Frauen reparieren bei Außenbordeinsatz die Raumstation

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Bildcredit: NASA TV, Expedition 61

Beschreibung: Die ausgefallene Einheit lag außerhalb der Reichweite des robotischen Canadarm2. Daher waren für diese Reparatur an der Internationalen Raumstation Menschen erforderlich. Die Einsatzkräfte waren Jessica Meir und Christina Koch von der NASA. Es war der vierte Außenbordeinsatz für Meir, der erste für Koch, und es war der erste Außenbordeinsatz in der Geschichte der Menschheit, der nur von Frauen durchgeführt wurde.

Als erste Frau führte Swetlana Sawizkaja 1984 einen Außenbordeinsatz im Weltraum durch. Koch (rote Streifen) und Weir sind bei der harten Arbeit an der P6 Truss abgebildet, im Hintergrund sieht man die Solarpaneele die Dunkelheit des Weltraums. Bei einem siebenstündigen Einsatz wurde die neu installierte Batterie-Lade- und Entlade-Einheit (Battery Charge / Discharge Unit, BCDU) erfolgreich ersetzt und funktionierte nach dem Aufladen problemlos.

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Frei durchs All fliegen

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Bildcredit: STS-41B, NASA

Beschreibung: Wie wäre es, wenn man frei im Weltraum fliegen könnte? Etwa 100 Meter von der Ladebucht der Raumfähre Challenger entfernt erlebte der Astronaut Bruce McCandless II diesen Traum und schwebte in einer Manövereinheit mit Besatzung (MMU) frei im Raum – weiter draußen als je ein Mensch zuvor.

McCandless und NASA-Astronautenkollege Robert Stewart waren die Ersten, die im Jahr 1984 ein „ungebundenes Außenbordmanöver“ bei der Raumfährenmission 41-B selbst erlebten. Die MMU schoss Stickstoffstrahlen und diente zum Entladen und Bergen von Satelliten. Mit einer Masse von mehr als 140 Kilogramm ist eine MMU auf der Erde schwer. Wenn sie jedoch im Orbit treibt, ist sie wie auch alles andere schwerelos. Die MMU wurde später durch die SAFER-Rucksackantriebseinheit ersetzt.

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In die Leere

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Bildcredit: NASA, Gemini Project, James McDivitt

Beschreibung: Vor fünfzig Jahren, am 3. Juni 1965, verließ Edward White die Raumsonde Gemini 4 im Orbit – es war der erste Außenbordeinsatz eines US-Astronauten. White ist auf diesem Foto zu sehen, das Kommandant James McDivit aus dem Inneren der Kapsel fotografierte, als Whites Außenbordeinsatz beim dritten Orbit von Gemini 4 über dem Pazifik begann. Planet Erde, Raumsonde und Versorgungsleine spiegeln sich auf Whites golden getöntem Helmvisier. Er hält eine gasgetriebene Rückstoßpistole in der rechten Hand. Obwohl das Gas in der Pistole nach nur 3 Minuten verbraucht war, manövrierte er weiterhin, indem er für den Rest des 23 Minuten langen Außenbordeinsatzes seinen Körper bewegte und an der Versorgungsleine zog. White beschrieb seinen historischen Außenbordeinsatz später als den angenehmsten Teil der Mission und sagte, der Befehl ihn zu beenden war der „traurigste Moment“ seines Lebens.

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Reflexionen des Planeten Erde

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Bildcredit: Michael Fossum, Mission STS-121, NASA

Beschreibung: Wenn Sie Ihre Reflexion in der Auslage eines Kaufhauses oder auf einer glänzenden Radkappe erblicken, kann das unterhaltsam oder gelegentlich sogar ein feierlicher Moment sein. Betrachten Sie also diesen reflexiven Anblick 300 Kilometer über dem Planeten Erde. Das Bild ist eigentlich ein Selbstporträt des Astronauten Michael Fossum vom 8. Juli 2006 während eines Außenbordeinsatzes, als die Raumfähre Discovery an die Internationale Raumstation gekoppelt war. Als er seine Kamera drehte, um einen Schnappschuss seines Helmvisiers zu machen, fotografierte er auch das Spiegelbild seines Kollegen, des Missionsspezialisten Piers Sellers, zu sehen nahe der Bildmitte, sowie eines der goldfarbenen Solarpaneele, das sich darüber wölbt. Natürlich liegt im Hintergrund der Horizont unseres lieblichen Planeten.

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Frei fliegen im All

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STS-41B, NASA

Beschreibung: Bruce McCandless II war hier etwa 100 Meter von der Ladebucht der Raumfähre Challenger entfernt und somit weiter draußen als je ein Mensch zuvor. Der oben abgebildete Astronaut McCandless, der von einer Manned Maneuvering Unit (Bemannte manövrierfähige Einheit, MMU) geführt wurde, schwebte frei im Raum. McCandless und sein NASA-Astronautenkollege Robert Stewart waren die ersten, die 1984 während der Spaceshuttle-Mission 41-B einen solchen „ungebundenen Außenbordeinsatzdurchführten. Die MMU arbeitet mit Stickstoff-Schubdüsen und wurde seither zum Bergen und Aussetzen von Satelliten verwendet. Mit einer Masse von mehr als 140 Kilogramm ist eine MMU auf der Erde sehr schwer, jedoch wie alles andere schwerelos, wenn sie in der Umlaufbahn schwebt. Die MMU wurde später durch die SAFER-Rucksack-Antriebseinheit ersetzt.

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Ein geschäftiger Außenbordeinsatz auf der Raumstation

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Besatzung der ISS-Expedition 28, Besatzung STS 135, NASA

Beschreibung: Was tut dieser Astronaut? Er entlädt den Spaceshuttle – zum letzten Mal. Nachdem die Raumfähre Atlantis angedockt hatte, unternahm Mike Fossum einen langen Außenbordeinsatz, bei dem er auch die Nutzlast für die Robotics Refueling Mission (RRM) von der Ladebucht der Atlantis zu einer Plattform brachte, die vom berühmten Roboter DEXTRE der Station genützt wird. Auf der Erde hätte die RRM-Kiste das Gewicht von etwa drei Personen und wäre viel schwieriger zu transportieren. Oben ganz links ist zu sehen, wie DEXTRE darauf wartet eine Weltraumpumpe zur Atlantis zurückzubewegen. Hinter dem Astronauten ist das Kibo-Experimentalmodul der Raumstation zu sehen. Der lang erwartete letzte Rückflug des Shuttles ist derzeit für 5:56 EDT am Dienstag, 21. Juli, geplant.

Quiz: Wie viele Nationalflaggen sind zumindest teilweise im obigen Bild?
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Nimm meine Hand

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Credit: NASA / STS-128 / Expedition 20 – Stereobild von Patrick Vantuyne

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen zur Hand und betrachten Sie diese Nahaufnahme des NASA-Astronauten John Olivas im Raumanzug außerhalb der Internationalen Raumstation. Der 3D-Anaglyph, sorgfältig aus zwei Fotos erstellt (ISS020-E-038481, ISS02-0E-038482), die während des jüngsten Besuchs der Raumfähre Discovery beim Außenposten in der Umlaufbahn aufgenommen wurden, erzeugt die zwingende Illusion, dass Sie einfach hingreifen und seine im Handschuh steckende Hand nehmen können. Der Fotograf, ESA-Astronaut Christer Fuglesang, der ihn beim Außenbordmanöver begleitete, wird zusammen mit ISS-Strukturen und dem Horizont des Planeten Erde in Olivas Helmvisier reflektiert. Letzten Freitag kehrten die beiden zur Erde zurück, zusammen mit dem Rest der Besatzung der Discovery, und landeten an der Edwards Air Force Base in Kalifornien.

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Über der Erde Hubble reparieren

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Credit: STS-125-Besatzung, NASA

Beschreibung: Was tut dieser Astronaut? Er repariert das Hubble-Weltraumteleskop. Zu sehen ist der Astronaut Michael Good während der vierten Wartungsmission zur Aufrüstung und Reparaur Hubbles, wie er, am Roboterarm des Shuttles befestigt, in einer offenen Abdeckung Hubbles arbeitet. Weit darunter ist die Grenze zwischen Tag und Nacht auf dem Planeten Erde zu sehen. Seit Hubble letzten Mittwoch von der Raumfähre Atlantis eingefangen wurde, wurden fünf lange Außenbordmanöver durchgeführt, um das alternde Teleskop zu reparieren und aufzurüsten. Im Zuge der anspruchsvollsten Missionen in der Umlaufbahn, die je durchgeführt wurde, haben die hart arbeitenden Astronauten die Wide Field Camera aufgerüstet, die Advanced Camera for Surveys gewartet, den Space Telescope Imaging Spectrograph repariert und COSTAR durch den Cosmic Origins Spectrograph ersetzt. Daneben gab es zahlreiche weitere allgemeine Reparaturen wie das Ersetzen der Batterien, der gyroskopischen Sensoren und Isolierabdeckung. Hubble wird nun einer Testphase unterzogen, während sich Atlantis für die Rückkehr zur Erde gegen Ende dieser Woche vorbereitet.

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ISS und Astronaut

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Credit und Bildrechte: Ralf Vandebergh

Beschreibung: Diese beiden Bilder, die mit einer Videokamera und einem Teleskop aufgenommen wurden, zeigen bemerkenswerte Details der Internationalen Raumstation (ISS), welche die Erde in einer Höhe von etwa 350 Kilometern umkreist. Das Bild, das während der Mission STS-119 der Raumfähre Discovery aufgenommen wurde, zeigt ausladende Solarpaneel-Anordnungen, die am dunklen Himmel im Sonnenlicht glänzen. Wahrscheinlich zeigen sie sogar das verschwommene Bild eines Astronauten bei einem Außenbordmanöver während der EVA-2 (Extravehicular Activity-2) der Mission! Der Astronaut montiert Geräte an einem der Montageausleger der Station. Der Astronom Ralf Vandebergh, der häufig Bilder der ISS während günstiger Passagen am Himmel der Niederlande aufnimmt, bemerkt, dass keine andere helle ISS-Struktur zu der Position im Einschub passt, dass ein reflektierender, weiß gekleideter Astronaut vor dem Ausleger und zu sehen wäre und auch zu dem hellen Fleck passen würde. Vandebergh meint weiters, dass anhand der Zeit und des Ortes der STS-119-Astronaut Joseph Acaba in Frage käme.

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Aufrüstung eines Astronautenkopfes bei Außenbordmission

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Credit: NASA

Beschreibung: Als erstes wurde ein neuer Träger montiert. Dann wurden neue Solarpaneele installiert. Als Teil der geplanten Erweiterung der Internationalen Raumstation hat eine Astronautin der Expedition 18 ihren eigenen Kopf aufgerüstet. Das Human Extended Analog Device 9000 wurde mit nur kleiner Verzögerung installiert, was weitere Außenbordmanöver der Astronautin mehr als 40 Prozent effizienter macht. Mit der Erweiterung von HEAD 9000 kann ein Astronaut nun direkt auf 4 Gigabyte eines Computer-Flash-Speichers mit seinem eigenen Gehirn zugreifen, komplexe Berechnungen durch „gezieltes Denken“ anstellen und ein ohne Mehrkosten vorinstalliertes Tetris-Spiel spielen. Fröhlichen 1. April wünschen die Leute von APOD. In Wirklichkeit endete die Mission des Spaceshuttles Discovery zur Aufrüstung der Raumstation am Samstag, nachdem nur die Internationale Raumstation aufgerüstet wurde. Das obige Bild der Astronautin Heidemarie Stefanyshyn-Piper, auf dem sie mit dem kastenförmigen Stickstofftank-Aggregat hantierte, wurde in Wirklichkeit letzten November aufgenommen. Aus mancherlei Gründen kann die Astronautin Stefanyshyn-Piper nun elfstellige Primzahlen im Kopf behalten.

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