In, durch und hinter den Ringen des Saturns

Titan, Dione, Pandora und Pan - vier Saturnmonde mit Ringen, fotografiert von der Raumsonde Cassini.

Bildcredit: Cassini Imaging Team, ISS, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Vier Monde sieht man auf diesem Bild – findet ihr sie alle? Der erste ist Titan, er liegt am weitesten im Hintergrund. Titan ist der größte Saturnmond und einer der größeren Monde im Sonnensystem. Die dunkle Struktur am oberen Rand dieser ständig bewölkten Welt ist die Nordpolkappe.

Der nächste auffällige Mond ist die helle Dione im Vordergrund mit Kratern und langen Eisklippen. Von links ragen mehrere der ausgedehnten Saturnringe ins Bild, darunter Saturns A-Ring mit der dunklen Encke-Teilung. Ganz rechts, knapp außerhalb der Ringe, seht ihr Pandora, einen nur 80 Kilometer großen Mond, der Saturns F-Ring hütet.

Wo ist der vierte Mond? Wenn ihr die Saturnringe genau betrachtet, findet ihr in der Encke-Teilung einen Fleck, das ist Pan. Obwohl Pan mit 35 Kilometern einer von Saturns kleinsten Monden ist, ist er massereich genug, um die Encke-Teilung relativ frei von Ringteilchen zu halten.

Nach mehr als einem Jahrzehnt der Forschung und Entdeckung ging der Treibstoff der Raumsonde Cassini im Jahr 2017 zur Neige. Die Raumsonde wurde in die Saturnatmosphäre gelenkt, wo sie ziemlich sicher geschmolzen ist.

Samstag, 10. April, 19h: Frühlingssternbilder – online via Zoom – Eintritt frei!

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Atlas, Daphnis und Pan

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Atlas, Daphnis und Pan sind kleine innere Ringmonde von Saturn. Auf dieser Montage aus Bildern der Raumsonde Cassini sind alle drei im gleichen Maßstab abgebildet. Die Sonde vollendete im September 2017 ihre grandiose letzte Umrundung des Ringplaneten.

Daphnis entdeckte man auf Cassinibildern aus dem Jahr 2005. Atlas und Pan wurden erstmals auf Bildern der Raumsonden Voyager 1 und 2 gesichtet. Atlas hat die Form einer fliegenden Untertasse und kreist nahe dem äußeren Rand von Saturns hellem A-Ring, während Daphnis in der engen Keeler-Teilung des A-Rings kreist und Pan in der größeren Encke-Teilung des A-Rings. Der seltsame Äquatorwall der kleinen Ringmonde könnte im Lauf der Zeit durch die Ansammlung von Ringmaterial aufgebaut worden sein. Sogar der winzige Daphnis schlägt Wellen im Ringmaterial, während er den Rand der Keeler-Teilung entlanggleitet.

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Atlas, Daphnis und Pan

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Bildcredit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Atlas, Daphnis und Pan sind kleine innere Ringmonde von Saturn. Auf dieser Montage aus Bildern der Raumsonde Cassini, die immer noch um Saturn kreist, sind sie im gleichen Maßstab dargestellt. Daphnis wurde auf Cassinibildern von 2005 entdeckt, Atlas und Pan wurden erstmals auf Bildern der Raumsonden Voyager 1 und 2 gesichtet. Atlas hat die Form einer Untertasse und kreist nahe dem äußeren Rand von Saturns hellem A-Ring, Daphnis kreist in der schmalen Keeler-Teilung und Pan in der größeren Encke-Teilung des A-Rings. Die seltsamen Äquatorialgrate der kleinen Ringmonde könnten im Lauf der Zeit durch Ansammlung von Ringmaterial aufgebaut worden sein. Sogar der winzige Daphnis schlägt Wellen im Ringmaterial, während er den Rand der Keeler-Teilung entlanggleitet.

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Saturnmond Pan von Cassini

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, Space Science Institute

Beschreibung: Warum sieht der Saturnmond Pan so seltsam aus? Letzte Woche fotografierte die Roboterraumsonde Cassini, die um Saturn kreist, beispiellos detailreiche Bilder des Mondes. Die überraschenden Bilder zeigen einen Mond, der ein bisschen wie eine Walnuss aussieht, mit einer Platte durch die Mitte.

Andere sichtbare Strukturen auf Pan sind hügeliges Gelände, lange Bergrücken und wenige Krater. Pan ist etwa 30 Kilometer groß und kreist in der 300 Kilometer breiten Encke-Teilung von Saturns ausgedehntem A-Ring. Diese Lücke ist seit den späten 1800er Jahren bekannt.

Nächsten Monat wird Cassini an Saturns massereichen Mond Titan angenähert, um die Sonde in eine finale Bahnserie zu lenken, auf der sie mehrmals innerhalb der Saturnringe kreist, und um das Eintauchen in Saturns Atmosphäre vorzubereiten.

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In, durch und hinter Saturns Ringe

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Bildcredit: Cassini Imaging Team, ISS, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Ein vierter Mond ist auf dem obigen Bild zu sehen, wenn Sie genau genug hinsehen. Erstens – und am weitesten im Hintergrund – ist Titan, der größte Saturnmond und einer der größeren Monde im Sonnensystem. Die dunkle Struktur oben auf dieser ständig bewölkten Welt ist die Nordpolkappe. Der zweitauffälligste Mond ist die helle Dione, mitsamt Kratern und langen Eisklippen im Vordergrund zu sehen. Von links ragen mehrere von Saturns ausgedehnten Ringen ins Bild, darunter Saturns A-Ring, der die dunkle Encketeilung darstellt. Weit rechts, knapp außerhalb der Ringe, steht Pandora, ein Mond mit nur 80 Kilometern Durchmesser, der Saturns F-Ring hütet. Der vierte Mond? Wenn Sie genau in die Encketeilung blicken, finden Sie einen Fleck, der Pan darstellt. Obwohl er mit seinem Durchmesser von 35 Kilometern einer der kleinsten Saturnmonde ist, ist Pan massereich genug um die Encketeilung relativ frei von Ringteilchen zu halten.

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