Chicagohenge: Äquinoktium in einer ausgerichteten Stadt

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Bildcredit und Bildrechte: Anthony Artese

Beschreibung: Manchmal ist Chicago eine Art modernes Stonehenge. Der Weg verläuft von Osten nach Westen, und die Zeit ist heute. Heute und bei jedem Äquinoktium geht die Sonne auf der ganzen Erde exakt im Westen unter. Daher geht die Sonne heute in Chicago genau hinter dem langen, äquatorial ausgerichteten Raster aus Straßen und Gebäuden unter – dem so genannten #chicagohenge.

Dieses ChicagohengeBild vom letzten Äquinoktium Mitte September 2017 überblickt einen Teil des Upper Wacker Drive. In vielen Städten gibt es Straßen oder andere Details, die an der Erdrotationsachse ausgerichtet sind. Daher ist es gut möglich, dass Ihre Lieblingsstraße ebenfalls von Osten nach Westen verläuft. Heute bei Sonnenuntergang können Sie das mit einem kurzen Blick herausfinden.

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Sonnenaufgang bei Edmontonhenge

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Bildcredit und Bildrechte: Luca Vanzella

Beschreibung: Am 18. September beleuchtete die aufgehende Sonne beide Seiten der großen Ziegel- und Stahlschlucht, auch bekannt als Jasper Avenue im Zentrum von Edmonton in Alberta (Kanada, Planet Erde). Die Stonehenge-artige Ausrichtung wurde auf diesem gelungenen Schnappschuss von der Straßenmitte aus fotografiert. In Edmonton sind die Straßen an einem fast genau nach den Himmelsrichtungen orientierten Raster ausgerichtet, daher leuchten Sonnenaufgänge und -untergänge dort zweimal pro Jahr – etwa zum Äquinoktium – in die fast Ost-West-gerichteten Straßen. Am heutigen Äquinoktium kreuzt die Sonne den Himmelsäquator um 1421 UT, an diesem Tag geht die Sonne im Osten auf und im Westen unter, weshalb für Bewohner des Planeten Erde Tag und Nacht ungefähr gleich lang sind. Das September-Äquinoktium markiert den astronomischen Beginn des Herbstes auf der Nordhalbkugel und des Frühlings auf der Südhalbkugel.

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Sonnenaufgang zur Sonnenwende über Stonehenge

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Bildcredit und Bildrechte: Max Alexander, STFC, SPL

Beschreibung: Heute erreicht die Sonne am Himmel des Planeten Erde ihren nördlichsten Punkt. Dieses Datum heißt Sonnenwende und markiert traditionell einen Jahreszeitenwechsel – auf der Nordhalbkugel der Erde vom Frühling zum Sommer und auf der Südhalbkugel vom Herbst zum Winter. Dieses Bild wurde in der Sommersonnwendwoche 2008 bei Stonehenge im Vereinigten Königreich fotografiert und zeigt einen malerischen Sonnenaufgang mit Nebel, Bäumen, Wolken, Steinen, die vor etwa 4500 Jahren platziert wurden, und einem 4,5 Milliarden Jahre alten, großen leuchtenden Himmelskörper. Trotz der Präzession der Rotationsachse der Erde im Laufe der Jahrtausende geht die Sonne immer noch auf eine astronomisch bedeutsame Art über Stonehenge auf.

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Manhattanhenge: Ein Sonnenuntergang in New York City

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Bildcredit und Bildrechte: Neil deGrasse Tyson (AMNH)

Beschreibung: Kommenden Samstag können gut positionierte New Yorker bei schönem Wetter hinausgehen und beobachten, wie sich ihre Stadt bei Sonnenuntergang in ein modernes Stonehenge verwandelt. Die Straßen von Manhattan werden dann dramatisch von Sonnenlicht durchflutet, wenn die Sonne exakt am westlichen Ende jeder Straße untergeht. Normalerweise verbirgt sich die untergehende Sonne hinter den riesigen Gebäuden, welche die gitterförmigen Straßen des größten Bezirks von New York City säumen. Dieser Effekt macht Manhattan zu einer Art modernem Stonehenge, obwohl es nur etwa 30 Grad nordöstlich ausgerichtet ist. Wenn Manhattans Straßennetz perfekt ost-westlich ausgerichtet wäre, würde der heutige Effekt zum Frühlings– und Herbst-Äquinoktium stattfinden – am 21. März und 21. September, den einzigen beiden Tagen, an denen die Sonne genau in Ost-West-Richtung auf- und untergeht. Auf dem oben gezeigten waagrecht gestreckten Bild geht die Sonne von der Park Avenue aus gesehen in der 34. Straße unter. Falls der Samstags-Sonnenuntergang hinter Wolken versteckt ist, verzweifeln Sie nicht – das Gleiche passiert jedes Jahr Ende Mai und Mitte Juli. Bei keiner dieser Gelegenheiten sollten Sie direkt in die Sonne blicken!

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Sonnenaufgangs-Sonnenwende über Stonehenge

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Credit und Bildrechte: Max Alexander, STFC, SPL

Beschreibung: Heute erreicht die Sonne ihren nördlichsten Punkt am Himmel des Planeten Erde. Das als Sonnenwende bezeichnete Datum markiert traditionell einen Wandel der Jahreszeiten – vom Frühling zum Sommer auf der Nordhalbkugel der Erde und vom Herbst zum Winter auf der Südhalbkugel. Das obige Bild wurde 2008 in der Woche der Sommersonnenwende bei Stonehenge in Großbritannien aufgenommen und zeigt einen pittoresken Sonnenaufgang mit Nebel, Bäumen, Wolken, Steinen, die vor etwa 4500 Jahren aufgestellt wurden, und einem 5 Milliarden Jahre alten riesigen leuchtenden Himmelskörper. Sogar in Anbetracht der Präzession der Erdrotationsachse im Lauf der Jahrtausende geht die Sonne weiterhin auf astronomisch signifikante Weise über Stonehenge auf.

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Sonnenwende in Newgrange

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Credit: Fotografie von Cyril Byrne – zur Verfügung gestellt von The Irish Times

Beschreibung: Die morgige Sonnenwende markiert den südlichsten Punkt der jährlichen Sonnenbewegung am Himmel des Planeten Erde sowie den astronomischen Beginn des Winters im Norden. Zur Feier der nördlichen Wintersonnenwende und des Internationalen Jahres der Astronomie 2009 können Sie eine Internet-Liveübertragung des Sonnenaufgangs zur Sonnenwende beim megalithischen Hügelgrab von Newgrange in der Grafschaft Meath in Irland beobachten. Newgrange wurde vor 5000 Jahren erbaut und ist somit viel älter als Stonehenge, jedoch ebenfalls exakt zur Sonnwendsonne ausgerichtet. Auf dieser Ansicht von der inneren Kammer des Grabhügels treten die ersten Strahlen des Sonnwend-Sonnenaufgangs durch eine Öffnung über dem Eingang und leuchten einen 18 Meter langen Tunnel entlang, um den Boden am Fuß des verzierten Steines anzustrahlen. Vor 5000 Jahren wäre gegenwärtige Stein direkt von der Sonnwendsonne angestrahlt worden. Die Langzeitbelichtung zeigt auch die geisterhafte Gestalt eines sich bewegenden jetzt lebenden Astronomen. Um Live-Übertragung im Internet zu sehen, folgen Sie dem Link unten. Die Übertragung soll morgen Sonntag, 21. Dezember um 0830 koordinierte Weltzeit starten (9:30 Uhr Mitteleuropäische Zeit).

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