NGC 4449: Nahaufnahme einer kleinen Galaxie

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: DatenHubble Legacy Archive, ESA, NASA; BearbeitungDomingo Pestana Galvan, Raul Villaverde Fraile

Beschreibung: Grand spiral galaxies often seem to get all the glory. Their young, blue star clusters and pink star forming regions along sweeping spiral arms are guaranteed to attract attention. But small irregular galaxies form stars too, like NGC 4449, about 12 million light-years distant. Less than 20,000 light-years across, the small island universe is similar in size, and often compared to our Milky Way’s satellite galaxy, the Large Magellanic Cloud (LMC). This remarkable Hubble Space Telescope close-up of the well-studied galaxy was reprocessed to highlight the telltale reddish glow of hydrogen gas. The glow traces NGC 4449’s widespread star forming regions, some even larger than those in the LMC, with enormous interstellar arcs and bubbles blown by short-lived, massive stars. NGC 4449 is a member of a group of galaxies found in the constellation Canes Venatici. It also holds the distinction of being the first dwarf galaxy with an identified tidal star stream.

Zur Originalseite

Galaxienhaufen Abell 370 und dahinter

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA, ESA, Jennifer Lotz und das HFF Team (STScI)

Beschreibung: Der etwa vier Milliarden Lichtjahre entfernte massereiche Galaxienhaufen Abell 370 besitzt zwei markante, gewaltige elliptische Galaxien und ist auf diesem scharfen Schnappschuss des Weltraumteleskops Hubble von blassen Bögen überschwemmt. Doch die blasseren, verstreuten bläulichen Bögen und der dramatische Drachenbogen links unter der Mitte sind Bilder von Galaxien, die weit hinter Abell 370 liegen. Ihr sonst unentdecktes Licht ist etwa doppelt so weit entfernt und wird von der gewaltigen, großteils unsichtbaren Gravitationsmasse des Haufens vergrößert und verzerrt. Der Effekt bietet einen reizenden, flüchtigen Blick auf Galaxien im frühen Universum und ist als Gravitationslinseneffekt bekannt. Erstmals wurde er als Folge der gekrümmten Raumzeit vor einem Jahrhundert von Einstein vorhergesagt. Abell 370 liegt weit hinter dem gezackten Vordergrund-Milchstraßenstern rechts unten im Sternbild Cetus, dem Meerungeheuer. Er ist der letzte von sechs Galaxienhaufen, die beim kürzlich vollendeten Frontier-FieldsProjekt abgebildet wurden.

Zur Originalseite

Das holografische Prinzip

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: Caltech

Beschreibung: Is this picture worth a thousand words? According to the Holographic Principle, the most information you can get from this image is about 3 x 1065 bits for a normal sized computer monitor.

The Holographic Principle, yet unproven, states that there is a maximum amount of information content held by regions adjacent to any surface. Therefore, counter-intuitively, the information content inside a room depends not on the volume of the room but on the area of the bounding walls.

The principle derives from the idea that the Planck length, the length scale where quantum mechanics begins to dominate classical gravity, is one side of an area that can hold only about one bit of information. The limit was first postulated by physicist Gerard ‚t Hooft in 1993.

It can arise from generalizations from seemingly distant speculation that the information held by a black hole is determined not by its enclosed volume but by the surface area of its event horizon. The term „holographic“ arises from a hologram analogy where three-dimension images are created by projecting light though a flat screen. Beware, other people looking at the featured image may not claim to see 3 x 1065 bits – they might claim to see a teapot.

Zur Originalseite

Der Elefantenrüssel in Kepheus

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Stephen Leshin

Beschreibung: Wie eine Illustration in einer galaktischen Genau-so-Geschichte windet sich der Elefantenrüsselnebel im hohen, fernen Sternbild Kepheus durch den Emissionsnebel und jungen Sternhaufenkomplex IC 1396. Der kosmische Elefantenrüssel ist auch als vdB 142 bekannt und länger als 20 Lichtjahre.

Diese farbenprächtige Nahaufnahme enthält Bilddaten von einem Schmalbandfilter, der für das Licht ionisierter Wasserstoffatome in der Region durchlässig ist. Das Ergebnis ist ein Komposit, das die hellen, zurückgefegten Ränder betont, welche die Taschen aus kühlem interstellarem Staub und Gas umgeben. Solche eingebetteten, dunklen rankenförmigen Wolken enthalten das Rohmaterial für Sternbildung und verbergen im Inneren Protosterne.

Der relativ blasse, fast 3000 Lichtjahre entfernte Komplex IC 1396 bedeckt eine mehr als 5 Grad große Region am Himmel. Diese dramatische Szene zeigt ein 1 Grad großes Feld, etwa so groß wie 2 Vollmonde.

Zur Originalseite

Jupiters Wolken von New Horizons

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA, Johns Hopkins U. APL, SWRI

Beschreibung: Die Raumsonde New Horizons fotografierte auf ihrem Weg zu Pluto einige fantastische Bilder von Jupiter, der für seinen Roten Fleck berühmt ist. Jupiter ist auch bekannt für seine regelmäßigen äquatorialen Wolkenbänder, die sogar mit relativ kleinen Teleskopen sichtbar sind. Dieses waagrecht verzerrte Bild wurde 2007 nahe Jupiters Terminator fotografiert und zeigt die große Vielfalt an Wolkenmustern des Gasriesen. Die Wolken links liegen Jupiters Südpol am nächsten. Hier sind turbulente Strudel und Wirbel in der als Gürtel bezeichneten dunklen Region zu sehen, die den ganzen Planeten umringt. Auch die hellen Regionen, die als Zonen bezeichnet werden, weisen riesige Strukturen auf mit komplexen Wellenmustern auf. Die Energie für diese Wellen stammt sicherlich von unterhalb. New Horizons ist die schnellste Raumsonde, die je gestartet wurde, hat ihren Vorbeiflug an Pluto 2015 erfolgreich absolviert und ist nun auf Kurs zu einem Vorbeiflug am Kuipergürtelobjekt 2014 MU69 2019. Derzeit warten viele Weltraumfreunde interessiert auf Junos Ankunft bei Jupiter am nächsten Montag.

APOD als Poster: PDF, JPG, Powerpoint
Zur Originalseite

Monde und Jupiter

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Phillip A Cruden

Beschreibung: Einige der größten Monde im Sonnensystem gingen am 23. Februar gemeinsam auf. In dieser Nacht wurde in der Dämmerung eine Begegnung des abnehmenden Dreiviertelmondes mit Jupiter auf diesem scharfen Teleskopsichtfeld fotografiert. Die Kombination aus kurzen und langen Belichtungen zeigt die vertraute Vorderseite des natürlichen großen Begleiters unseres Planeten zusammen mit einer Aufreihung der vier galileischen Monde des herrschenden Gasriesen. Die winzigen Lichtpünktchen sind – von links nach rechts – Kallisto, Io, Ganymed, [Jupiter] und Europa. Unser natürlicher Begleiter ist näher und heller und sieht riesig aus. Doch Kallisto, Io und Ganymed sind größer als der Erdmond, nur die Wasserwelt Europa ist ein bisschen kleiner. Von den sechs größten Planetenbegleitern des Sonnensystems fehlt in dieser Szenerie nur der Saturnmond Titan.

Zur Originalseite

APOD-Diagramm


Bildcredit: Stuart Lowe, LCOGT/Virtual Sky

Beschreibung: Das erste APOD erschien heute vor 19 Jahren. Zur Feier des Tages zeigt APOD heute ein Diagramm des gesamten Himmels von (fast) allen APOD-Einträgen dieser 19 Jahre. Je heller eine Region im obigen Diagramm erscheint, desto mehr APODs liegen in dieser Region. Wenn Sie irgendwo in die Karte klicken, finden Sie eine Verknüpfung zu allen in der Nähe liegenden APODs. Die Herausgeber von APOD danken den Lesern, der NASA, den Astrofotografen, den Freiwilligen, die APOD täglich in mehr als 20 Sprachen übersetzen, Volontären, die APOD auf mehr als 20 Spiegelseiten anbieten, den Ehrenamtlichen, die Fragen beantworten und APODs Hauptforum betreiben, sowie den Volontären, die APODs SocialMediaKanäle und Smartphone-Applikationen betreiben, für ihre permanente Unterstützung.

Zur Originalseite

Der Blasennebel

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Credit und Bildrechte: Kent Wood

Beschreibung: Diese interstellare Erscheinung, vom Wind eines massereichen Sterns geblasen, besitzt eine überraschend vertraute Form. Katalogisiert ist er als NGC 7635, aber auch einfach als Blasennebel bekannt. Dieses farbenprächtige Teleskopbild enthält eine Langzeitbelichtung durch einen H-Alpha-Filter um die Details der kosmischen Blase und ihrer Umgebung zu enthüllen. Obwohl sie zart aussieht, ist die 10 Lichtjahre große Blase ein Beleg dafür, dass ein heftiger Prozess in Gang ist. Rechts über der Mitte der Blase befindet sich ein heller, heißer O-Stern mit 10-20 Sonnenmassen. Heftiger Sternwind und die intensive Strahlung des Sterns sprengten die Struktur aus leuchtendem Gas in das dichtere Material einer umliegenden Molekülwolke. Der faszinierende Blasennebel liegt etwa 11.000 Lichtjahre entfernt im überheblichen Sternbild Kassiopeia.

Zur Originalseite

Planetarischer Nebel NGC 2818

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Credit: NASA, ESA, Hubble Heritage Team (STScI / AURA)

Beschreibung: NGC 2818 ist ein schöner planetarischer Nebel – die gasförmige Hülle eines sterbenden sonnenähnlichen Sterns. Er könnte einen Ausblick auf die Zukunft bieten, die unsere Sonne erwartet, nachdem sie weitere 5 Milliarden Jahre Jahre gleichförmig in ihrem Kern Wasserstoff und anschließend Helium als Brennstoff für ihre Kernfusion verbraucht haben wird. Seltsamerweise scheint NGC 2818 in einem dünn besetzten offenen Sternhaufen, NGC 2818A, zu liegen, der etwa 10.000 Lichtjahre etnfernt im südlichen Sternbild Pyxis (Kompass) liegt. Da offene Sternhaufen nach nur wenigen hundert Millionen Jahren auseinanderdriften, muss dieser außergewöhnlich alt sein, wenn sich einer seiner Sterne schon bis zum Stadium des planetarischen Nebels entwickelt hat. In der Entfernung des Sternhaufens misst der planetarische Nebel NGC 2818 etwa 4 Lichtjahre im Durchmesser. Das Hubble-Bild ist ein Komposit aus Einzelaufnahmen mit Schmalbandfiltern, welche die Emissionen von Stickstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen im Nebel in roten, grünen und blauen Farbtönen zeigen.

Zur Originalseite

Kosmische Strahlen von galaktischen Zentren

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Illustrationscredit: Pierre Auger Observatory Team

Beschreibung: Woher kommen kosmische Strahlen? Ein großer Schritt in Richtung einer Antwort auf diese Jahrhunderte alte Frage könnte gerade vom Auger Observatory project gekommen sein, dem weltweit führenden Gammastrahlen-Observatorium. Dass sich hochenergetische Elementarteilchen durch das Universum hindurchtunneln, ist bereits seit etwa einem Jahrhundert bekannt. Weil hochenergetische Strahlen so selten und ihre vorherberechneten Richtungen so ungenau sind, konnten bislang noch niemals Vorläuferobjekte eindeutig nachgewiesen werden. Neue Ergebnisse von Auger weisen darauf hin, dass zwölf von 15 ultrahochenergetischen kosmischen Strahlen aus Himmelsrichtungen kommen, die mit den Positionen nahe gelegener aktiver galaktischer Kerne übereinstimmen. Diese galaktischen Zentren sind bereits dafür bekannt, große Mengen an Licht abzustrahlen, die wahrscheinlich von riesigen Schwarzen Löchern gespeist werden. Die Auger-Resultate legen außerdem die Vermutung nahe, dass die energiereichsten kosmischen Strahlen Protonen sind, da die elektrischen Ladungen höherenergetischer Kerne das Magnetfeld der Milchstraße ablenken und damit die Richtungen der Vorläufer-Quellen wirksam auslöschen würden. Oben abgebildet ist eine künstlerische Darstellung eines kosmischen Strahls, der die Erdatmosphäre trifft und einen Schauer von Sekundärteilchen erzeugt, die auf der Oberfläche nachweisbar sind. Das Bild von Centaurus A, das nahe der Bildoberkante digital eingefügt wurde, symbolisiert eine solche aktive Galaxie, von der kosmische Strahlen stammen könnten.

Zur Originalseite

Großaufnahme eines Lochs im Mars

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit: HiRISE, MRO, LPL (U. Arizona), NASA

Beschreibung: Diese Nahaufnahme des Instruments HiRISE an Bord des Mars Reconnaissance Orbiters zeigt eine geheimnisvolle dunkle Grube mit einem Durchmesser von etwa 150 Metern auf dem nördlichen Abhang des alten Marsvulkans Arsia Mons. Diese und ähnliche weitere Gruben weisen keine aufragenden Kanten oder andere Charakteristika eines Einschlagskraters auf, sie wurden in sichtbarem Licht und auf Infrarot-Bildern der Raumsonden Mars Odyssey und Mars Global Surveyor  entdeckt. Die Bilder im sichtbaren Licht zeigen nur die Dunkelheit darin, die Infrarotaufnahmen weisen thermale Merkmale darauf hin, dass die Öffnungen tief unter die Oberfläche des Mars reichen und vielleicht in unterirdische Höhlen sind. Auf dem später entstandenen Bild ist die Grubenwand von Sonnenlicht beleuchtet und offenbar fast senkrecht, obwohl der Grund, der mindestens 78 Meter tiefer liegt, nicht sichtbar ist. Die dunklen marsianischen Gruben sind vermutlich Einsturzschächte im Lavafluss, ähnlich vulkanischen Grubenkratern auf Hawaii.

Zur Originalseite