Der Adler steigt auf

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Bildcredit: Apollo 11, NASA – Stereobildrechte: John Kaufmann (ALSJ)

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen zur Hand und betrachten Sie dieses bemerkenswerte Stereobild in der Mondumlaufbahn. Es wurde aus zwei Fotos (AS11-44-6633, AS11-44-6634) erstellt, die 1969 vom Astronauten Michael Collins während der Apollo-11-Mission gemacht wurden. Das 3-D-Anaglyphenbild zeigt die Aufstiegsstufe der Mondlandefähre, genannt „Der Adler“, der aufsteigt, um am 21. Juli die Kommandokapsel in der Mondumlaufbahn zu treffen. An Bord der Aufstiegsstufe waren Neil Armstrong und Buzz Aldrin, die ersten Menschen, die die Mondoberfläche betreten haben. Das glatte, dunkle Areal auf der Mondoberfläche ist Mare Smythii, das sich knapp unter dem Äquator am östlichsten Rand der erdzugewandten Mondseite befindet. Hinter dem Mondhorizont schwebt unser schöner Planet Erde.

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Stereo-Bild von Vesta

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Credit: NASA, JPL-Caltech, UCLA, MPS, DLR, IDA

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen und schweben Sie über 4 Vesta. Diese Welt mit einem Durchmesser von 500 Kilometern liegt im Hauptasteroidengürtel zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter. Das oben gezeigte Anaglyphenbild wurde aus zwei Einzelbildern erstellt, die am 24. Juli mit der Framing Camera der eben angekommenen Raumsonde Dawn aufgenommen wurden. Die Kamera hat eine Auflösung von etwa 500 Metern pro Bildpunkt. Die 3-D-Ansicht zeigt Vestas neu entdecktes Gelände, darunter lange, äquatorial verlaufende Grate und Senken sowie die markante Kette aus drei Kratern rechts oben mit dem populären Namen Schneemann. An den steilen Wänden vieler in 3-D hervorgehobener Krater sind Schlieren aus hellem und dunklem Material zu sehen. Natürlich wurde die Raumsonde Dawn mit ihrem Ionentriebwerk nicht auf Vesta ausgesetzt. Wenn Dawn den Asteroiden ein Jahr lang aus dem Orbit erforscht hat, wird sie abfliegen und ihre Reise zu Ceres beginnen.

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Stereo-Ansicht von Helene

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Credit: Cassini Imaging Team, ISS, JPL, ESA, NASA; Stereobild von Roberto Beltramini

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen und fliegen Sie zu Helene, einem kleinen, eisigen Mond von Saturn mit dem psssenden Namen Helene. Er ist einer von vier bekannten trojanischen Monden, die so bezeichnet werden, weil sie bei einem Lagrange-Punkt kreisen. Ein Lagrange-Punkt ist eine gravitativ stabile Position in der Nähe zweier massereicher Körper, in diesem Fall bei Saturn und dem größeren Mond Dione. Der irregulär geformte (etwa 36 x 32 x 30 Kilometer große) Helene kreist bei Diones führendem Lagrange-Punkt, während sich der Bruder-Eismond Polydeuces bei Diones nachfolgendem Lagrange-Punkt befindet. Die Stereo-Anaglyphe wurde aus zwei Cassini-Bildern (N00172886, N00172892) konstruiert, die während dem jüngsten nahen Vorbeiflug entstanden. Sie zeigt einen Teil der Saturn zugewandten Seite von Helene, die mit Kratern und kanalartigen Strukturen überzogen ist.

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Itokawa in Stereo

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Credit: ISAS, JAXA; Stereobild von Patrick Vantuyne

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen und schweben Sie vor dem Asteroiden Itokawa, einer winzigen Welt des Sonnensystems mit einem Durchmesser von nur einem halben Kilometer. Geröll, das über seine raue Oberfläche verstreut ist, und der Mangel an Kratern lassen den Schluss zu, dass dieser Asteroid ein Schutthaufen ist, der entstand, indem sich kleinere Bruchstücke sammelten und durch Gravitation zusammengehalten wurden. Diese Stereoansicht wurde aus Bildern der Raumsonde Hayabusa erstellt, die 2005 den Asteroiden besuchte. Nach einer langen Reise trat die Raumsonde am 13. Juni über Australien wieder in die Atmosphäre ein und landete erfolgreich eine Kapsel an einem Fallschirm auf der Erde. Die Kapsel von Hayabusa könnte eine kleine Materialprobe des Geröllhaufen-Asteroiden Itokawa enthalten.

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Die Messier-Krater in Stereo

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Credit: Apollo 11, NASA; Stereobild von Patrick Vantuyne

Beschreibung: Viele helle Nebel und Sternhaufen am irdischen Himmel stehen im Zusammenhang mit dem Namen des Astronomen Charles Messier und seinem berühmten Katalog aus dem 18. Jahrhundert. Sein Nahme wurde auch diesen beiden großen, bemerkenswerten Kratern auf dem Mond gegeben. Die Abmessungen von Messier (links) und Messier A, die aus dem dunklen, glatten lunaren Meer der Fruchtbarkeit oder Mare Fecunditatis aufragen, betragen 15 mal 8 beziehungsweise 16 mal 11 Kilometer. Die Erklärung für ihre längliche Form ist eine Flugbahn mit extrem flachem Einschlagswinkel, welcher der Einschlagskörper, der die Krater auswarf, von links nach rechts folgte. Der seichte Einschlag verursachte auch die beiden hellen Strahlen aus Material, die sich außerhalb des Bildes nach rechts über die Oberfläche ausdehnen. Dieses eindrucksvolle Stereobild des Kraterpaares, das mit rot-blauen Brillen (rot am linken Auge) betrachtet werden sollte, wurde kürzlich aus hochaufgelösten Scans zweier Bilder (AS11-42-6304, AS11-42-6305) erstellt, die während der Apollo-11-Mission zum Mond fotografiert wurden.

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Nimm meine Hand

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Credit: NASA / STS-128 / Expedition 20 – Stereobild von Patrick Vantuyne

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen zur Hand und betrachten Sie diese Nahaufnahme des NASA-Astronauten John Olivas im Raumanzug außerhalb der Internationalen Raumstation. Der 3D-Anaglyph, sorgfältig aus zwei Fotos erstellt (ISS020-E-038481, ISS02-0E-038482), die während des jüngsten Besuchs der Raumfähre Discovery beim Außenposten in der Umlaufbahn aufgenommen wurden, erzeugt die zwingende Illusion, dass Sie einfach hingreifen und seine im Handschuh steckende Hand nehmen können. Der Fotograf, ESA-Astronaut Christer Fuglesang, der ihn beim Außenbordmanöver begleitete, wird zusammen mit ISS-Strukturen und dem Horizont des Planeten Erde in Olivas Helmvisier reflektiert. Letzten Freitag kehrten die beiden zur Erde zurück, zusammen mit dem Rest der Besatzung der Discovery, und landeten an der Edwards Air Force Base in Kalifornien.

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Der Adler steigt auf

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Credit: Apollo 11, NASA – Stereobild-Bildrechte: John Kaufmann (ALSJ)

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blaue Brillen und schauen Sie dieses bemerkenswerte Stereobild aus dem Mondorbit an. Der 3D-Anaglyph wurde aus zwei Fotos (AS11-44-6633, AS11-44-6634) erstellt, die der Astronaut Michael Collins vor 40 Jahren während der Apollo-11-Mission im Jahr 1969 aufnahm, und zeigt die Aufstiegsstufe des Mondmoduls, auch „Adler“ genannt, wie sie aufsteigt, um das Kommandomodul im Mondorbit zu treffen. An Bord der Aufstiegsstufe sind Neil Armstrong und Buzz Aldrin, die ersten Menschen, die den Mond betraten. Das glatte, dunkle Areal auf der Mondoberfläche ist Mare Smythii, das knapp unter dem Äquator weit östlich auf der erdzugewandten Seite des Mondes liegt. Unter dem Mondhorizont liegt unser lieblicher Planet Erde.

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Der Vulkan Sarytschew in Stereo

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Credit: Besatzung Expedition 20 – Internationale Raumstation, NASA; Stereobild: Patrick Vantuyne

Beschreibung: 400 Kilometer über dem Planeten Erde wurden die Besatzungsmitglieder der Expedition 20 an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) an einem ungewöhnlichen Aussichtspunkt Zeugen eines bemerkenswerten Ereignisses – dem Ausbruch des Sarychev-Vulkans am 12. Juni. Der aktive Vulkan liegt auf den russischen Kurilen, sie nordöstlich von Japan liegen. Diese erstaunliche Farbstereoansicht, welche die orbitale Perspektive betont, entstand durch Kombination zweier Bilder von der ISS und sollte mit rot-blauen Brillen (rot am linken Auge) betrachtet werden. Die vulkanische Rauchwolke, die zu einem frühen Zeitpunkt der Eruption in die Atmosphäre aufsteigt, zeigt eine braune Aschensäule, die von einer ebenmäßigen, blasenartigen weißen Wolke gekrönt ist, die wahrscheinlich aus Kondenswasser besteht. Darunter gleitet eine Wolke dichterer grauer Asche den Vulkanhang hinab. Am Boden sind etwa 1,5 Kilometer der Inselküstenlinie zu sehen. Die sich aufblähende Aschenwolke stellte keine Gefahr für die Crew der Expedition 20 dar, doch Linienflüge wurden von der Region weggeleitet um die Gefahr eines Maschinenschadens durch das Ansaugen von Asche zu vermeiden.

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Apollo 12 und Surveyor: 3D-Ansicht

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Credit: Apollo 12, NASA; Stereobild von Patrick Vantuyne

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen und betrachten Sie diese beeindruckende Stereoansicht von der Oberfläche des Mondes. Die 3D-Szenerie zeigt den Apollo 12-Astronauten Pete Conrad, wie er im November 1969 die Raumsonde Surveyor 3 besuchte. Das Bild wurde sorgfältig aus zwei Einzelbildern erstellt (AS12-48-7133, AS12-48-7134), die auf der Mondoberfläche aufgenommen wurden. Sie zeigen die Szene von zwei geringfügig verschiedenen Standpunkten, deren Abstand jenem menschlicher Augen nahekommt. Wenn man Bilder korrekt versetzt zusammenfügt, eines rot gefärbt und das andere blau-grün, entsteht der 3D-Effekt, wenn man rot-blaue Brillen verwendet, den roten Filter über dem linken Auge. Die Farbefilter bewirken, dass jedes Auge nur jenes Bild sieht, das dem korrekten Blickpunkt entspricht. Das hier gewählte Bildpaar erforderte außerdem eine leichte Verkippung um den Stereoeffekt zu optimieren. Wenn Sie schon diese Brillen tragen: es gibt weitere Internetseiten für Astronomie- und Weltraum-Stereobilder, darunter das Mars-Pathfinder-Archiv, eine 3D-Reise durch das Sonnensystem und einen Satz Stereobilder der Apollo-Mondmissionen des Stereo-Experimentators Patrick Vantyune.

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Der aufsteigende Adler

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Credit und Bildrechte: Apollo 11, NASA – Stereo Image Copyright: John Kaufmann (ALSJ)

Beschreibung: Dieses bemerkenswerte Stereobild entstand aus zwei Aufnahmen aus dem Apollo-Bildarchiv (AS11-44-6633, AS11-44-6634), fotografiert 1969 von Michael Collins während der Aufstiegsphase der Apollo 11 Landefähre „Eagle“. An Bord sind Neil Armstrong und Buzz Aldrin, die zuvor als die ersten Menschen unseren Trabanten betreten haben. Die dunkle Ebene auf der Mondoberfläche im Hintergrund ist Mare Smythii am extremen östlichen der Erde zugewandeten Mondrand. Halb verdeckt vom Mondhorizont steht unser Heimatplanet, die Erde.

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Apollo 17: VIP-Schauplatz-Anaglyphe

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Credit: Gene Cernan, Apollo 17, NASA; Anaglyphe von Erik van Meijgaarden

Beschreibung: Nehmen Sie Ihre rot-blauen Brillen zur Hand und betrachten Sie diese Stereo-Szenerie des Taurus-Littrow-Tales auf dem Mond! Die Farb-Anaglyphe zeigt eine detaillierte 3D-Ansicht des Mondrovers von Apollo 17 im Vordergrund – dahinter steht das Mondlandemodul und weiter entfernte Mondhügel. Weil die Welt die Start-Aufstiegsphase des Mondmoduls mithilfe der Fernsehkamera des Rovers beobachten können würde, wurde dieser Parkplatz auch als VIP-Schauplatz bezeichnet. Im Dezember 1972 verbrachten die Apollo 17-Astronauten Eugene Cernan und Harrison Schmitt etwa 75 Stunden auf dem Mond, während ihr Kollege Ronald Evans im Orbit blieb. Die Crew kehrte mit 110 Kilogramm Gesteins- und Bodenproben zurück, das war mehr als von jedem der anderen Mondlandeplätze. Cernan und Schmitt sind immer noch die letzten, die auf dem Mond gingen (oder fuhren).

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