Aufstieg der Raumfähre

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Bildcredit: NASA

Beschreibung: Was steigt da aus den Wolken? Eine Raumfähre. Wenn man zur richtigen Zeit und am richtigen Ort aus dem Fenster eines Flugzeugs schaut, sieht man manchmal etwas Ungewöhnliches – in diesem Fall eine Raumfähre, die in die Umlaufbahn startet.

Dieses Bild von Endeavours letztem Start im Mai 2011 wurde von einem Raumfähren-Schulungsflugzeug der NASA fotografiert. Das Bild entstand hoch über den Wolken und ist mit ähnlichen Bildern der gleichen Raumfähren-Abgasfahne unter den Wolken vergleichbar. Heiße, leuchtende Gase, die von den Triebwerken ausgestoßen wurden, sind unter der aufsteigenden Raumfähre sichtbar, darunter eine lange Rauchfahne. Der Schatten der Rauchfahne fällt auf die Wolkendecke und zeigt von der Sonne weg.

Das US-Raumfährenprogramm wurde 2011 beendet, und Endeavour kann nun im California Science Center besucht werden. Für morgen ist jedoch ein anderer Start geplant – der des Transiting Exoplanet Survey Satellite (TESS) an Bord einer Falcon-9-Rakete von SpaceX.

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Ein Seil im Weltraum

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Bildcredit: TSS-1, STS-46-Besatzung, NASA

Beschreibung: Eine der interessantesten unerfüllten Weltraumsagen ist das Weltraumseil. Weltraumseile – lange Materialstränge – versprechen Satelliten zu stabilisieren, Elektrizität zu generieren und erlauben einfache Transporte. Die vielleicht ambitionierte Vision eines Weltraumseiles ist der Weltraumlift, den Arthur C. Clarke bekannt machte, bei dem ein Seil konstruiert wird, das den Boden mit dem geosynchronen Orbit verbindet. Ein Problem ist die Stärke – es ist schwierig, ein lange einsetzbares Seil zu konstruieren, das nicht reißt.Hier ist der Einsatz des Tethered Satellite System 1 (TSS-1) 1992 mit der Raumfähre Atlantis zu sehen. Wie auch andere getestete Weltraumseile wurde TSS-1 seinen Erwartungen nicht gerecht, lieferte aber viele wertvolle Erkenntnisse.

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Frei durchs All fliegen

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Bildcredit: STS-41B, NASA

Beschreibung: Wie wäre es, wenn man frei im Weltraum fliegen könnte? Etwa 100 Meter von der Ladebucht der Raumfähre Challenger entfernt erlebte der Astronaut Bruce McCandless II diesen Traum und schwebte in einer Manövereinheit mit Besatzung (MMU) frei im Raum – weiter draußen als je ein Mensch zuvor.

McCandless und NASA-Astronautenkollege Robert Stewart waren die Ersten, die im Jahr 1984 ein „ungebundenes Außenbordmanöver“ bei der Raumfährenmission 41-B selbst erlebten. Die MMU schoss Stickstoffstrahlen und diente zum Entladen und Bergen von Satelliten. Mit einer Masse von mehr als 140 Kilogramm ist eine MMU auf der Erde schwer. Wenn sie jedoch im Orbit treibt, ist sie wie auch alles andere schwerelos. Die MMU wurde später durch die SAFER-Rucksackantriebseinheit ersetzt.

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Der Astronaut, der einen Satelliten fing

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Bildcredit: STS-51A, NASA

Beschreibung: 1984 fing hoch über der Erdoberfläche ein Astronaut einen Satelliten. Es war der zweite Satellit, der bei dieser Mission eingefangen wurde. Oben ist zu sehen, wie der Astronaut Dale A. Gardner frei mithilfe einer bemannten manövrierfähigen Einheit (Manned Maneuvering Unit) frei fliegt und ein als „Stinger“ bezeichnetes Steuergerät am rotierenden Satelliten Westar 6 befestigt. Der Kommunikationssatellit Westar 6 hatte eine Raketenfehlfunktion, weshalb er den für ihn vorgesehenen hohen geosynchronen Orbit nicht erreichen konnte. Der zuvor eingefangene Satellit Palapa B-2 und der Satellit Westar 6 wurden in die Ladebucht der Raumfähre Discovery verfrachtet und zur Erde zurückgebracht. Westar 6 wurde anschließend überholt und verkauft.

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Der Adler steigt auf

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Bildcredit: Apollo 11, NASA – Stereobildrechte: John Kaufmann (ALSJ)

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen zur Hand und betrachten Sie dieses bemerkenswerte Stereobild in der Mondumlaufbahn. Es wurde aus zwei Fotos (AS11-44-6633, AS11-44-6634) erstellt, die 1969 vom Astronauten Michael Collins während der Apollo-11-Mission gemacht wurden. Das 3-D-Anaglyphenbild zeigt die Aufstiegsstufe der Mondlandefähre, genannt „Der Adler“, der aufsteigt, um am 21. Juli die Kommandokapsel in der Mondumlaufbahn zu treffen. An Bord der Aufstiegsstufe waren Neil Armstrong und Buzz Aldrin, die ersten Menschen, die die Mondoberfläche betreten haben. Das glatte, dunkle Areal auf der Mondoberfläche ist Mare Smythii, das sich knapp unter dem Äquator am östlichsten Rand der erdzugewandten Mondseite befindet. Hinter dem Mondhorizont schwebt unser schöner Planet Erde.

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Wiedereintrittsspur einer Raumfähre aus dem Orbit

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Bildcredit: Besatzung der ISS Expedition 28, Mission STS-135, NASA

Beschreibung: Was ist dieser seltsame, helle Streifen? Es ist das letzte Bild, das je von einer Raumfähre in der Umlaufbahn gemacht wurde. Vor eineinhalb Wochen feuerte die Raumfähre Atlantis nach dem Ablegen von der Internationalen Raumstation zum letzten Mal seine Triebwerke, verlor seine Umlaufgeschwindigkeit und stürzte zur Erde zurück. Innerhalb von nur einer Stunde ließ die hoch entwickelte Weltraummaschine ihr Fahrwerk ausfahren und tat, was nur sie konnte – landete wie ein Flugzeug auf einer Landebahn. Obwohl die Zukunft der bemannten Raumfahrt der USA in eine vorübergehende Flaute tritt, erforschen weiterhin viele Roboter-Raumsonden unser Sonnensystem und spähen in unser Universum hinaus; zu diesen gehören Cassini, Chandra, Chang’e 2, Dawn, Fermi, Hubble, Kepler, LRO, Mars Express, Messenger, MRO, New Horizons, Opportunity, Planck, Rosetta, SDO, SOHO, Spitzer, STEREO, Swift, Venus-Express und WISE.

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Letzte Annäherung der Atlantis

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Bildcredit: Besatzung der ISS-Expedition 28, NASA

Beschreibung: Zum letzten Mal näherte sich eine US-Raumfähre der Internationalen Raumstation (ISS). Nach einem dramatischen Start letzte Woche von Cape Canaveral letzte Woche, der von geschätzt einer Million Menschen verfolgt wurde, hob der Spaceshuttle Atlantis bei STS-135 mit einer kleinen Crew ab, zu einer willkommenen Begegnung mit der Raumstation vor drei Tagen. Obwohl die NASA die alternde Shuttle-Flotte einstellt, werden NASA-Astronauten in naher Zukunft in der Lage sein die ISS mit russischen Raumschiffen zu besuchen. Oben ist zu sehen, wie Atlantis mit geöffneten Ladebucht-Toren zur ISS aufsteigt, in der man das schimmernde, metallische Mehrzweck-Logistik-Modul sieht. Mehr als 200 Kilometer darunter liegen die kühlen, blauen Gewässer des Planeten Erde. Die lang erwartete letzte Rückkehr der Raumfähre zur Erde ist derzeit für nächsten Donnerstag, 21. Juli, vorgesehen.

Quiz: Erkennen Sie die Landmasse unter der Raumfähre?
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Raumfahrzeuge ziehen über Colorado

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Credit und Bildrechte: Robert Arn

Beschreibung: Haben Sie je einen „Stern“ langsam am Himmel vorbeiziehen gesehen, aber nicht gewusst, was es ist? Manchmal ernten Sie sogar von Freunden oder Ihrer Familie, die Sie darauf hinweisen, nur ein Achselzucken. Was Sie sehen, ist höchstwahrscheinlich eine Raumsonde im niedrigen Erdorbit, welche das Sonnenlicht reflektiert, während sie etwa alle 90 Minuten die Erde umkreist.

Zwei der helleren Raumfahrzeuge am Himmel sind dieser Tage die Internationale Raumstation (ISS) und, wenn einer oben ist, ein Spaceshuttle der NASA. Wenn sich die relative Ausrichtung ändert, kann sich auch die Intensität der Reflexion ändern, manchmal sehr schnell. Eine weitere Quelle heller, vorbeiziehender Objekte, Iridium-Kommunikationssatelliten, können sogar sichtlich aufblitzen und einige Sekunden lang heller als alle anderen Himmelsobjekte werden.

Oben sind zwei helle Lichtpunkte, die letzte Woche nach Sonnenuntergang nur wenige Grad voneinander entfernt zusammen am Himmel über dem Lory State Park in Colorado (USA) trieben. Diese Lichter waren die ISS und der Spaceshuttle Discovery, der wenige Stunden zuvor von der ISS abgelegt hatte. Angesichts einer digitalen Zusammenfügung vieler Einzelaufnahmen und einem großen perspektivischen Winkel erscheint das Paar oben als Streifen vor punktförmigen Sternen.

Es gibt inzwischen Webplattformen, die Ihnen helfen unbekannte „Herumtreiber“ zu erkennen und sogar die Zeit der nächsten Passage, bei der die ISS an Ihrem Beobachtungsort zu sehen ist, im Voraus zu ermitteln.

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Discovery-Wolke

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Bildcredit und Bildrechte: Stefan O’Dougherty und Peter Nguyen
(Danksagung: Simone Nageon De Lestang)

Beschreibung: Die Raumfähre Discovery ist inzwischen an die Internationale Raumstation etwa 350 Kilometer über dem Planeten Erde angedockt. Letzten Montag fand ein schöner Start in die Umlaufbahn statt, als sie vor der Dämmerung um 6:21 Uhr EDT von der Startrampe 39A am Kennedy Space Center in den klaren Himmel startete. Diese Langzeitbelichtung in Richtung Osten wurde kurz nach dem Start von einer etwa 21 Kilometer entfernten Marina westlich des Startplatzes in Titusville (Florida) aufgenommen. Sie zeigt die in der Dämmerung am Horizont aufsteigenden Farben, oben rechts sind die schwebenden Kondensstreifen der Rakete zu sehen. Der helle Streifen, der von einer auffallenden länglichen Dampfwolke nahe der Bildmitte umgeben ist, ist die tatsächliche Spur der Discovery, deren Bogen zum Horizont in Richtung der Begegnung im Orbit weist.

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Nimm meine Hand

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Credit: NASA / STS-128 / Expedition 20 – Stereobild von Patrick Vantuyne

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen zur Hand und betrachten Sie diese Nahaufnahme des NASA-Astronauten John Olivas im Raumanzug außerhalb der Internationalen Raumstation. Der 3D-Anaglyph, sorgfältig aus zwei Fotos erstellt (ISS020-E-038481, ISS02-0E-038482), die während des jüngsten Besuchs der Raumfähre Discovery beim Außenposten in der Umlaufbahn aufgenommen wurden, erzeugt die zwingende Illusion, dass Sie einfach hingreifen und seine im Handschuh steckende Hand nehmen können. Der Fotograf, ESA-Astronaut Christer Fuglesang, der ihn beim Außenbordmanöver begleitete, wird zusammen mit ISS-Strukturen und dem Horizont des Planeten Erde in Olivas Helmvisier reflektiert. Letzten Freitag kehrten die beiden zur Erde zurück, zusammen mit dem Rest der Besatzung der Discovery, und landeten an der Edwards Air Force Base in Kalifornien.

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Regenbogen der Discovery

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Credit: NASA, Ben Cooper (Launch Photography)

Beschreibung: Nur eine Minute vor Mitternacht EDT zeichnete am Freitag, 28. August, der Spaceshuttle Discovery einen langen Bogen in einen wolkigen Himmel. Beim Verfolgen des Starts wurde eine helle und bemerkenswert farbenprächtige Spur auf dieser Langzeitbelichtung vom Banana-River-Aussichtspunkt mit Blick ostwärts zur Startrampe 39A am Kennedy Space Center aufgezeichnet. Sonntag Abend dockte die Discovery mit STS-128 an die Internationale Raumstation an. Bei der 13-Tage-Mission werden Besatzungsmitglieder der Raumstation ausgetauscht und mehr als 7 Tonnen Nachschub und Ausrüstung geliefert. Zur Ausrüstung gehört auch der Combined Operational Load Bearing External Resistance Treadmill (COLBERT).

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