Die Erde bei Nacht

Siehe Beschreibung. Die Erdoberfläche bei Nacht mit nächtlicher Beleuchtung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA, NOAA NGDC, Suomi-NPP, Erdbeobachtungszentrum, Daten und Bearbeitung: Chris Elvidge und Robert Simmon

Beschreibung: Diese besonders vollständige Ansicht der Erde bei Nacht wurde aus wolkenfreien Nachtbildern zusammengesetzt. Die Bilder wurden im April und Oktober 2012 in einer Höhe von 824 Kilometern über der Erdoberfläche vom Satelliten Suomi-NPP in einem polaren Orbit mit seiner Visible Infrared Imaging Radiometer Suite (VIIRS) aufgenommen.

VIIRS bietet eine viel höhere Auflösung und Empfindlichkeit, verglichen mit den bisherigen globalen Nachtlicht-Instrumenten der DMSP-Satelliten. Er bietet auch Vorteile gegenüber Kameras auf der Internationalen Raumstation, die nur alle zwei oder drei Tage über einen bestimmten Ort auf der Erde zieht, während Suomi-NPP zweimal pro Tag über denselben Punkt wandert, etwa um 1:30 und 13:30 Ortszeit.

Die leicht erkennbaren Stadtlichter zeigen große Ballungsräume zeigen die Einflüsse der menschlichen Aktivität auf der ganzen Welt. Daher gehören Nachtbilder unseres hübschen Planeten zu den interessantesten und wichtigsten Ansichten aus dem Weltraum.

Zur Originalseite

Polarlichter über dem Planeten Erde

Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Bildcredit: NASA, NOAA, GSFC, Suomi NPP, Earth Observatory; Bearbeitung: Jesse Allen und Robert Simmon

Beschreibung: Nordamerika ist auf dieser Ansicht aus der Umlaufbahn unseres schönen Planeten bei Nacht, die am 8. Oktober vom Satelliten Suomi-NPP fotografiert wurde, leicht zu erkennen. Die atemberaubenden Emissionswellen sichtbaren Lichts, die in der oberen Bildhälfte über die kanadischen Provinzen Quebec und Ontario rollen, sind Polarlichter oder Nordlichter. Im Laufe der vergangenen Tage waren wegen starker geomagnetischer Stürme eindrucksvolle Polarlichter zu sehen, welche die Pole einkreisten und sich in niedrigere Breiten ausdehnten. Die Stürme wurden von einem solaren koronalen Massenauswurf am 4. und 5. Oktober ausgelöst, der etwa drei Tage später auf die Magnetosphäre der Erde traf. Die Lichtschleier, die mehr als 100 Kilometer über der Oberfläche leuchteten, entstehen, wenn geladene Teilchen in der Magnetosphäre beschleunigt werden und in der oberen Atmosphäre Sauerstoff und Stickstoff anregen.

Zur Originalseite