Polarlicht über Yellowknife

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Credit und Bildrechte: Yuichi Takasaka (Blue Moon Promotions), TWAN

Beschreibung: Manchmal, wenn Ihre Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt haben, erscheint ein spektakulärer Himmel. In diesem Fall liegt ein pittoresker See vor Ihnen, schöne grüne Polarlichter flattern hoch über Ihnen, gleißende Sterne funkeln in weiter Ferne, und der helle Mond leuchtet genau vor Ihnen. Dieses digital zusammengefügte Panorama wurde Anfang dieses Monats in Yellowknife in den Nordwest-Territorien in Kanada und zeigt auch den offenen Sternhaufen der Plejaden rechts oberhalb des Mondes. Da Polarlichter letzten Endes durch Sonnenaktivität ausgelöst werden, ist diese aktuelle hektische Aktivität eines Polarlichts angesichts des historischen Mangels an Sonnenflecken und anderer Aktivitäten auf der Sonne im Lauf der letzten zwei Jahre etwas überraschend. Diese Zeit des Jahres ist als Polarlichtsaison bekannt, da ein allgemeiner Zuwachs an Polarlichtern zu verzeichnen ist. Der Grund für den jährlichen Zuwachs ist nicht sicher, hängt jedoch möglicherweise mit der Neigung der Erde zusammen, die eine leichter herstellbare Verbindung zwischen dem Erdmagnetfeld und dem Magnetfeld der der veränderlichen Windströme der Sonne bewirkt.

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Zodiakallicht versus Milchstraße

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Credit und Bildrechte: Daniel López, IAC

Beschreibung: Zwei elementare Ebenen des irdischen Himmels wetteifern auf dieser bemerkenswerten Weitwinkel-Ansicht, die am 23. Januar aufgenommen wurde, um Aufmerksamkeit.

Links wölbt sich das schöne Band des Zodiakallichtes vom Horizont in den Nachthimmel – Sonnenlicht, das von Staub in der ekliptischen Ebene gestreut wird. Sein Gegenspieler auf der rechten Seite besteht aus den blassen Sternen, Staubwolken und Nebeln in der Ebene unserer Milchstraßen-Galaxis. Beide Himmelsbänder stehen über den Kuppeln und Türmen des Teide-Observatoriums auf der Insel Teneriffa.

An diesem makellosen, dunklen Himmel über den kanarischen Inseln sind auch die gleißende Venus (links unten), die weit entfernte Andromeda-Galaxie (nahe der Bildmitte) und der liebliche Sternhaufen der Plejaden (oben Mitte) zu sehen. Natürlich können erfahrene Himmelsbeobachter sogar M33, den Kaliforniennebel, IC1805 und den Doppelsternhaufen im Perseus erkennen. (Brauchen Sie Hilfe? Schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild.)

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M45: der Sternhaufen der Plejaden

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Credit und Bildrechte: Phillip L. Jones  / VisualUnivese.org

Beschreibung: Die Plejaden, der vielleicht berühmteste Sternhaufen am Himmel, sind ohne Fernglas sogar mitten in einer lichtverschmutzten Stadt zu sehen. Auch unter dem Namen Siebengestirn oder M45 bekannt ist der Sternhaufen der Plejaden einer der hellsten und uns am nächsten gelegenen Offenen Sternhaufen. Die Plejaden enthalten mehr als 3000 Sterne, sind etwa 400 Lichtjahre von uns entfernt und haben einen Durchmesser von nur 13 Lichtjahren. Eine bekanntes Teleskop und eine Autofirma haben den Namen des Sternhaufens geborgt. In der obigen Aufnahme sind die blauen Reflexionsnebel sehr gut zu sehen, welche die helleren Haufensterne umgeben. Daneben wurden auch massearme, lichtschwache Braune Zwerge in den Plejaden gefunden.

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Plejaden und Sternenstaub

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Credit und Bildrechte: Tony Hallas

Beschreibung: Die reizvollen Plejaden oder Sieben Schwestern, wie der Sternhaufen auch genannt wird, welche durch eine kosmische Staubwolke rasen, die etwa 400 Lichtjahre von uns entfernt ist, sind berühmt für ihre auffallend blauen Reflexionsnebel. Dieses bemerkenswerte Weitwinkel-Bild der Region (3 Grad) zeigt rechts den berühmten Sternhaufen und hebt außerdem weniger bekannte Staub-Reflexionsnebel in der Nähe hervor, die über einen Bereich von mehr als 20 Lichtjahren verteilt sind. In diesem Fall stehen die Schwesternsterne und  die kosmischen Staubwolken in keinem Zusammenhang, sie passieren nur zufällig gerade durch die gleiche Region im All. Doch Astronomen, die mit Infrarot-Detektoren beobachten, fanden kürzlich eine staubhaltige Scheibe, die tatsächlich zu einem jungen Plejadenstern gehört – HD 23514. Diese Scheibe, die HD 23514 umgibt, hat schätzungsweise eine mit der Planetenzone unseres Sonnensystems vergleichbare Größe und besteht wahrscheinlich aus Trümmern eines Prozesses, bei dem sich felsige Planeten gebildet haben.

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M 45: Der Sternhaufen der Plejaden

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Credit und Bildrechte: Antonio Fernandez-Sanchez

Beschreibung: Der vielleicht berühmteste Sternhaufen am Himmel, die Plejaden, sind ohne Fernglas sogar von den Tiefen einer lichtverschmutzten Stadt aus zu sehen. Auch als die Sieben Schwestern oder M45 bekannt, ist der Haufen der Plejaden einer der hellsten und uns am nächsten liegenden offenen Sternhaufen. Die Plejaden enthalten mehr als 3000 Sterne; der Haufen ist etwa 400 Lichtjahre weit entfernt und hat einen Durchmesser von nur 13 Lichtjahren. Auf dem obigen Bild sehr gut zu sehen sind die blauen Reflexionsnebel, welche die helleren Haufensterne umgeben. Schwach leuchtende Braune Zwerge mit wenig Masse wurden ebenfalls in den Plejaden gefunden.

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