NGC 7635: Der Blasennebel

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Bildcredit: NASA, ESA, Hubble Heritage Team – neu bearbeitet von Maksim Kakitsev

Beschreibung: Diese interstellare Erscheinung wurde vom Wind eines massereichen Sterns geblasen. Sie hat eine überraschend vertraute Form und ist als NGC 7635 katalogisiert, aber auch schlicht als Blasennebel bekannt.

Die 7 Lichtjahre große Blase sieht zwar zart aus, ist jedoch ein Hinweis auf laufende gewaltsame Prozesse. Links über der Blasenmitte befindet sich ein heißer O-Stern, dessen Leuchtkraft und Masse mehrere Hunderttausend Mal größer sind als die Sonne. Der heftige Sternenwind und die intensive Strahlung des Sterns wehten das Gebilde aus leuchtendem Gas in das dichtere Material einer umgebenden Molekülwolke.

Der faszinierende Blasennebel und der dazugehörige Wolkenkomplex liegen ungefähr 7100 Lichtjahre entfernt im stolzen Sternbild Kassiopeia. Diese scharfe, reizende Ansicht der kosmischen Blase ist ein Komposit aus Bilddaten des Weltraumteleskops Hubble von 2016, die überarbeitet wurden, um die intensive schmalbandige Strahlung in einem annähernd farbechten Farbschema darzustellen.

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NGC 7635: Der expandierende Blasennebel

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Bildcredit: Göran Nilsson und The Liverpool Telescope

Beschreibung: Es heißt Blase gegen Wolke. NGC 7635, der Blasennebel, wird vom Sternenwind des massereichen Sterns BD+602522 ausgestoßen, dieser ist im Nebel rechts in Blau zu sehen. Nebenan lebt jedoch eine riesige Molekülwolke, die ganz rechts in Rot abgebildet ist. An diesem Ort im Weltraum trifft eine unaufhaltsame Kraft auf interessante Art und Weise auf ein unbewegliches Objekt.

Die Wolke könnte die Ausdehnung des Blasengases umfassen, wird jedoch von der heißen Strahlung des Zentralsterns der Blase vernichtet. Die Strahlung heizt dichte Regionen in der Molekülwolke auf und bringt sie zum Leuchten. Der hier abgebildete Blasennebel ist etwa 10 Lichtjahre groß und Teil eines viel größeren Komplexes aus Sternen und Hüllen. Mit einem kleinen Teleskop ist der Blasennebel im Sternbild der Königin von Aithiopia (Kassiopeia) zu sehen.

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NGC 7635: Blase in einem kosmischen Meer

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Bildcredit und Bildrechte: Rolf Geissinger

Beschreibung: Die fragile, schwebende Erscheinung links neben der Mitte dieser Weitwinkelansicht ist der Blasennebel, er treibt in einem kosmischen Meer aus Sternen und leuchtendem Gas und ist als NGC 7635 katalogisiert.

Der winzige, etwa 10 Lichtjahre große Blasennebel wurde vom Wind eines massereichen Sterns aufgeblasen. Er ist in einen größeren Komplex aus interstellaren Gas- und Staubwolken eingebettet und liegt etwa 11.000 Lichtjahre entfernt an der Grenze zwischen den elterlichen Sternbildern Kepheus und Kassiopeia. Im atemberaubenden Ausblick liegt auch der etwa 5000 Lichtjahre entfernte offene Sternhaufen M52 (links unten). Rechts über dem Blasennebel liegt eine Emissionsregion, die als Sh2-157 oder Klauennebel bezeichnet wird.

Dieses Bild wurde aus Schmal- und Breitbandaufnahmen mit einer Aufnahmedauer von 47 Stunden erstellt, es ist am Himmel etwa 3 Grad breit. Das entspricht in der geschätzten Entfernung des Blasennebels einer Breite von 500 Lichtjahren.

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Annäherung an den Blasennebel


Visualisationscredit: NASA, ESA und F. Summers, G. Bacon, Z. Levay und L. Frattare (Viz 3D Team, STScI); Danksagung: T. Rector/University of Alaska Anchorage, H. Schweiker/WIYN und NOAO/AURA/NSF, NASA, ESA und das Hubble Heritage Team (STScI/AURA)

Beschreibung: Wie sieht es aus, wenn man sich dem Blasennebel nähert? Diese Blase wurde vom Wind und der Strahlung eines massereichen Sterns geblasen und ist nun sieben Lichtjahre groß. Der heiße Stern darin ist Tausende Male leuchtkräftiger als unsere Sonne und wurde nun aus der Mitte des Nebels verschoben. Die Visualisierung beginnt mit einer direkten Annäherung an den Blasennebel (NGC 7635) und bewegt sich später um den Nebel herum, während die Annäherung fortfährt. Diese Zeitraffervisualisierung wurde aus Bildern hochgerechnet, die mit dem Weltraumteleskop Hubble im Orbit und dem WIYN-Teleskop auf dem Kitt Peak in Arizona (USA) fotografiert wurden. Das 3D-Computermodell, auf dem diese Visualisierung basiert, enthält künstlerische Interpretationen, und die Entfernungen sind stark verkürzt.

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NGC 7635: Blase in einem kosmischen Meer

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Bildcredit und Bildrechte: Sébastien Gozé

Beschreibung: Sehen Sie die Blase in der Mitte? Die zarte schwebende Erscheinung auf dieser Weitwinkelansicht treibt scheinbar in einem kosmischen Meer aus Sternen und leuchtendem Gas. Sie ist als NGC 7635 katalogisiert – der Blasennebel.

Der etwa 10 Lichtjahre große, winzige Blasennebel und der größere Komplex aus interstellaren Gas- und Staubwolken sind ungefähr 11.000 Lichtjahre entfernt und überspannen die Grenzen zwischen den Sternbildern Kepheus und Kassiopeia. Auf der atemberaubenden Ansicht befindet sich auch der offene Sternhaufen M52 (links oben). Er ist etwa 5000 Lichtjahre entfernt.

Dieses Bild umfasst etwa zwei Grad am Himmel, was in der geschätzten Entfernung des Blasennebels einer Breite von zirka 375 Lichtjahren entspricht.

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NGC 7635: Der Blasennebel

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Bildcredit: NASA, ESA, Hubble Heritage Team (STScI / AURA)

Beschreibung: Diese interstellare Erscheinung, geblasen vom Wind eines massereichen Sterns, hat eine überraschend vertraute Form. Sie ist als NGC 7635 katalogisiert, aber auch einfach als Blasennebel bekannt. Obwohl sie zart aussieht, bietet die 7 Lichtjahre große Blase Hinweise, dass gewaltsame Prozesse im Gange sind. Links über dem Zentrum der Blase befindet sich ein heißer O-Stern, der mehrere Hunderttausend Mal leuchtstärker und etwa 45 Mal massereicher ist als die Sonne. Ein heftiger Sternenwind und intensive Strahlung dieses Sterns hat die Struktur aus leuchtendem Gas in die dichtere Materie in eine umgebende Molekülwolke gesprengt. Der faszinierende Blasennebel und der damit verbundene Wolkenkomplex sind ungefähr 7100 Lichtjahre entfernt im stolzen Sternbild Kassiopeia. Diese scharfe, verlockende Ansicht der kosmischen Blase ist ein Komposit aus Bilddaten des Weltraumteleskops Hubble von 2016, das zum 26. Jahrestag von Hubbles Start veröffentlicht wurde.

Heute ist Tag der Erde
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Nahaufnahme des Blasennebels

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Bildcredit: NASA, ESA, Hubble Legacy Archive; Bearbeitung und Lizenz: Judy Schmidt

Beschreibung: Es heißt Blase gegen Wolke. NGC 7635, der Blasennebel, wird vom Sternwind des massereichen Sterns BD+602522 ausgestoßen. Daneben wohnt jedoch eine riesige Molekülwolke, die rechts sichtbar ist. An diesem Ort im Raum trifft eine unaufhaltsame Kraft auf interessante Art und Weise auf ein unbewegtes Objekt. Die Wolke kann die Ausdehnung des Blasengases einschließen, sie wird jedoch von der heißen Strahlung des Zentralsterns der Blase vernichtet. Die Strahlung heizt dichte Regionen in der Molekülwolke auf und bringt sie zum Leuchten. Der Blasennebel wurde hier in wissenschaftlich zugeordneten Farben abgebildet, um den Kontrast zu erhöhen; er ist ungefähr 10 Lichtjahre groß und Teil eines viel größeren Komplexes aus Sternen und Hüllen. Der Blasennebel ist mit einem kleinen Teleskop im Sternbild der Königin von Aithiopia (Kassiopeia) zu sehen.

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Der Blasennebel

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Bildcredit und Bildrechte: Bernard Michaud

Beschreibung: Diese interstellare Erscheinung, die vom Wind eines massereichen Sterns aufgeblasen wird, hat eine überraschend vertraute Form. Sie ist als NGC 7635 katalogisiert und auch einfach als Blasennebel bekannt. Obwohl sie zart aussieht, liefert die 10 Lichtjahre große Blase Hinweise auf stürmische Prozesse, die dort stattfinden. Links neben der Blasenmitte befindet sich der heiße O-Stern, der mehrere Hunderttausend Mal lichtstärker und etwa 45-mal massereicher ist als die Sonne. Der heftige Sternenwind und die intensive Strahlung dieses Sterns hat die Struktur aus leuchtendem Gas vor dichterem Material in die umgebende Molekülwolke gesprengt. Der faszinierende Blasennebel und der damit zusammenhängende Wolkenkomplex sind etwa 11.000 Lichtjahre entfernt im stolzen Sternbild Kassiopeia. Diese faszinierende Ansicht der kosmischen Blase wurde aus Schmalband-Bilddaten erstellt, die Emissionen ionisierter Wasserstoff- und Sauerstoffatome der Region zeigen. Um das Dreifarbenbild zu erstellen, wurden Wasserstoff- und Sauerstoff-Emissionen für Rot und Blau verwendet und für den Grünkanal kombiniert.

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Der Blasennebel

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Bildcredit und Bildrechte: J-P Metsävainio (Astro Anarchy)

Beschreibung: Diese interstellare Erscheinung wird von den Winden eines massereichen Sterns aufgebläht und hat eine überraschend vertraute Form. Sie ist als NGC 7635 katalogisiert, aber auch einfach als Blasennebel bekannt. Obwohl sie zerbrechlich aussieht, weist die Blase mit einem Durchmesser von 10 Lichtjahren Hinweise auf gewaltsame Vorgänge auf. Rechts über der Mitte der Blase befindet sich ein heißer O-Stern, der Hunderttausende Male leuchtstärker und etwa 45-mal massereicher ist als die Sonne. Der heftige Sternwind und die intensive Strahlung dieses Sterns sprengten das Gebilde aus leuchtendem Gas aus dem dichteren Material in der umgebenden Molekülwolke. Der faszinierende Blasennebel liegt etwa 11.000 Lichtjahre entfernt im überheblichen Sternbild Kassiopeia. Diese natürliche Ansicht der kosmischen Blase wurde aus Schmalband-Bilddaten erstellt, die auch zur Erstellung eines 3D-Modells verwendet wurden.

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Die Blase und M52

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Bildcredit und Bildrechte: Robert Colombari

Beschreibung: Für das Auge halten der Blasennebel links unten und der offene Sternhaufen M52 rechts darüber auf dieser kosmischen Komposition einander die Waage. In einem anderen Maßstab wäre das Paar aber aus dem Gleichgewicht. Der Blasennebel, etwa 10 Lichtjahre groß und auch als NGC 7635 bekannt, ist in einen Komplex aus interstellarem Staub und Gas eingebettet und wird vom Wind eines einzigen massereichen O-Sterns aufgeblasen. M52 dagegen ist ein reichhaltiger offener Sternhaufen mit etwa tausend Sternen. Der Haufen hat einen Durchmesser von ungefähr 25 Lichtjahren. Entfernungsschätzungen für den Blasennebel und den mit ihm verbundenen Wolkenkomplex, der an der nördlichen Grenze der Kassiopeia zu sehen ist, belaufen sich auf etwa 11.000 Lichtjahre, während der Sternhaufen M52 knapp 5.000 Lichtjahre entfernt ist. Das weite Teleskop-Sichtfeld umfasst am Himmel etwa zwei Grad oder vier Vollmond-Durchmesser.

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Komet Lemmon und der gestirnte Himmel

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Bildcredit und Bildrechte: Nick Martin

Beschreibung: Komet Lemmon, der nun hoch über der Ekliptik zieht, verblasste am irdischen Nachthimmel dramatisch, da er nun ins äußere Sonnensystem hinauszieht. Er ist etwa 16 Lichtminuten (2 AE) von der Sonne entfernt, weist jedoch immer noch eine grünliche Koma auf und posiert rechts auf diesem 4 Grad großen Teleskopbild vom letzten Samstag, zusammen mit detailreichen Sternhaufen und Nebeln in der Kassiopeia. Die reichhaltige Hintergrund-Himmelslandschaft ist typisch für dieses protzige nördliche Sternbild, das in den dicht gedrängten Sternfeldern der Milchstraße liegt. Nahe dem Zentrum befindet sich der etwa 5000 Lichtjahre entfernte offene Sternhaufen M52. Der rot leuchtende Nebel NGC 7635 links unter M52 ist etwa 11.000 Lichtjahre entfernt und wegen seines Aussehens auf Nahaufnahmen als Blasennebel bekannt. Doch der verblassende Komet Lemmon ist nicht das einzige Vordergrundobjekt in der Szenerie. Der zarte Streifen rechts ist ein Satellit, der während der Langzeitaufnahme durch das Feld zog. Er leuchtete noch im Sonnenlicht und blitzte auf, bevor er in den Erdschatten eintauchte.

Interplanetare Nachrichten: Fotogelegenheit für Cassini und MESSENGER – lächeln und winken!
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