Webb-Optik merklich gebeugt wird und Streifen entstehen. Das Webb-Teleskop, das die Sonne in Erdnähe umläuft, hat einen Spiegel mit mehr als sechs Metern Durchmesser. Damit ist es das größte astronomische Teleskop, das jemals gestartet wurde: Es hat mehr als sechsmal mehr Lichtsammelfläche als Hubble.

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