Kleiner Planet Astro-Zeltplatz

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Bildcredit und Bildrechte: György Soponyai

Beschreibung: Tag und Nacht auf diesem kleinen Planeten sehen Tag und Nacht auf dem Planeten Erde ziemlich ähnlich. Diese Kleiner-Planet-Projektion ist ein digital gekrümmtes Mosaik von 360 mal 180 Grad. Die dafür verwendeten Bilder wurden bei Tag und Nacht in der Nähe von Tarján in Ungarn auf dem Planeten Erde fotografiert – ein erfolgreiches 33-Stunden-Fotoexperiment beim Astro-Camp der Ungarischen Astronomischen Gesellschaft. Die Zeitfolge des Komposits folgt der Sonnenscheibe in Intervallen von 20 Minuten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und sechs Stunden lang den Strichspuren der Sterne am Nordhimmel, zentriert auf den Himmelsnordpol beim hellen Polarstern. Die Internationale Raumstation im Orbit zog den versetzten Bogen über die nördliche Nacht. Unter dem Nachthorizont des kleinen Planeten zogen rote Lampen der Astro-Camp-Teilnehmer die nachtlangen tanzenden Spuren.

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Yutu auf einem kleinen Planeten

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Bildcredit: Chinesische Akademie der Wissenschaften, Chinese National Space Administration, Emily Lakdawalla (Planetary Society) – Montiert von: Andrew Bodrov

Beschreibung: Die Spuren führen zu einem kleinen Roboter, der sich auf der Oberseite dieses hellen kleinen Planeten niedergelassen hat. Der Planet ist eigentlich der Mond, und der Roboter ist der tischgroße Rover Yutu, der gerade die Landesonde Chang’e 3 nach dem Aufsetzen Mitte Dezember 2013 im nördlichen Mare Imbrium verlässt. Die Kleiner-Planet-Projektion ist ein digital gekrümmtes Mosaik aus Bildern der Geländekamera der Landesonde, die 360 mal 180 Grad abdeckt. Yutu, der mehr als 100 Meter zurücklegte, kam im Januar 2014 zum Stillstand. Die Instrumente der Landesonde sind jedoch nach mehr als zwei Jahren auf der Mondoberfläche noch in Betrieb. Inzwischen ist eine interaktive Panoramaversion der Kleiner-Planet-Projektion hier abrufbar.

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Kleiner Planet Curiosity

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Bildcredit: NASA, JPL-Caltech, MSSS – Kleiner Planet: Andrew Bodrov

Beschreibung: Ein neugieriger Roboter überspannt fast den ganzen felsigen kleinen Planeten. Natürlich ist der Planet der Mars, der Roboter ist der Pkw-große Rover Curiosity, der über aktuellen Bohrungen in der Region Marias Pass unten am Mount Sharp posiert. Die 92 Bilder, aus denen die Kleiner-Planet-Projektion erstellt wurde – ein Mosaik aus digital gekrümmten und zusammengefügten Bildern – zeigen 360×180 Grad. Die Bilder wurden mit dem Mars Hand Lens Imager (MAHLI) des Rovers an Curiositys Missions-Sol (Marstag) 1065 fotografiert, das entspricht dem 5. August 2015, drei Erdenjahre seit Curiositys Landung auf der Oberfläche des Roten Planeten. Das Komposit-Selbstporträt schließt Bilder aus, auf denen der Roboterarm des Rovers und die Montierung der MAHLI-Kamera zu sehen sind, doch ihre Schatten sind unten sichtbar. Werfen Sie auch einen Blick auf diese spektakuläre interaktive Version von Curiositys Sol-1065-Panorama.

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Polarlicht und Milchstraße an einem kleinen Himmel

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Bildcredit und Bildrechte: Göran Strand

Beschreibung: Trittsteine scheinen zur Milchstraße zu führen, die sich über diesen kleinen Himmel breitet. Eigentlich zeigt die Szenerie die Äquinoktiumsnacht auf der Nordhalbkugel. Wasser und Himmel sind verkehrt herum angeordnet, der Horizont läuft bei dieser stereografischen Projektion um den in der Mitte liegenden Zenit über dem Storsjön in Jämtland (Schweden). Im Norden wölbt sich zu Herbstbeginn hoch oben die Milchstraße von Osten nach Westen, doch die Jahreszeit eignet sich auch, um Polarlichter zu sehen. Geomagnetische Stürme treten zur Tag- und Nachtgleiche hin häufiger auf und erzeugen in hohen Breiten auffällige Nordlichter, wie das unheimliche grünliche Leuchten, das sich in diesem wässrigen Kosmos spiegelt.

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Lichtsäulen eines kleinen Planeten

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Bildcredit und Bildrechte: Janne Voutilainen

Beschreibung: Schaurige Lichtsäulen umgeben den Rand dieses verschneiten kleinen Planeten. Natürlich ist der kleine Planet die Erde, zu sehen als Kleiner-Planet-Projektion – der ganze Horizont, vom Nadir bis zum Zenit. Das Kugelpanoramabildmosaik bildet eine Ansicht von Siilinjärvi im Osten Finnlands ab. Flache Eiskristalle wie jene, die häufig in hohen, dünnen Wolken zu finden sind, flattern sanft in der sehr kalten Luft zur Oberfläche hinab. Die Lichtsäulen treten auf, wenn ihre waagrechten Flächen kurz das nach oben gerichtete Licht irdischer Beleuchtung zum Beobachter nach unten reflektieren. Die flatternden Kristalle verursachen einen Effekt wie schimmernde Mondlichtsäulen oder Sonnenlicht, das von den Wellen auf einer Wasseroberfläche reflektiert wird.

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Schattenaufgang auf einem kleinen Planeten

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Bildcredit und Bildrechte: Erfassung – Enzo De Bernardini, Bearbeitung – w/Sophie le Comte

Beschreibung: Warme Schatten und dezenten Farben ziehen im abklingenden Sonnenlicht nach Schattenaufgang am Himmel dieses kleinen Planeten auf. Natürlich ist der kleine Planet die Erde, und dieses Mosaik, das vom Nadir bis zum Zenit um den ganzen Horizont herum reicht, zeigt die Ansicht eines kleinen Flugplatzes in der Nähe der Stadt Intendente Alvear in der Provinz La Pampa in Argentinien. Knapp über dem westlichen Horizont (oben) leuchtet der Himmel in den warmen Farben des Sonnenuntergangs. Der schieferblaue Erdschatten, der durch die gesamte Atmosphäre reicht, geht auf und umarmt den Osthorizont (unten). Knapp über der schmalen Projektion des Erdschattens liegt das sanfte Leuchten des rötlichen, zurückgestreuten Sonnenlichts, das als Gegendämmerungsbogen oder Venusgürtel bezeichnet wird.

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Schneemond auf einem verschneiten Planeten

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Bildcredit und Bildrechte: Göran Strand

Beschreibung: Die alarmierend großen Bewohner dieses kleinen, verschneiten Planeten werfen im hellen Mondlicht lange Schatten. Natürlich ist der verschneite Planet eigentlich der Planet Erde, und das Weitwinkelmosaik, das als Kleiner-Planet-Projektion gezeigt wird, wurde am 25. Februar während des Schneemondes in einer langen nördlichen Nacht fotografiert. Das zweithellste Himmelslicht ist Jupiter, der rechts über dem Horizont des kleinen Planeten steht. Am Horizont leuchten die Lichter von Östersund in Schweden, das den schneebedeckten Storsjön umgibt. Der Fotograf berichtet, dass die Schlittenfahrt auf den gefrorenen See, um die bewegende Vollmondszenerie zu fotografieren, von Eisknacken, beißender Kälte und einem mondbeleuchteten Nebel begleitet war.

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Schattenwelt

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Bildcredit und Bildrechte: Dennis L. Mammana (TWAN)

Beschreibung: Am Morgen des 14. November versammelten sich Himmelsbeobachter aus aller Welt auf diesem kleinen Planeten, um im dunklen Kernschatten des Mondes zu stehen. Natürlich warf der Mond seinen Schatten während der totalen Sonnenfinsternis im letzten Monat, und der kleine Planet liegt eigentlich am Strand von Green Island vor der Küste von Queensland in Australien. Das Bild selbst, die erste Kleiner-Planet-Projektion einer totalen Sonnenfinsternis, ist ein digital gekrümmtes und zusammengefügtes Panorama aus 8 Bildern, das 360×180 Grad abdeckt. Um es zu erstellen, musste sich der furchtlose Fotograf daran erinnern, dass er nicht nur zur, sondern während der aufregenden Finsternisphase auch in die entgegengesetzte Richtung (!) fotografieren musste. In Horizontnähe dieses kleinen Planeten steht die verfinsterte Sonne genau über der Mitte, umgeben vom Schein der Sonnenkorona. Am oberen Bildrand ist die Venus erkennbar. Unten rechts leuchtet der helle Stern Sirius auf an der Spitze eines beängstigend großen Baumes.

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Nacht des langen Leoniden

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Bildcredit und Bildrechte: Stéphane Vetter (Nuits sacrees)

Beschreibung: Ein kosmisches Sandkörnchen zog die lange, farbige Spur auf dieser Ansicht des ganzen Himmels. Sein streifender Einschlag in der Erdatmosphäre begann mit 71 Kilometern pro Sekunde. Die Ansicht, auf der sich die Milchstraße von Horizont zu Horizont ausdehnt, wurde in der Nacht des 17. November am astronomisch beliebten Hochplateau bei Champ du Feu im Elsass (Frankreich) fotografiert. Natürlich gehört der die Erde streifende Meteor zum Meteorstrom der Leoniden, die diesen Monat zu sehen waren, und die entstehen, wenn unser lieblicher Planet jedes Jahr durch den Staub aus dem Schweif des periodischen Kometen Tempel-Tuttle wandert. Der Radiant des Stroms liegt im Sternbild Löwe, das sehr nahe am östlichen Horizont steht, links unter dem Anfang der Spur. Der helle Planet Jupiter ist rechts unter der Mitte ebenfalls leicht zu erkennen und in ein blasses Band Zodiakallicht getaucht. Das Bild ist Teil eines dramatischen Zeitraffervideos (Vimeo), das nur 7 Minuten, bevor der lange Leonid den Himmel zu queren begann, anfing.

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Planet Nordlicht

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Bildcredit und Bildrechte: Göran Strand

Beschreibung: Dieser interessante, kleine Planet, der von einem unheimlichen grünen Licht erhellt wird, ist mit Eis und Schnee bedeckt und von riesigen Kiefern umgeben. Natürlich ist der kleine Planet eigentlich die Erde, und die ihn umgebenden Sterne stehen über dem Horizont von Östersund in Schweden. Die blasse, grünliche Beleuchtung stammt von einem Schleier aus schimmerndem Polarlicht, das auch als Nordlicht bekannt ist. Das Leuchten wurde ausgelöst, als am 24. Januar ein riesiger, solarer koronaler Massenauswurf (CME) die Magnetosphäre des Planeten Erde erschütterte und einen starken geomagnetischen Sturm erzeugte. Himmelsbeobachter der Nordhalbkugel werden auch die vertraute Ausrichtung der Sterne auf der linken Seite erkennen, darunter die Sternhaufen der Plejaden und Hyaden sowie die Sterne des Orion. Die zunehmende Sonnenaktivität verursachte in jüngster Zeit weitverbreitete Polarlichtaktivität und südliche Polarlichter in hohen südlichen Breiten.

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Kleiner Planet Lovejoy

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Bildcredit und Bildrechte: Alex Cherney (Terrastro, TWAN)

Beschreibung: Komet Lovejoy, einst eine strahlende Erscheinung in der Dämmerung der Südhalbkugel, verblasst nun, doch sein langer Schweif erstreckt sich nahe dem Himmelssüdpol über den Himmel. Der Komet wurde am Morgen des 30. Dezember aufgenommen und erscheint am Rand dieses kleinen Planeten. Natürlich ist der kleine Planet eigentlich die Erde.

Das Bild wurde aus einem 12-Bild-Mosaik erstellt, um ein Kugelpanorama zu erzeugen. Die stereografische Projektion, die zur Kartierung der Bildpunkte angewendet wurde, ist genau unter der Kamera zentriert und als Kleiner-Planet-Projektion bekannt.

Die Sterne, die diesen kleinen Planeten umgeben, standen über dem wolkigen Horizont des Fotografen nahe der Bay of Islands an der Great Ocean Road im Süden von Victoria (Australien). Entlang der Milchstraße ist der Komet zusammen mit anderen Himmelslichtern zu erkennen, wenn Sie den Mauspfeil über das Bild schieben. Die sehr hellen Sterne Kanopus und Sirius stehen rechts neben dem kleinen Planeten.

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