Monduntergang über Pleasant Bay

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Credit und Bildrechte: A. Dunlap-Smith; Illustration – Danksagung: J. Hevelius

Beschreibung: Es war ein Himmel zum Träumen. Letzte Woche am frühen Morgen war der Himmel, der das bloße Auge erhellte, vielleicht noch erhellender für das geistige Auge. Das bloße Auge sah Wolken, die den untergehenden Mond über einer ruhigen und spiegelglatten Bucht rahmten, Fichten, die das nahe gelegene Ufer säumten, den offenen Sternhaufen der Plejaden (M45), der markant in der Himmelsmitte glomm, die Andromedagalaxie, die rechts knapp über dem Horizont schwebte, und die Gürtelsterne des Orion rechts in einer Linie, genau unter dem hellorgangen Stern Beteigeuze.

Der helle Stern Sirius lugte weit links zwischen den Bäumen hervor. Das geistige Auge könnte sich darüberhinaus vorstellen, dass einige der Sternbilder zum Leben erwachten, darunter der Jäger Orion, der sein Schwert und Schild schwang, und dem sein großer Hund (Canis Major, dessen rechtes Auge Sirius ist) in den Kampf folgte – beide von der anderen Seite des Himmels her beobachtet von Kassiopeia, der Königin Äthiopiens, die auf ihrem Thron saß.

Das obige Bild wurde über Pleasant Bay in Maine (USA) aufgenommen und digital mit den Sternbildern aus dem Himmelsatlas Uranographia, der im 17. Jahrhundert von J. Hevelius gezeichnet wurde, zusammengefügt.

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Junger Mond und Schwestersterne

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Bildcredit und Bildrechte: Anna Morris

Beschreibung: Der junge Sichelmond teilt sich auf dieser hübschen abendlichen Himmelslandschaft, die zur März-Tag-und-Nachtgleiche in San Antonio in Texas aufgenommen wurde, den westlichen Himmel mit den Sterngeschwistern des Sternhaufens Plejaden. Auf dem bearbeiteten Digitalbild wurden mehrere Aufnahmen der Himmelsszenerie kombiniert, um sowohl die Details der hellen Mondoberfläche als auch die Sterne der Plejaden zu zeigen. Astronomische Bilder der bekannten Plejaden zeigen häufig die faszinierenden blauen Reflexionsnebel, doch die werden hier vom hellen Mondlicht überstrahlt. Dennoch konnten Himmelsbeobachter in Süd- und Zentralamerika in dieser besonderen Nacht sogar beobachten, wie der 5 Tage alte Mond einige der helleren Sterne der Plejaden bedeckte oder vor ihnen vorbeizog.

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Zodiakallicht versus Milchstraße

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Bildcredit und Bildrechte: Daniel López

Beschreibung: Geisterhaftes Zodiakallicht, das in der Mitte dieses bemerkenswerten Panoramas zu sehen ist, entsteht durch Sonnenlicht, das vom Staub in der ekliptischen Ebene des Sonnensystems gestreut wird. In den Wochen um die März-Tag- und Nachtgleiche (heute um 1732 UT) ist das Zodiakallicht auf der Nordhalbkugel nach Sonnenuntergang markanter zu sehen, im Süden dagegen vor Sonnenaufgang, wenn die Ekliptik in einen steilen Winkel zum Horizont steht. Im Bild dehnt sich das schmale Dreieck des Zodiakallichtes über dem westlichen Horizont aus und scheint beim lieblichen Sternhaufen der Plejaden zu enden. Über den Plejaden wölben sich Sterne und Nebel in der Ebene unserer Galaxis, der Milchstraße. Diese Aussicht wurde am 10. März im Teide-Nationalpark auf der Insel Teneriffa aufgenommen und besteht aus 4 Einzelbildern, die 180 Grad umfassen.

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Kein blauer Mond

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Credit und Bildrechte: Stefano De Rosa

Beschreibung: Dieser helle Vollmond wurde am 2. Dezember fotografiert, als er über einer Kirche in Turin (Italien) mit Blick über den Po schien. Es war der erste Vollmond im Dezember. Der Vollmond von letzter Nacht, der die Silvesterfeierlichkeiten beleuchtete, war der zweite Vollmond im Dezember, daher passt für ihn die moderne Definition des Blue Moon – der zweite Vollmond in einem Monat.

Da der Mondzyklus von Vollmond zu Vollmond 29,5 Tage dauert, ist etwa alle 2,5 Jahre in einem beliebigen Monat ein Blue Moon zu beobachten. Rechts über dem Glanz des ersten Vollmondes im Dezember steht der Sternhaufen der Plejaden.

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Feuerkugel über der Mojave-Wüste

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Credit und Bildrechte: Wally Pacholka (AstroPics.com, TWAN)

Beschreibung: Dieser riesige, gleißend helle Feuerkugel-Meteor, der am Montag früh am Himmel der Mojave-Wüste aufblitzte, gehörte zum Geminiden-Meteorstrom, der dieses Jahr eindrucksvoll war. Er war im Südwesten über Bergkämmen in der Nähe von Victorville in Kalifornien zu sehen, und der vertrautere Himmelshintergrund wurde für einen Moment vom Blitz des Meteors überstrahlt. Links im Hintergrund leuchten die hellen Sterne Sirius und Aldebaran und auf der rechten Seite des Bildes der Sternhaufen der Plejaden. Der Meteor selbst zischte durch das Sternbild Orion. Seine grünliche Spur beginnt links über dem gelb getönten Beteigeuze und zeigt zum Radianten des Stromes in den Zwillingen (Gemini) knapp außerhalb des oberen Bildrandes. Das spektakuläre Bild, ein lohnender Fang für den Fotografen Wally Pacholka, ist eines von mehr als 1500 Einzelbildern, anhand derer er 48 großteils schwache Geminiden-Meteore meldete.

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Himalaya-Himmelslandschaft

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Credit und Bildrechte: Babak Tafreshi (TWAN)

Beschreibung: Capella, der hellste Stern im Sternbild Fuhrmann (Auriga), geht auf diesem Panorama des Daches der Welt bei Nacht gerade über dem Mt. Everest auf. Die Szenerie wurde letzten November in der Nähe von Namche Bazar in Nepal fotografiert, wo sich der Zugang zur Bergkette des Himalaya befindet.

Mondlicht beleuchtet die berühmten Gipfel des Everest (8840 Meter) und des Lhotse (8516 Meter) links in weiter Ferne und einen Stupa (ein buddhistisches religiöses Denkmal) im Vordergrund an der Hauptstrecke zum Everest-Basislager. Das Licht im Tal stammt vom Kloster von Tengboche, das in einer Höhe von etwa 4000 Metern ebenfalls an der Strecke liegt.

Von links nach rechts führen die Sterne des Fuhrmanns über den mondbeleuchteten Gipfeln zum hellen Riesenstern Aldebaran – dem Auge des Stiers (Taurus) -, dem Sternhaufen der Plejaden, Alpha Ceti und schließlich zu Alpha Phoenicis im Phoenix. Gipfel und Sterne sind leicht erkennbar, wenn Sie den Mauspfeil über das Bild schieben.

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Siebengestirn versus Kalifornien

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Credit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo (Deep Sky Colors)

Beschreibung: Rechts oben stehen die blau gekleideten Plejaden. Sie sind auch als die sieben Schwestern oder M45 bekannt und einer der hellsten und am leichtesten sichtbaren offenen Sternhaufen am Himmel. Die Plejaden enthalten mehr als 3000 Sterne, sind etwa 400 Lichtjahre entfernt und haben einen Durchmesser von nur 13 Lichtjahren. Ein eindrucksvoller blauer Reflexionsnebel aus feinem Staub umgibt die Sterne.

Ein moderner Mythos besagt, dass einer der helleren Sterne verblasste, seit der Haufen benannt wurde. Weiter unten steht links der rot leuchtende Kaliforniennebel. Dieser Nebel ist viel blasser und daher schwieriger erkennbar als die Plejaden. Er wurde nach seiner Form benannt. Diese Masse an rot leuchtendem Wasserstoff ist auch als NGC 1499 bekannt und ungefähr 1500 Lichtjahre entfernt. Der Vollmond würde etwa 250 Mal zwischen die beiden Nebel passen. Auf diesem lang belichteten Weitwinkel-Kompositbild wurden beide abgebildet.

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Plejaden und Sternstaub

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Credit und Bildrechte: Rogelio Bernal Andreo (Deep Sky Colors)

Beschreibung: Haben Sie je den Sternhaufen der Plejaden gesehen? Die Plejaden sind der vielleicht berühmteste Sternhaufen am Himmel und ohne Fernglas sogar mitten in einer lichtverschmutzten Stadt zu erkennen. Bekannt sind sie auch als Sieben Schwestern und M45. Der Sternhaufen der Plejaden gehört zu den hellsten und am nächsten gelegenen offenen Haufen. Er rast etwa 400 Lichtjahre entfernt durch eine kosmische Staubwolke. Die Plejaden oder Sieben Schwestern sind wohlbekannt für ihre eindrucksvollen blauen Reflexionsnebel. Dieses bemerkenswerte Weitwinkelbildbild der Region (3 Grad) zeigt den berühmten Sternhaufen in der Mitte, während er nahe gelegene weniger bekannte staubhaltige Reflexionsnebel in einem Bereich hervorhebt, der sich über 20 Lichtjahre erstrecken würde. In diesem Fall stehen die Schwestersterne und die kosmischen Staubwolken in keinem Zusammenhang, sie wandern nur zufällig durch die gleiche Raumregion.

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Polarlicht über Yellowknife

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Credit und Bildrechte: Yuichi Takasaka (Blue Moon Promotions), TWAN

Beschreibung: Manchmal, wenn Ihre Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt haben, erscheint ein spektakulärer Himmel. In diesem Fall liegt ein pittoresker See vor Ihnen, schöne grüne Polarlichter flattern hoch über Ihnen, gleißende Sterne funkeln in weiter Ferne, und der helle Mond leuchtet genau vor Ihnen. Dieses digital zusammengefügte Panorama wurde Anfang dieses Monats in Yellowknife in den Nordwest-Territorien in Kanada und zeigt auch den offenen Sternhaufen der Plejaden rechts oberhalb des Mondes. Da Polarlichter letzten Endes durch Sonnenaktivität ausgelöst werden, ist diese aktuelle hektische Aktivität eines Polarlichts angesichts des historischen Mangels an Sonnenflecken und anderer Aktivitäten auf der Sonne im Lauf der letzten zwei Jahre etwas überraschend. Diese Zeit des Jahres ist als Polarlichtsaison bekannt, da ein allgemeiner Zuwachs an Polarlichtern zu verzeichnen ist. Der Grund für den jährlichen Zuwachs ist nicht sicher, hängt jedoch möglicherweise mit der Neigung der Erde zusammen, die eine leichter herstellbare Verbindung zwischen dem Erdmagnetfeld und dem Magnetfeld der der veränderlichen Windströme der Sonne bewirkt.

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Zodiakallicht versus Milchstraße

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Credit und Bildrechte: Daniel López, IAC

Beschreibung: Zwei elementare Ebenen des irdischen Himmels wetteifern auf dieser bemerkenswerten Weitwinkel-Ansicht, die am 23. Januar aufgenommen wurde, um Aufmerksamkeit. Links wölbt sich das schöne Band des Zodiakallichtes vom Horizont in den Nachthimmel – Sonnenlicht, das von Staub in der ekliptischen Ebene gestreut wird. Sein Gegenspieler auf der rechten Seite besteht aus den blassen Sternen, Staubwolken und Nebeln in der Ebene unserer Milchstraßen-Galaxis. Beide Himmelsbänder stehen über den Kuppeln und Türmen des Teide-Observatoriums auf der Insel Teneriffa.

An diesem makellosen, dunklen Himmel über den kanarischen Inseln sind auch die gleißende Venus (links unten), die weit entfernte Andromeda-Galaxie (nahe der Bildmitte) und der liebliche Sternhaufen der Plejaden (oben Mitte) zu sehen. Natürlich können erfahrene Himmelsbeobachter sogar M33, den Kaliforniennebel, IC1805 und den Doppelsternhaufen im Perseus erkennen. (Brauchen Sie Hilfe? Schieben Sie einfach den Mauspfeil über das Bild.)

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M45: der Sternhaufen der Plejaden

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Credit und Bildrechte: Phillip L. Jones  / VisualUnivese.org

Beschreibung: Die Plejaden, der vielleicht berühmteste Sternhaufen am Himmel, sind ohne Fernglas sogar mitten in einer lichtverschmutzten Stadt zu sehen. Auch unter dem Namen Siebengestirn oder M45 bekannt ist der Sternhaufen der Plejaden einer der hellsten und uns am nächsten gelegenen Offenen Sternhaufen. Die Plejaden enthalten mehr als 3000 Sterne, sind etwa 400 Lichtjahre von uns entfernt und haben einen Durchmesser von nur 13 Lichtjahren. Eine bekanntes Teleskop und eine Autofirma haben den Namen des Sternhaufens geborgt. In der obigen Aufnahme sind die blauen Reflexionsnebel sehr gut zu sehen, welche die helleren Haufensterne umgeben. Daneben wurden auch massearme, lichtschwache Braune Zwerge in den Plejaden gefunden.

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