Kleiner Planet Südpol

Das Bild zeigt eine Kleiner-Planet-Projektion der Amundson-Scott-Südpolarstation in der Antarktis mit Polarlichtern.

Bildcredit und Bildrechte: Aman Chokshi

Lichter spielen um den Horizont dieses verschneiten kleinen Planeten, der am sternklaren Nachthimmel schwebt. Natürlich ist es der Planet Erde. Das digital gekrümmte, auf den Nadir zentrierte Panorama wurde am 21. August aufgenommen. Es zeigt fast 360 mal 180 Grad bei der Amundsen-Scott-Südpolstation in der Antarktis.

Der südlichste Forschungsaußenposten liegt oben nahe am Horizont, wo sich nach fast sechs Monaten Dunkelheit die Dämmerung ankündigt. Am unteren Rand befindet sich der zeremonielle Südpol, umgeben von den 12 Flaggen der Erstunterzeichner des Antarktis-Vertrags. Darüber leuchtet eine imposante Südlichtschau.

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Familienporträt des Sonnensystems

Planetenparade am Morgenhimmel mit Saturn, Neptun, Jupiter, Mars, Uranus, Venus, Merkur und dem Mond am Himmel von San Pedro de Atacama in Chile.

Bildcredit und Bildrechte: Alexis Trigo

Habt ihr schon einmal alle Planeten auf einmal gesehen? Fast den ganzen Juni war am Morgenhimmel eine seltene Parade aller Planeten zu bewundern. Dieses Fischaugenbild des ganzen Himmels wurde vor wenigen Morgen in San Pedro de Atacama in Chile fotografiert. Es zeigt nicht nur die ganze Planetenparade, sondern zwischen Mars und Venus auch den Mond.

Die Mitglieder dieses Familienporträts des Sonnensystems sind – entlang der Ekliptik von links nach rechts – die Erde, Saturn, Neptun, Jupiter, Mars, Uranus, Venus, Merkur und die Erde. Damit man ihre Positionen besser erkennt, wurden Neptun und Uranus künstlich verstärkt. Der Vulkan unter Merkur ist der Licancabur.

Im Juli wandert Merkur in den Glanz der Sonne. Wenige Tage später taucht er auf der Abendseite wieder auf. Dann wandert Saturn im August in die Richtung gegenüber der Sonne. Bald danach steht er in der Abenddämmerung statt am Morgenhimmel. Die nächste Gelegenheit, bei der alle acht Planeten gleichzeitig am Morgenhimmel zu sehen sind, bietet sich 2122.

Wien, 5. Juli 2022, 16-22 Uhr: 35 Jahre ESA-Österreich

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Fenster zur Galaxis, von Bäumen umrahmt

16 Aufnahmen wurden kombiniert und zeigen das Zentrum der Galaxis über einer Lichtung im Kuitpo-Forst in South Australia mit Antares und Alpha Centauri.

Bildcredit und Bildrechte: Will Godward

Beschreibung: Der Fotograf hatte diese Aufnahme schon eine Weile im Hinterkopf. Er wusste, dass Objekte im Zenit am hellsten sind, weil ihr Licht am wenigsten durch die Atmosphäre gestreut wird. Er wusste auch, dass das Zentrum unserer Milchstraße in South Australia zu dieser Jahreszeit etwa um Mitternacht im Zenit steht.

Seinem geistigen Bild folgend, wagte er sich tief in den Kuitpo–Forst vor, wo große Monterey-Kiefern einen Großteil des Himmels verdeckten, nicht aber auf dieser Lichtung. Dort fotografierte er durch ein von Bäumen gerahmtes Fenster die Kombination aus heimischer und ferner Natur, die er sich ausgemalt hatte. Sechzehn Aufnahmen mit Bäumen und Milchstraße wurden dort fotografiert.

Antares ist der hellorangefarbene Stern links neben der Zentralebene unserer Galaxis, Alpha Centauri ist der helle Stern rechts neben der Bildmitte. Die Richtung zum Zentrum unserer Galaxis liegt unter Antares. In wenigen Stunden bewegte die Erdrotation die galaktische Ebene nach links oben, und bald verschwand sie hinter dem Gehölz, doch die Idee war für immer gespeichert und ist hier zu sehen.

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Ein bisschen wie Mars

Dieser kleine Planet befindet sich auf der Erde, am Himmel leuchten die Milchstraße, die Magellanschen Wolken, das Sternbild Orion und der Planet Mars.

Bildcredit und Bildrechte: Robert Barsa

Beschreibung: Die Oberfläche dieses Planeten sieht ein bisschen wie der Mars aus, doch es ist der Planet Erde. Das 360-Grad-Mosaik, das digital zu einer Kleiner-Planet-Projektion zusammengefügt wurde, entstand in der Nähe von San Pedro in der chilenischen Atacamawüste. Die Teleskope in den Kuppeln am Horizont nützen die berühmten klaren, dunklen Nächte der Region.

Die Aufnahmen stammen von Anfang Dezember. Die prächtige Milchstraße wölbt sich fast 180 Grad um den Horizont des kleinen Planeten. Orion leuchtet markant am Südhimmel. Das vertraute Sternbild steht für Beobachter*innen auf der Nordhalbkugel auf dem Kopf. Orion liegt in dieser südlichen Dezembernacht fast gegenüber der Großen und der Kleinen Magellanschen Wolke. Doch das hellste gelbliche Himmelslicht über diesem kleinen Planeten ist der Rote Planet.

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Eine nördliche Winternacht

Panorama aus Siemiony im Nordosten von Polen mit Kapella, Milchstraße, Orion und dem Wintersechseck.

Bildcredit und Bildrechte: Lukasz Zak

Beschreibung: Schnee bedeckt den Boden dieses friedlichen Wald- und Himmelsbildes. Die Einzelbilder für dieses 360-Grad-Panoramosaik wurden Ende Januar in der Nähe von Siemiony im Nordosten von Polen auf dem Planeten Erde an einer ruhigen Landstraße fotografiert.

Die Nacht war kalt, und zwischen den Bäumen, die in den Himmel ragen, leuchten die Sterne und Nebel der nördlichen Wintermilchstraße. Im Zenit steht der helle Stern Kapella, nur 43 Lichtjahre über den Baumwipfeln. Er ist der Alphastern im Sternbild Fuhrmann (Auriga), Teil des Wintersechseck-Asterismus und ein gut untersuchter Doppelsternsystem. Rechts über Kapella entdeckt ihr entlang der Milchstraße in der nördlichen Winternacht die vertrauten Sterne des Orion.

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Der Augenhimmel, ein Drache

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Bildcredit und Bildrechte:  Anton Komlev

Beschreibung: Was sehen Sie, wenn Sie diesen Himmel anblicken? Sehen Sie in der Mitte, im Dunkeln, einen Nachthimmel voller Sterne? Und sehen Sie links einen Sonnenuntergang? Überall Wolken? Sehen Sie das zentrale Band unserer Galaxis, der Milchstraße, die durch die Mitte verläuft? Sehen Sie die Ruinen eines verlassenen Außenpostens auf einem Hügel? (Der Außenposten befindet sich auf der Insel Askold in Russland.) Sehen Sie einen Fotografen mit einer Stirnlampe, der die surreale Umgebung betrachtet? (Das Bild ist ein Panorama aus 38 Bildern, die letzten Monat fotografiert und zu einer Kleiner-Planet-Projektion verarbeitet wurden.) Sehen Sie einen zerklüfteten Pfad, der von Stufen gesäumt ist?

Oder sehen Sie das Auge eines Drachen?

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Kleiner Planet zu Exoplaneten

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Bildcredit und Bildrechte: Petr Horálek / ESO

Beschreibung: Natürlich ist dieser kleine Planet eigentlich der Planet Erde auf einem digital verarbeiteten, 360 mal 180 Grad umfassenden Mosaik, das hoch oben in der chilenischen Atacamawüste fotografiert wurde. Die scheinbar riesigen Kuppeln beherbergen die Teleskope der SPECULOOS-Südsternwarte mit Durchmessern von je einem Meter.

Die SPECULOOS-Teleskope (Search for habitable Planets EClipsing ULtra-cOOl Stars – Suche nach bewohnbaren Planeten, die ultrakühle Sterne bedecken), deren Name kreativ an eine Keksspezialität erinnert, suchen tatsächlich nach kleinen Planeten. Ihre Mission ist die Suche nach der verräterischen Abdunklung, die ein Hinweis auf die Transite erdähnlicher Exoplaneten um eine Population naher, winziger, schwacher und ultrakühler Sterne sein können.

Am nicht allzu fernen Horizont feuern die adaptiven Optiken des ESO-Paranalobservatoriums Laserstrahlen ab. Auch die zentrale Milchstraße und die Magellanschen Wolken leuchten am Nachthimmel dieses kleinen Planeten.

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Planet der Natternköpfe

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Bildcredit und Bildrechte: Daniel Lopez (El Cielo de Canarias)

Beschreibung: Von welchem bizarren Planeten stammen diese fremdartigen Wesen? Natürlich nur vom Planeten Erde. Die Heimatgalaxie des Planeten – die Milchstraße – erstreckt sich über den dunklen Himmel dieser Fischaugen-Ganzhimmelsprojektion, die mit einem Weitwinkelobjektiv aufgenommen wurde.

Die imposanten Formen, die himmelwärts blicken, kommen vielen Erdbewohnern vielleicht seltsam vor. Es sind rote Tajinasten auf der Kanarischen Insel Teneriffa im Nationalpark Teide. Diese Bedecktsamer werden bis zu 3 Meter hoch. Die Tajinasten blühen im Frühjahr und Frühsommer zwischen den Felsen des Vulkangeländes und sterben dann nach etwa einer Woche, wenn ihre Samen reifen. Die irdischen Lebensformen sind als Echium wildpretii bekannt und wurden während der Weitwinkelaufnahmen einzeln beleuchtet.

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