M104: Hubble-Remix

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Credit und Bildrechte: Vicent Peris (OAUV / PTeam), MAST, STScI, AURA, NASA

Beschreibung: Die markante Spiralgalaxie M104 ist dafür bekannt, dass man sie fast genau von der Kante sieht, wobei sie einen breiten Rand aus dunklem Staub zeigt. Der breite Streifen aus kosmischen Staubstraßen, den man als Silhouette vor einer hellen Wölbung aus Sternen sieht, verleiht der Galaxie auf Bildern im sichtbaren Licht eine hutähnliche Erscheinung, was zu dem gängigen Spitznamen Sombrerogalaxie führte. Hier wurden Bilddaten aus dem Archiv des Hubble-Weltraumteleskops neu aufbereitet, um diese Bildvariange der weithin bekannten Galaxie zu erzeugen. Die neu entwickelte Ausarbeitung verbessert die Sichtbarkeit von Details, die andernfalls in dem übermächtigen Glanz verloren gehen. Daher kann man hier die Strukturen der Staubspuren dieser Galaxie gut bis ins helle Innere verfolgen. M104 misst etwa 50.000 Lichtjahre im Durchmesser und ist 28 Millionen Lichtjahre entfernt. Sie ist eine der größten Galaxien am südlichen Ende des Virgo-Galaxienhaufens.

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Komet über Kalifornien

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Credit und Bildrechte: P-M Hedén (Clear Skies, TWAN)

Beschreibung: Der verblassende Komet Holmes, immer noch am nördlichen Himmel zu sehen, steht am oberen Ende dieses farbenprächtigen Himmelsanbilcks, der am 4. März aufgenommen wurde. Der rötliche Emissionsnebel darunter ist NGC 1499, der wegen seiner Ähnlichkeit mit den Umrissen des Staates an der Westküste der USA auch als Kaliforniennebel bekannt ist. Natürlich liegen die beiden kosmischen Wolken nur zufällig auf fast derselben Sichtlinie und erscheinen daher nahe zusammen und fast gleich groß. Der Kaliforniennebel ist in Wirklichkeit etwa 100 Lichtjahre lang und liegt 1.500 Lichtjahre entfernt, wo er durch den Orion-Arm unserer Milchstraßen-Spiralgalaxie zieht. Komet Holmes misst etwa 20 Lichtsekunden im Durchmesser und gleitet jenseits des Mars-Orbits ungefähr 25 Lichtminuten entfernt durch unser Sonnensystem. Die Moleküle der gasförmigen Koma fluoreszieren im Sonnenlicht. Der Farbton des Kaliforniennebels ist charakteristisch für Wasserstoff-Atome, die sich mit verlorenen Elektronen rekombinieren, nachdem diese ursprünglich von ultraviolettem Sternlicht abgestreift (ionisiert) wurden. Die Quelle des energiereichen Sternlichtes ist Xi Persei, der helle Stern unterhalb des Nebels.

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Vela-Supernovaüberrest

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Credit und Bildrechte: Robert Gendler

Beschreibung: Die Ebene unserer Milchstraßengalaxie verläuft durch diese komplexe und schöne Himmelslandschaft. Am nordwestlichen Ende des Sternbildes Vela (Segel) wurde dieses 16 Grad umspannende Mosaik aus 30 Bildfeldern aufgenommen und zeigt die leuchtenden Filamente des Vela-Supernovaüberrestes – einer expandierenden Trümmerwolke, die von der Todesexplosion eines massereichen Sterns zeugt. Das Licht von der Supernova-Explosion, die den Vela-Überrest erzeugte, erreichte die Erde vor etwa 11.000 Jahren. Zusätzlich zu den betroffenen Filamenten aus leuchtendem Gas hinterließ die kosmische Katastrophe auch einen unglaublich dichten, rotierenden stellaren Kern, den Vela-Pulsar. Der Vela-Überrest, etwa 800 Lichtjahre entfernt, ist wahrscheinlich in einen größeren, älteren Supernova-Überrest eingebettet, den Gum-Nebel. Das breite Mosaik enthält weitere bekannte Emissions- und Reflexionsnebel, Sternhaufen sowie den bemerkenswerten Bleistift-Nebel.

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Die Internationale Raumstation expandiert wieder

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Credit: Raumfährenbesatzung STS-122, NASA

Beschreibung: Die Entwicklung der Internationalen Raumstation (ISS) hat ihr Aussehen erneut verändert. Letzten Monat besuchte der Spaceshuttle Atlantis die ISS und fügte Komponenten hinzu, darunter das Columbus-Wissenschaftslabor. Das ganze Feld von ausgedehnten Solarpaneelen ist auf diesem Bild zu sehen, das von der Crew der Atlantis aufgenommen wurde, nachdem sie die ISS verlassen hatte, um zur Erde zurückzukehren. Die Entwicklung des vordersten Weltraum-Außenposten der Welt während der letzten paar Jahre ist zu sehen, wenn man das obige Bild mit früheren Bildern vergleicht. Ebenfalls zu sehen sind viele verschiedene Arten von Modulen, ein robotischer Arm, eine weitere eindrucksvolle Anlage von Solarpaneelen und ein Versorgungsschiff. Der Aufbau der ISS begann 1998.

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NGC 6334: Der Katzenpfotennebel

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Credit und Bildrechte: T. A. Rector (U. Alaska), T. Abbott, NOAO, AURA, NSF

Beschreibung: Nebel werden bekanntlich mit vertrauten Formen assoziiert, und Katzen sind dafür bekannt, in Schwierigkeiten zu geraten. Doch keine Katze hätte den unermesslich goßen Katzenpfotennebel erzeugen können, der im Skorpion zu sehen ist. Der Katzenpfotennebel ist ein 5500 Lichtjahre von uns entfernter, roter Emissionsnebel, die Farbe stammt von einer Fülle an ionisiertern Wasserstoffatome. In diesem Nebel, der auch als Bärentatzennebel oder NGC 6334 bezeichnet wird, entstanden innerhalb weniger Millionen Jahre Sterne mit einer Masse von fast zehn Sonnenmassen. Oben wurde das Ende des Katzenpfotennebels mit dem Mayall 4-Meter-Teleskop auf dem Kitt Peak in Arizona (USA) abgebildet.

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Sanddünen tauen auf dem Mars

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Credit: HiRISE, MRO, LPL (U. Arizona), NASA

Beschreibung: Was sind das für seltsame Gebilde auf dem Mars? Es sind abtauende Sanddünen. Da nun der Frühling auf der nördlichen Halbkugel des Mars anbricht, beginnen die Sanddünen nahe dem Pol, wie oben abgebildet, zu tauen. Kohlendioxid und Wassereis sublimieren in der dünnen Atmosphäre sofort zu Gas. Dünnere Eisregionen tauen üblicherweise zuerst ab und enthüllen dabei Sand, dessen dunkle Färbung das Sonnenlicht anzieht und das Tauen beschleunigt. Dieser Prozess könnte sogar die Sandexplosionen verursachen, die aus dem dünner werdenden Eis hervorbrechen. Im Sommer werden sich Flecken ausbreiten und ganze Dünen bedecken. Der Nordpol des Mars ist von vielen ähnlichen Feldern mit Sicheldünen umgeben, deren seltsame, glatte Bögen von den ständig präsenten Marswinden geformt werden.

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Komet Hale-Bopp über dem Valparolapass

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Credit und Bildrechte: A. Dimai, (Col Druscie Obs.), AAC

Beschreibung: Komet Hale-Bopp, der große Komet des Jahres 1997, wurde viel heller als irgend ein Stern in der Umgebung. Er war sogar über der hellen Stadtbeleuchtung zu sehen. Dennoch, abseits der Stadtlichter bot er ein noch viel beeindruckenderes Schauspiel. Hier wurde der Komet Hale-Bopp über dem Valparolapass in den Dolomiten fotografiert, wo Cortina d’Ampezzo in Italien liegt. Der blaue Ionenschweif des Kometen Hale-Bopp, der aus Ionen aus dem Kern des Kometen besteht, wird vom Sonnenwind „weggeblasen“. Der weiße Staubschweif zieht hinter dem Kometen her und besteht aus größeren Staubpartikeln aus dem Kern, die vom Druck des Sonnenlichtes getrieben werden. Beobachtungen haben gezeigt, dass der Kern des Kometen Hale-Bopp in etwa 12 Stunden um die eigene Achse rotiert.

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Mauna-Kea-Schattenspiel

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Credit und Bildrechte: Alex Mukensnable

Beschreibung: Genau gegenüber der untergehenden Sonne ging am 20. Februar der bereits verfinsterte Mond über den Hawaii-Inseln auf. Ein Blick nahe dem 4.214 Meter hohen Gipfel des Vulkans Mauna Kea auf der großen Insel, ein beliebter Punkt für Astronomen, bot dieses bemerkenswerte Spiel aus Schatten und Sonnenlicht. Mit schneeweißen Aschekegeln im Vordergrund liegt der Mond innerhalb des Schattenwurfes des Berges – ein Schatten, der sich über eine niedrigere Wolkendecke und durch die dichte Atmosphäre der Erde ausdehnt. Da die Mondfinsternis sich dem Ende nähert, kann auch der gebogene Schatten des Erdrandes auf der Oberfläche des Mondes beobachtet werden – so in etwa 400.000 Kilometer entfernt.

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Zwölf Mondfinsternisse

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Credit und Bildrechte: Tunç Tezel (TWAN)

Beschreibung: Willkommen am Extra-Tag des Schaltjahres 2008 nach dem Gregorianischen Kalender! Betrachten Sie zur Feier des Tages diesen Raster von Mondfinsternis-Bildern, beginnend mit dem Schaltjahr 1996 mit der Finsternis vom Februar am Ende; die Daten sind numerisch nach dem Schema Jahr/Monat/Tag unter jedem Bild notiert. Die 3×4-Matrix, basierend auf der Sichtbarkeit an einem Beobachtungsort in der Türkei, enthält elf der 13 totalen Mondfinsternisse dieses Zeitraums und füllt das Gradnetz mit der partiellen Mondfinsternis im September 2006 auf. Da die Bilder im gleichen Maßstab aufgenommen wurden, veranschaulichen sie die merklichen Unterschiede im scheinbaren Durchmesser des verfinsterten Mondes, der vom tatsächlichen Erde-Mond-Abstand abhängt, welcher entlang der elliptischen Mondbahn variiert. Auch die totalen Phasen unterscheiden sich in Farbe und Dunkelheit. Diese Effekte hängen mit der unterschiedlichen Bewölkung und dem Staubgehalt der Atmosphäre zusammen, welche Sonnenlicht rötet und in den Erdschatten hineinlenkt. Die nächste Gelegenheit diesem Gradnetz eine totale Mondfinsternis hinzuzufügen kommt erst am Ende des Jahrzehnts.

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ISS: Sonne und Schatten

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Credit und Bildrechte: Till Credner, AlltheSky.com

Beschreibung: Der Mond, der die Erde in einer Höhe von etwa 400.000 Kilometern umkreist, glitt bei der totalen Mondfinsternis letzte Woche in den Schatten der Erde. Die Internationale Raumstation (ISS) gleitet alle 90 Minuten in den Erdschatten; das ist die Zeit, die sie für Erdumrundung in einer Höhe von etwa 400 Kilometern braucht. Dieses Komposit aus 70 Einzelaufnahmen wurde am 7. Februar kurz nach Sonnenuntergang in Richtung Norden aufgenommen, es zeigt die Bahn der ISS (mit Lücken zwischen den Einzelaufnahmen), die von links nach rechts über Tübingen in Süddeutschland wanderte. Die ISS war zu Beginn noch im Sonnenlicht und verschwand über dem nordöstlichen Horizont, als sie rechts in den Erdschatten eintrat. Über Tübingen dauerte die Passage etwa vier Minuten. Wenn Sie auf das Bild klicken, können Sie eine Zeitraffer-Animation (mpg-Datei) herunterladen, die aus den Einzelaufnahmen erstellt wurde – zusammen mit einem Flugzeug, das den Horizont entlangflog.

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Der Adlernebel in Wasserstoff, Sauerstoff und Schwefel

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Credit und Bildrechte: IAC, Daniel Lopez

Beschreibung: In den dunklen Säulen des Adlernebels entstehen immer noch helle blaue Sterne. Dieser Nebel wurde durch ein Bild des Weltraumteleskops Hubble aus dem Jahr 1995 berühmt und zeigt den dramatischen Prozess der Sternbildung. Das obige Bild wurde mit einem 80-Zentimeter-Teleskop auf den kanarischen Inseln aufgehommen, es zeigt einen Teil von M16, dem offenen Sternhaufen, der gerade entsteht. Die Fülle an Details im obigen Bild wurde erzielt, indem es nur in jenen spezifischen Spektralfarben aufgenommen wurde, die von Wasserstoff, Sauerstoff und Schwefel erzeugt werden. Die hellen blauen Sterne in M16 entstanden schrittweise während der vergangenen fünf Millionen Jahre, die jüngsten davon in den berühmten zentralen Gas- und Staubpfeilern, die auch „Säulen der Schöpfung“ und „Elfe“ genannt wurden. Das Licht von M16, der mit Fernglas im Sternbild Schlange (Serpens) zu sehen ist und etwa 20 Lichtjahre lang ist, braucht etwa 7000 Jahre, um zu uns zu gelangen.

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