Ein Falcon 9-Nebel

Abgasschwaden vom Start einer SpaceX-Falcon 9-Rakete in Titusville in Florida.

Bildcredit und Bildrechte: Dennis Huff

Beschreibung: Das ist keine aktuelle Ansicht eines fernen galaktischen Nebels des Weltraumteleskops Hubble. Diese leuchtende Gas- und Staubwolke blendete Himmelsbeobachterinnen und -beobachter an der Weltraumküste am frühen Morgen des 29. August.

Der Schnappschuss wurde morgens um 3:17 im Weltraumpark in Titusville (Florida) etwa 3 Minuten nach dem Start einer SpaceX-Falcon 9-Rakete der Mission CRS-23 fotografiert, die zur Versorgung der Internationalen Raumstation aufbrach. Die Abgasschwaden der abgetrennten ersten und zweiten Raketenstufe steigen am noch dunklen Himmel auf.

Der untere helle Punkt ist die zweite Stufe, die in den niedrigen Erdorbit aufsteigt. Der obere Lichtpunkt ist der Rückkehrschub der ersten Raketenstufe. Die Raketenunterstufe kehrte zurück und landete auf dem neuesten autonomen Drohnenschiff A Short Fall of Gravitas im Atlantik.

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Satelliten über Orion

Geosynchrone Satelliten ziehen vor dem Orionnebel vorbei.

Bildcredit: Amir H. Abolfath

Beschreibung: Was sind diese Streifen über Orion? Die meisten sind Reflexionen von Sonnenlicht an zahlreichen Satelliten im Erdorbit. Für das Auge sehen sie wie eine Reihe von Punkten aus, die über den Dämmerungshimmel ziehen. Die zunehmende Anzahl an Kommunikationssatelliten, einschließlich der SpaceX-Starlink-Satelliten, bereitet vielen Astronomen Sorgen.

Positiv gesehen machen Starlink und ähnliche Satellitenkonstellationen den Himmel nach Sonnenuntergang dynamischer, die satellitenbasierte globale Kommunikation wird schneller, und sie helfen, digitale Dienste in derzeit unterversorgte ländliche Gebieten zu bringen.

Negativ ist jedoch, dass diese Satelliten im niedrigen Erdorbit detailreiche astronomische Beobachtungsprogramme erschweren, vor allem solche, für die man Bilder kurz nach Sonnenuntergang oder vor Sonnenaufgang braucht. Geplante zukünftige Satellitengruppen, die in höheren Umlaufbahnen operieren, können die Erforschung der Tiefen des Universums mit großen bodengebundenen Teleskopen betreffen, die zu jeder Nachtzeit geplant sind.

Die Satelliten auf diesem Bild gehören nicht zu Starlink, sondern befinden sich in einer höheren geosynchronen Umlaufbahn. Es wurde im Dezember 2019 aufgenommen und ist eine digitale Kombination aus mehr als 65 Drei-Minuten-Aufnahmen. Einige dieser Bilder betonen den Orionnebel im Hintergrund, andere zeigen die vorbeiziehenden Satelliten.

SatCon2-Fachseminar vom 12.–16. Juli 2021: Entschärfung von Satellitenkonstellationen

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Raumstation, Protuberanzen, Sonne

ISS mit angedockter Dragon-Besatzungskapsel zieht vor der Sonne vorbei.

Bildcredit und Bildrechte: Mehmet Ergün

Beschreibung: Das ist kein Sonnenfleck. Es ist die Internationale Raumstation (ISS), die vor der Sonne vorbeifliegt. Sonnenflecken haben eine dunkle zentrale Umbra, darum herum eine hellere Penumbra, und vor allem sind keine Dragon-Kapseln angekoppelt. Im Gegensatz dazu ist die ISS ein komplexer, vielseitiger Mechanismus und eines der größten, komplexesten Raumschiffe, das die Menschheit je gebaut hat. Außerdem kreisen Sonnenflecken um die Sonne, die ISS hingegen kreist um die Erde.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass die ISS vor der Sonne vorbeizieht, sie umkreist die Erde etwa alle 90 Minuten. Doch zur richtigen Zeit mit der richtigen Ausrüstung am richtigen Ort zu sein, um ein großartiges Bild zu fotografieren, ist schwierig.

Dieses Bild kombiniert drei Bilder, die alle am selben Ort und fast zur selben Zeit aufgenommen wurden. Das erste Bild – überbelichtet – zeigt die blassen Protuberanzen am oberen Sonnenrand, ein zweites Foto – unterbelichtet – bildet die komplexe Textur der Chromosphäre der Sonne ab, während das dritte Bild – das am schwierigsten zu bekommen war – die Raumstation zeigt, als sie im Bruchteil einer Sekunde über die Sonne zischte. Wenn ihr die Silhouette der Raumstation genau betrachtet, erkennt ihr sogar die angedockte Dragon-Besatzungskapsel.

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Spuren und Schwaden vom Start der SpaceX Crew-2


Videocredit und -rechte: Eric Holland

Beschreibung: Was ist da am Himmel los? Der Himmel über Indian Harbor Beach in Florida (USA) erschien gestern früh vor der Dämmerung zuerst relativ ruhig. Dann leuchtete ein Raketenstart auf. Direkt im Norden startete die Mission SpaceX Crew-2 der NASA an Bord einer mächtigen Falcon 9-Rakete in den Weltraum.

Dieses Zeitraffervideo komprimiert 12 Minuten auf 8 Sekunden. Es zeigt die links beginnende helle Leuchtspur. Die Rakete steigt in die dünner werdende Atmosphäre auf, dabei breitet sich ihr Abgasstrahl immer weiter aus, während er vom Sonnenaufgang beleuchtet wird. Wenn die Crew-2-Kapsel am Horizont verschwindet, seht ihr die Landeschwade der zurückkehrenden ersten Stufe der Falcon 9, die zur SpaceX-Landeplattform im Atlantik absteigt.

Oben im Weltraum findet heute früh das Andockmanöver der Besatzungskapsel Endeavour mit vier Astronauten an die Internationale Raumstation (ISS) statt. Die Crew-2-Astronauten ergänzen die Expedition 65, und helfen unter anderem bei Medikamententests mithilfe von Bio-Chips, die in der Mikrogravitation der ISS sehr schnell ablaufen. Bio-Chips sind kleine mikrofluidische Chips, die menschliche Organe simulieren.

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Mondaufgang zwischen Raumschiffen

Die Raketen SN9 (Seriennummer 9) und SN10 posierten letzten Monat in der Nähe ihrer Startrampe in Boca Chica (Texas) unter dem vollen Januar-Wolfsmond.

Bildcredit und Bildrechte: John Kraus

Beschreibung: Was steht da neben dem Mond? Raumschiffe. Genauer gesagt sind es wiederverwendbare Raketen, die von SpaceX entwickelt werden, um Nutzlast und gelegentlich auch Menschen von der Erdoberfläche in den Weltraum zu transportieren. Die beiden Raketen sind SN9 (Seriennummer 9) und SN10, sie posierten letzten Monat in der Nähe ihrer Startrampe in Boca Chica (Texas) unter dem vollen Januar-Wolfsmond.

Die Raumschiffe besitzen Flüssigmethantriebwerke in robusten, rostfreien Stahlhüllen. SN9 hatte zu Beginn dieses Monats einen Teststart, der gut lief, außer dass eine interne Rakete während des motorisierten Abstiegs nicht wieder zündete. SN10 wird weiterhin am Boden getestet und könnte noch diesen Monat zu einen Teststart aufbrechen.

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Startspur der Crew-1-Mission

Start der besatzten Crew-Dragon-Raumkapsel von Space X zur Internationalen Raumstation.

Bildcredit und Bildrechte: Jen Scott

Beschreibung: Letzten Sonntag verließ eine Falcon-9-Rakete von SpaceX für kurze Zeit den Planeten Erde und startete um abends um 7:27 EST auf einer bogenförmigen Bahn in den Abendhimmel. Diese drei Minuten und 20 Sekunden belichtete Aufnahme zeigt ihre Leuchtspur über der Startrampe 39A am Kennedy-Raumfahrtzentrum.

Die Rakete brachte beim ersten Flug eines von der NASA zertifizierten kommerziellen Raumfahrtsystems mit Besatzung vier Astronauten auf Kurs zur Internationalen Raumstation. Einen Tag später, am Montag, 16. November, koppelte die Crew-Dragon-Raumkapsel „Resilience“ an den Außenposten in der Umlaufbahn an. Am Ende ihres sechs Monate dauernden Aufenthalts auf der ISS kehren die Crew-1-Astronauten mit ihrer Raumkapsel zur Erde zurück.

Die Unterstufe er Falcon-9-Rakete kehrte etwa neun Minuten nach dem Start zur Erde zurück und landete im Atlantik auf dem autonomen Drohnenschiff „Just Read The Instructions“ .

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Ein Falcon-9-Mond

Raketenstart unter dem zunehmenden Mond: Eine Falcon-9-Rakete von SpaceX bringt den Satelliten SAOCOM 1B in eine polare Umlaufbahn.

Bildcredit und Bildrechte: Katie Darby

Beschreibung: Die Vollmonde, welche die Nacht auf dem Planeten Erde beleuchten, können viele Namen haben. Dieses Jahr war der letzte Vollmond im Sommer auf der Nordhalbkugel am 2. September, und manche kennen ihn als Mais-Vollmond.

Wenige Tage zuvor – am 30. August – ging der fast volle Mond kurz vor Sonnenuntergang auf und leuchtete am wolkigen Himmel über der Luftwaffenbasis Cape Canaveral an der Raumfahrtküste in Florida. Ein zeitlich gut geplanter Schnappschuss zeigt das grelle Licht der brennenden Raketentriebwerke unter der Mondscheibe, als die Unterstufe einer Falcon-9-Rakete erfolgreich zur Landezone 1 von Cape Canaveral zurückkehrte.

Ungefähr 9 Minuten zuvor hatte dieselbe Falcon-9-Rakete von SpaceX den Satelliten SAOCOM 1B in eine polare Umlaufbahn gebracht. Es war der vierte Start dieser wiederverwendbaren Falcon-9-Unterstufe und der erste Start von Cape Canaveral in eine polare Umlaufbahn seit 1969.

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Start von SpaceX Demo-2

Am 30. Mai startete erstmals nach Einstellung des Raumfährenprogramms 2011 ein besatztes Raumfahrzeug - eine Crew Dragon - von der Startanlage 39 zur Internationalen Raumstation.

Bildcredit: NASA/Joel Kowsky

Beschreibung: Die Wolken sind weiß, aber der Himmel auf diesem Schnappschuss von der Startanlage 39A am Kennedy-Raumfahrtzentrum ist dunkel. Der Tageshimmel wirkt dramatisch, weil das Schwarz-Weiß-Foto mit einer Digitalkamera in Wellenlängen des nahen Infrarotlichtes aufgenommen wurde.

Auch der Start am Samstag, dem 30. Mai, um 3:22 p.m. EDT war ziemlich dramatisch – eine Falcon 9-Rakete brachte eine Crew Dragon-Raumkapsel in den niedrigen Erdorbit. An Bord waren die Astronauten Robert Behnken und Douglas Hurley. Es war die erste Besatzung, die seit 2011 nach dem Ende des Raumfährenprogramms von einem Raumfahrtzentrum in den Vereinigten Staaten startete.

Wenige Minuten nach dem Start kehrte die Unterstufe der Falcon 9 zurück und landete auf Of Course I Still Love You (das ist eine autonome schwimmende Landeplattform…) und wartete geduldig vor der Küste von Florida. Die beiden Astronauten lenkten ihr Raumfahrzeug zu einem erfolgreichen Andockmanöver am Sonntag, dem 31. Mai, um 10:16 a.m. EDT am Modul Harmony der Internationalen Raumstation.

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Dragon über dem Central Park

Dieses Bild mit Blick über das Reservoir im Central Park von Manhattan zeigt, wie die Crew Dragon hinter der Internationalen Raumstation herzieht.

Bildcredit und Bildrechte: Stan Honda

Beschreibung: Die Internationale Raumstation ISS strahlte noch im Sonnenlicht, als sie am 30. Mai von links nach rechts einen Bogen über den Abendhimmel von Manhattan zog. Dieses Kompositbild zeigt ihre helle Spur, es entstand aus einer Serie von Einzelbildern mit einer Belichtungszeit von je 5 Sekunden. Das Bild zeigt den Blick nach Norden, die Sterne hinterließen kurze Spuren, und die Lichter spiegelten sich im ruhigen Wasser des Reservoirs im Central Park.

Die Crew Dragon mit der Bezeichnung Endeavour folgte der ISS im niedrigen Erdorbit und hinterließ in dieser Großstadtnacht ebenfalls eine Spur. Die blasse Spur der Raumsonde verläuft hier etwa 6 Stunden nach ihrem Start oberhalb der ISS. Der Einschub zeigt, wie sich die beiden rechts einer Wolkenbank näherten. Dragon Endeavour dockte etwa neunzehn Stunden nach Erreichen der Umlaufbahn erfolgreich an die ISS an.

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Rückstoß der Falcon 9

Start einer Dragon-Kapsel von SpaceX auf einer Falcon 9 Trägerrakete zur Internationalen Raumstation. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: John Kraus

Beschreibung: Diese 84 Sekunden belichtete Einzelaufnahme vom 6. März weist kurze Strichspuren auf, da sie auf einem rotierenden Planeten fotografiert wurde. Außerdem zeigt die interessante Szenerie den Flug einer Falcon-9-Rakete und Dragon-Frachtraumschiffs kurz nach dem Start über der Cape-Canaveral-Luftwaffenbasis, die zu einer Versorgungsmission zur Internationalen Raumstation aufbricht.

Die Rückstoßzündung der Falcon-9-Unterstufe, welche ihre Rückkehr zu einer etwa 9 km entfernten Landezone einleitete, wölbt sich zum oberen Bildbereich. Die zweite Stufe zieht jedoch weiter in den niedrigen Erdorbit, ihr feuriger Bogen verläuft – aus Sicht der Kamera – unter der Spur des Rückstoßbrennens der Unterstufe, zusammen mit den sich ausdehnenden Abgasschwaden beider Stufen.

Diese Dragon-Kapsel war bereits bei zwei früheren Versorgungsmissionen im Einsatz gewesen. Auch diese Falcon-9-Unterstufe, die erfolgreich zur Landezone zurückkehrte, war schon zuvor geflogen. Ihre zweite Landung war die 50. Landung einer orbitalen Trägerrakete von SpaceX.

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Starlink-Satellitenspuren über Brasilien

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit und Bildrechte: Egon Filter

Beschreibung: Was sind diese Streifen über dem Horizont? Neue Starlink-Satelliten, die Sonnenlicht reflektieren. SpaceX startete im Mai 60 Starlink-Kommunikationssatelliten und 60 weitere im November. Diese Satelliten und Tausende weitere, die von Kommunikationsunternehmen für die nächsten Jahre geplant sind, könnten recht häufig Streifen wie diese ziehen.

Viele in der Astronomiegemeinschaft äußerten Bedenken darüber, dass die Reflexionen dieser Satelliten künftige Beobachten des Weltraums beeinträchtigen könnten. Auf diesem Komposit aus 33 Aufnahmen sind parallele Streifen von Starlink-Satelliten über dem Süden von Brasilien zu sehen. Im Vordergrund stehen Sonnenblumen, rechts oben wurde zufällig ein heller Meteor aufgenommen.

Reflexionen von Satelliten sind nicht neu – die Konstellation aus 66 Iridiumsatelliten der ersten Generation, die seit 20 Jahren gestartet wurden, erzeugten Lichtblitze, von denen einige so helle waren, dass sie tagsüber zu sehen waren. Die meisten dieser alten Iridiumsatelliten haben jedoch im Laufe der Jahre die Umlaufbahn verlassen.

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