Die Milchstraße über Point Reyes

Der Nachthimmel über Point Reyes in Kalifornien mit Milchstraße, Orion, Sirius, Aldebaran, den Plejaden der Barnardschleife und dem Kaliforniennebel.

Bildcredit und Bildrechte: Dan Zafra

Beschreibung: Auf dieser Nachthimmelslandschaft bei Point Reyes an der kalifornischen Küste auf dem Planeten Erde mit Blick über den Pazifik gehen nördliche Wintersternbilder und der lange Bogen der Milchstraße unter.

Links unter dem Sternenbogen leuchtet Sirius, der Alphastern im Großen Hund. Orions gelblicher Stern Beteigeuze, Aldebaran im Stier und der blau getönte Sternhaufen der Plejaden befinden sich ebenfalls nahe der Bildmitte zwischen der Milchstraße und dem nordwestlichen Horizont.

Die Nebel auf dieser Aufnahmeserie, aus der dieses Panorama erstellt wurde, wurden Anfang März fotografiert, doch sie sind etwas zu schwach, um sie mit bloßem Auge zu sehen. In dieser nördlichen Nacht leuchteten der rötliche Halbkreis der Barnardschleife im Orion sowie NGC 1499 rechts über den Plejaden, der auch als Kaliforniennebel bekannt ist.

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Vom Orion zum Kreuz des Südens

Kultobjekte des Himmels über dem Bombo-Steinbruch in Ostaustralien.

Bildcredit und Bildrechte: Lucy Yunxi Hu

Beschreibung: Dieser Himmel ist voller leuchtenden Kultobjekte. Ganz links steht das vertraute Sternbild Orion, das von drei einprägsam aufgereihten Gürtelsternen geteilt ist und in dem sich der berühmte Orionnebel befindet. Beide sind teilweise von der Barnardschleife umgeben. Links neben der Mitte strahlt der hellste Stern der Nacht: Sirius.

Über der Bildmitte wölbt sich das zentrale Band unserer Milchstraße. Rechts oben befinden sich die beiden hellsten Begleitgalaxien der Milchstraße, die Große Magellansche Wolke (GMW) und die Kleine Magellansche Wolke (KMW). Ebenfalls ganz rechts seht ihr über dem wolkenverhangenen Horizont das Sternbild Crux aus vier Sternen, die das kultige Kreuz des Südens bilden.

Das Bild entstand aus 18 aufeinanderfolgenden Aufnahmen, die Ende letzten Jahres mit derselben Kamera am selben Ort in Ostaustralien fotografiert wurden. Im Vordergrund öffnen sich die malerischen Basaltsäulen der Bombo-Steinbruchs und geben den Blick auf den weiten Pazifischen Ozean frei.

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Polarlicht überzieht den Himmel

Dieser Schnappschuss vom 25. Juni 2017 von der auf der Internationalen Raumstation in einer etwa 400 Kilometer hohen Umlaufbahn zeigt ein Polarlicht den Himmel.

Bildcredit: Jack Fischer, Expedition 52, NASA

Beschreibung: Wie Salsa verde auf eurem Lieblingsburrito bedeckt auf diesem Schnappschuss vom 25. Juni 2017 von der auf der Internationalen Raumstation ein Polarlicht den Himmel. Die Station zieht in einer etwa 400 Kilometer hohen Umlaufbahn um die Erde und befindet sich ebenfalls im oberen Bereich der Polarlichtschau.

Polarlichter leuchten in den charakteristischen Farben angeregter Moleküle und Atome mit einer geringen Dichte, die in extremer Höhe vorkommt. Die Emission von atomarem Sauerstoff bestimmt diese Aussicht. Das faszinierende Leuchten ist in geringerer Höhe grün, doch am Horizont der Raumstation leuchten seltenere rötliche Bänder.

Die Szenerie im Orbit wurde beim Flug über einen Punkt südöstlich von Australien fotografiert. Die Sterne rechts über dem Horizont gehören zum Sternbild Canis Major, Orions großem Hund. Sirius, der Alphastern im großen Hund, ist der helle Stern knapp am Erdrand.

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Der Nachthimmel über Sardinien

Die Wunder des Nachthimmels am Himmel über Sardinien.

Bildcredit und Bildrechte: Tomáš Slovinský

Beschreibung: Wie viele berühmte Himmelsobjekte findet ihr auf diesem Bild? Dieses Komposit des dunklen Himmels umfasst über 220 Grad und kombiniert mehr als 60 Aufnahmen, um eine wahre Menagerie an Nachthimmelswundern abzubilden.

Zu den sichtbaren Himmelswundern zählt der Gürtel des Orion, der Orionnebel, die Andromedagalaxie, der Kaliforniennebel und die hellen Sterne Sirius und Beteigeuze. Ob ihr sie gefunden habt, könnt ihr prüfen, indem ihr eine beschriftete Version des Bildes aufruft.

Etwas schwieriger ist es, den Polarstern und den Großen Wagen zu finden. Ihr erkennt auch mehrere Sternschnuppen des Meteorstroms der Quadrantiden, weiters rotes und grünes Nachthimmellicht und zwei Freunde des Astrofotografen.

Das Bild wurde im Januar auf Sardinien in Italien fotografiert. Die Himmelswunder könnt ihr heute am Nachthimmel sehen, außerdem mehr Meteore als sonst, weil heute Nacht der jährliche Meteorstrom der Orioniden fast seinen Höhepunkt erreicht.

Aktuell: erfolgreicher Kontakt der NASA-Raumsonde OSIRIS-REx mit dem Asteroiden
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Orion über dem böhmischen Mittelgebirge

Siehe Beschreibung. Orion und die Sterne Sirius, Aldebaran, Beteigeuze und Rigel über dem böhmischen Mittelgebirge; Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Vojtěch Bauer

Beschreibung: Kennen Sie dieses Sternbild? Hinter dem böhmischen Mittelgebirge in Tschechien steht Orion, eine der am leichtesten erkennbaren Sterngruppen am Himmel und ein Kultobjekt, das der Menschheit seit mehr als 30.000 Jahren vertraut ist.

Orion sah während der letzten 50.000 Jahre ziemlich gleich aus und sollte auch noch viele Tausende Jahre gleich aussehen. Der markante Orion steht zu dieser Jahreszeit bei Sonnenuntergang hoch am Himmel und ist ein wiederkehrendes Zeichen für den (heutigen) Winter auf der Nordhalbkugel der Erde und des Sommers im Süden.

Dieses Bild ist eine Komposition aus mehr als dreißig Aufnahmen, die letzten Monat in einer einzigen Nacht am selben Ort aufgenommen wurden. Links unter Orions drei Gürtelsternen befindet sich der Orionnebel. Vier der hellsten Sterne um den Gürtel sind – im Uhrzeigersinn – Sirius (ganz links, blau), Beteigeuze (oben, orange, ungewöhnlich blass), Aldebaran (ganz rechts) und Rigel (darunter). In den nächsten Wochen geht Orion immer früher unter.

Unendliche Zufallsschleife: APOD-Station für Ihren Unterrichts- oder Wissenschaftsraum (englisch)
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Das nördliche Wintersechseck

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Bildcredit und Bildrechte: Petr Horálek

Beschreibung: Der Dezember-Neumond brachte einigen zur Weihnachtszeit eine Sonnenfinsternis. Er schenkte auch Himmelsbeobachtern auf der ganzen Welt einen schönen dunklen Nachthimmel wie diese mondlose nördliche Winternacht.

Die Szenerie zeigt, wie die hellen Sterne des Wintersechsecks in der Milchstraße  aufgehen. Die gemütlichen Berghütten im verschneiten Vordergrund stehen in der Nähe von Oravská Lesná in der Slowakei. Die leuchtenden Himmelslichter, die den bekannten Asterismus markieren, sind Aldebaran, Kapella, Pollux (und Kastor), Prokyon, Rigel und Sirius. Diese winterliche Nachthimmelslandschaft zeigt auch blasse Nebel im Orion und den hübschen Sternhaufen der Plejaden.

Schieben Sie den Mauspfeil über das Bild, um das Wintersechseck zu sehen, oder folgen Sie einfach diesem Link.

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Panorama des nördlichen Winterhimmels

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Bildcredit und Bildrechte: Tomas Slovinsky

Beschreibung: Welche Sterne leuchten im Winter auf der Nordhalbkugel der Erde? Dieses Bild zeigt einige helle Sterne, die zu Beginn dieses Monats sichtbar waren. Es ist ein horizontales 360-Grad-Kompositpanorama aus 66 senkrechten Einzelbildern, die etwa um 2:30 morgens nacheinander am selben Ort mit derselben Kamera aufgenommen wurden.

Zu den berühmten Sternen, die man im Bild sieht, zählen Kastor und Pollux links im Südosten, Sirius über dem Horizont im Süden, Kapella im Westen knapp über dem Bogen der Milchstraße und rechts im Norden der Polarstern. Zufällig wurde ganz links ein Meteor fotografiert.

Im Vordergrund steht das Museum des Orava-Dorfes in Zuberec in der Slowakei. Dieses Dorf zeigt Landleben in der Region vor Hunderten Jahren. Das Bild hingegen zeigt einen zeitlosen Himmel, der den Dorfbewohnern sicherlich vertraut war – ein Himmel, den alle Bewohner auf der Nordhalbkugel der Welt sahen.

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Nachthimmelreflexion vom größten Spiegel der Welt

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Bildcredit und Bildrechte: Jheison Huerta

Beschreibung: Was reflektiert dieser größte Spiegel der Welt? Sterne, Galaxien und einen Planeten. Viele dieser Sterne sind in den prächtigen Bogen gefasst, der durch das Bild läuft. Dieser Bogen ist die zentrale Ebene unserer Heimatgalaxis, der Milchstraße. Unter dem Bogen befindet sich eine weitere Galaxie, die benachbarte Große Magellanische Wolke (GMW). Zu den sichtbaren Einzelsternen gehören Antares ganz links und Sirius ganz rechts. Der Planet Jupiter leuchtet hell unter Antares.

Dieses Bild entstand aus 15 hochformatigen Bildern, die in der Salzebene Salar de Uyuni in Bolivien hintereinander in einem Zeitraum von 10 Minuten fotografiert wurden. Die Salar de Uyuni ist die größte Salzebene der Erde – sie ist so riesig und so außerordentlich flach, dass sie nach einem Regen der größte Spiegel der Welt werden kann, mit einem Durchmesser von 130 Kilometern. Dieser weitläufige Spiegel wurde Anfang April fotografiert und spiegelt alle oben erwähnten Galaxien, Sterne und den Planeten.

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Die 25 hellsten Sterne am Nachthimmel

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Bildcredit und Bildrechte: Tragoolchitr Jittasaiyapan

Beschreibung: Kennen Sie die Namen der hellsten Sterne? Wahrscheinlich kennen Sie einige, obwohl die Namen mancher hellen Sterne so alt sind, dass sie auf den Beginn der Schriftsprache zurückgehen. Viele Weltkulturen haben ihre eigenen Namen für die hellsten Sterne, und es ist kulturell und historisch wichtig, sie in Erinnerung zu behalten. Doch im Interesse einer klaren globalen Kommunikation begann die Internationale Astronomische Union (IAU), Sternen standardisierte Namen zu geben.

Oben sind die 25 hellsten Sterne am Nachthimmel, die Menschen derzeit sehen können, in Echtfarben abgebildet, zusammen mit ihren von der IAU anerkannten Namen. Manche Sternnamen haben interessante Bedeutungen, etwa Sirius („sengend“ im Lateinischen), Wega („herabstoßend“ im Arabischen) und Antares („Gegenmars“ im Griechischen). Wahrscheinlich sind Ihnen andere dieser Namen heller Sterne nicht vertraut, außerdem ist der bekannte Polarstern zu blass für diese Liste.

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Dunkler Himmel: Die Nacht aufdrehen

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Bildcredit und Bildrechte: Jeff Dai (TWAN)

Beschreibung: Haben Sie je einen wirklich dunklen Nachthimmel gesehen? Ein alltägliches und doch überraschendes Detail ist das leuchtende Band unserer Milchstraße, die von einem Horizont bis zum anderen reicht. Wenn Sie aber in einer großen Stadt oder in einer städtischen Umgebung leben, kennen Sie sie die Milchstraße vielleicht nicht, weil Sie wegen der Straßen­beleuchtung, die von der Erdatmosphäre reflektiert werden, nur den Mond und einige wenige Sterne sehen können.

Am heutigen Internationalen Tag des Lichtes der UNESCO bittet die Internationale Astronomische Union, die Nacht aufzudrehen, um Lichtverschmutzung besser zu verstehen und künftig zu verringern. Sie können das selbst probieren, sogar jetzt, indem Sie auf der APOD-Website der NASA Ihren Mauspfeil über das Vorher-Bild schieben.

Das Nachher-Bild, das dann erscheint, ist ein Panorama aus vier Aufnahmen, die mit derselben Kamera und am gleichen Standort aufgenommen wurden. Es zeigt, was kürzlich in China passierte, als die Bewohner von Kaihua viele Lichter ausschalteten. Auf dem Vorher-Bild sieht man die Sterne Sirius (links neben der Mitte) und Beteigeuze. Auf dem Nachher-Bild erkennen Sie Tausende Sterne und das gewölbte Band unserer Milchstraße.

Die Menschheit lebte Jahrtausende unter einem dunklen Nachthimmel. Es ist wichtig, sich mit ihm zu verbinden, sowohl für die Natur als auch das kulturelle Erbe.

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Guten Morgen, Leonid

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Bildcredit und Bildrechte: Stephane Vetter (Nuits sacrées), TWAN

Beschreibung: Am 17. November blitzte eine Stunde vor Sonnenaufgang dieser helle, farbenprächtige Meteor in der Dämmerung über den klaren Himmel. Dieser beeindruckende Augenblick wurde am Herbstmorgen über einem Wolkenmeer in Hochblauen fotografiert, einem markanten 1165 Meter hohen Gipfel im Schwarzwald. Sirius und die vertrauten Sterne des Orion leuchten in der Dämmerung über dem südwestlichen Horizont, der Meteor fliegt scheinbar direkt zu Gürtel und Schwert des Jägers.

Da der Meteor zum jährlichen Leoniden-Meteorstrom gehört, zeigt die Meteorspur rückwärts zum Radianten des Stroms. Das Sternbild Löwe steht hoch über dem Horizont und links oben außerhalb des Bildes.

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