Iapetus in Schwarz und Weiß

Auf einer weißen, blasig wirkenden Oberfläche sind schwarze Flecken verteilt. Das Bild zeigt ein Detail der Oberfläche auf dem Saturnmond Iapetus.
Credit: Cassini-Bildgebungsteam, SSI, JPL, ESA, NASA

Iapetus ist der drittgrößte Mond des Planeten Saturn und einer von Saturns seltsamsten Monden. Bei seinem Umlauf um den beringten Gasriesen ist er durch die Gezeiten gebunden. Gelegentlich nennt man Iapetus „Yin-Yang-Mond„, denn seine vordere Hälfte ist sehr dunkel. Sie reflektiert nur fünf Prozent des Sonnenlichts. Hingegen glänzt die hintere Halbkugel fast so hell wie Schnee.

Dieses aktuelle Bild stammt vom Vorbeiflug der Raumsonde Cassini. Es ist eine der genauesten Nahaufnahmen von diesem Mond. Der Ausschnitt ist 35 km breit und zeigt eine wechselhafte Zone aus hellem und dunklem Gelände mit vielen Kratern. Der Mond Iapetus hat eine ähnliche Dichte wie Wassereis. Doch die reflektierenden Bestandteile, die man im detailreich dargestellten dunklen Material fand, deuten organische Bestandteile an. Um die vielen Erkenntnisse über diesen Mond zu würdigen, nennt man das dunkle Gebiet Cassini-Region.

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Das große Becken auf Saturns Mond Thetys

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Manche Monde hätten die Kollision nicht überlebt. Tethys, einer von Saturns größeren Monden mit etwa 1000 Kilometern Durchmesser, überlebte den Zusammenstoß, stellt jedoch den ausgedehnten Einschlagkrater Odysseus zur Schau. Manchmal wird dieser auch Großes Becken genannt; Odysseus befindet sich auf der vorderen Hemisphäre von Tethys und zeigt sein hohes Alter durch die relativ große Anzahl an kleineren Kratern, die sich innerhalb der Kraterwände befinden. Ein weiterer großer Krater, Melanthius, ist nahe dem Terminator des Mondes sichtbar. Das Schicksal von Thetys ist ähnlich dem von Wassereis. Das obige digital nachbearbeitete Bild wurde im Juli von der robotischen Raumsonde Cassini im Orbit rund um Saturn gewonnen, während sie an dem an dem riesigen Eisball vorbeischoss.

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Ungewöhnliche Krater auf dem Saturnmond Dione

Der Saturnmond Dione ist unterschiedlich stark mit Kratern übersät, wie Bilder der Raumsonde Cassini zeigen.

Bildcredit: Cassini-Bildgebungsteam, SSI, JPL, ESA, NASA

Warum hat eine Hälfte von Dione mehr Krater als die andere? Beginnen wir damit, dass immer dieselbe Seite des Saturnmondes Dione zu Saturn zeigt. Die andere Seite weist immer von Saturn weg. Das ist ähnlich wie beim Erdmond.

Wegen dieser gebundenen Rotation läuft die eine Seite von Dione immer vorwärts, während der Mond seine Bahn entlangwandert. Die andere Seite zeigt immer nach hinten. Dione sollte daher auf der vorderen Halbkugel eine beträchtliche Anzahl an Einschlägen aufweisen. Doch die Hälfte von Dione, die derzeit vorausläuft, besitzt weniger Krater als die nach hinten gerichtete.

Eine mögliche Erklärung lautet, dass einige Einschläge so heftig waren, dass sie Dione drehten. Deshalb änderte sich manchmal der Teil mit der höchsten Einschlagsrate, ehe die Rotation des Mondes wieder gebunden wurde. Der obere Teil von Dione besitzt deutlich mehr Krater als die untere Hälfte.

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