Venus bei Nacht in Infrarot von Akatsuki

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Bildcredit: JAXA, ISAS, DARTS; Bearbeitung und Bildrechte: Damia Bouic

Beschreibung: Warum unterscheidet sich die Venus so stark von der Erde? Um das herauszufinden, startete Japan die Roboterraumsonde Akatsuki, die nach einer ungeplanten fünfjährigen Abenteuerreise um das innere Sonnensystem Ende 2015 in den Venusorbit eintrat. Akatsuki hatte zwar ihre geplante Lebenszeit überschritten, doch die Raumsonde und ihre Instrumente funktionierten so gut, dass ein Großteil ihrer ursprünglichen Mission wieder hergestellt wurde.

Die Instrumente von Akatsuki, die auch als Venus Climate Orbiter bekannt ist, erforschten Unbekanntes über den Schwesterplaneten der Erde, etwa ob die Vulkane immer noch aktiv sind, ob es in der dichten Atmosphäre Blitze gibt, und warum die Windgeschwindigkeiten viel höher sind als die Rotationsgeschwindigkeit des Planeten.

Auf diesem Bild, das mit Akatsukis IR2-Kamera fotografiert wurde, weist die Nachtseite der Venus ein schartiges Äquatorialband aus hohen, dunklen Wolken auf, die Infrarotlicht von heißeren Schichten absorbieren, die tiefer in der Venusatmosphäre liegen. Der helle orangeschwarze Streifen rechts oben ist ein falsches digitales Artefakt, das einen Teil der viel helleren Tagseite der Venus bedeckt. Auswertungen der Akatsuki-Bilder und -Daten zeigten, dass die Venus einen Äquatorialstrom besitzt, ähnlich wie die Strahlströme der Erde.

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Akatsuki im Orbit zeigt nächtliche Venus in Infrarot

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Bildcredit und Bildrechte: ISAS, JAXA

Beschreibung: Warum ist die Venus so anders als die Erde? Um das herauszufinden, startete Japan die Roboterraumsonde Akatsuki, die Ende letzten Jahres nach einer ungeplanten fünfjährigen Abenteuerreise durchs innere Sonnensystem in den Orbit um die Venus eintrat. Akatsuki hat zwar ihre ursprünglich geplante Lebenszeit überschritten, doch die Raumsonde und ihre Instrumente arbeiten so gut, dass ein Großteil ihrer Originalmission wiederverwendet wurde. Auf diesem Bild, das Ende letzten Monats von Akatsuki fotografiert wurde, ist die Venus in Infrarotlicht abgebildet und weist auf der Nachtseite überraschend viele Atmosphärenstrukturen auf. Der senkrechte, orangefarbene Terminatorstreifen zwischen Nacht und Tag ist so breit, weil die dichte Venusatmosphäre das Licht so stark streut. Akatsuki ist auch als Venus Climate Orbiter bekannt und besitzt Kameras und Instrumente, die das Unbekannte des Planeten untersuchen, etwa ob die Vulkane noch aktiv sind, ob es in der dichten Atmosphäre Blitze gibt und warum die Windgeschwindigkeit die Rotationsgeschwindigkeiten des Planeten stark überschreiten.

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Südpol-Wirbel der Venus

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Credit: ESA, Venus Express, VIRTIS, INAF-IASF, Obs. de Paris-LESIA

Beschreibung: Was geschieht am Südpol der Venus? Um das herauszufinden untersuchen Wissenschaftler Bilder, die von der robotischen Raumsonde Venus Express aufgenommen werden, wenn sie die tiefer gelegene Rotationsachse des überheizten Zwillings der Erde passiert. Überraschenderweise konnten aktuelle Bilder des Venus Express frühere Sichtungen eines dort befindlichen Doppelsturmsystems nicht bestätigen, sondern fanden stattdessen einen einzelnen ungewöhnlich wirbelnden Wolkenstrudel. Auf der oben gezeigten kürzlich veröffentlichten Bildfolge, die im Infrarotlicht aufgenommen und digital verkürzt wurde, entsprechen dunklere Regionen höheren Temperaturen und somit tiefer gelegenen Regionen in der Atmosphäre der Venus. Aufschlussreich sind auch kürzlich veröffentlichte Filme, welche Ähnlichkeiten zwischen dem südlichen Strudel der Venus und jenem Wirbel zeigen, der über dem Südpol Saturns tobt. Ein Verständnis der seltsamen Dynamik warum manchmal zwei Wirbel auftauchen, während zu anderer Zeit ein einzelner eigenartiger Studel zu sehen ist, könnte zu verstehen helfen, wie sich Wirbelstürme auf der Erde bilden. Dieses Phänomen wird wohl für einige Zeit Forschungsgegenstand bleiben. In drei Monaten bekommt die europäische Raumsonde Venus Express bei der Venus Gesellschaft vom japanischen Satelliten Akatsuki.

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