Astronomy Picture of the Day

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9. Dezember 2014
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Der Flammennebel sichtbar und infrarot

Bildcredit und Bildrechte: Optisch (RGB+Ha): Aldo Mottino und Ezequiel Bellocchio (Argentina); Infrarot: ESO/J. Emerson/VISTA.

Beschreibung: Wie leuchtet der Flammennebel? 1500 Lichtjahre entfernt liegt ein Nebel im Sternbild Orion, der wegen seines Leuchtens und der dunklen Staubspuren wie ein loderndes Feuer aussieht. Doch das Leuchten der Flamme entsteht nicht durch Feuer - die schnelle Anreicherung mit Sauerstoff -, stattdessen leuchtet der helle Stern Alnitak, der östlichste Gürtelstern Orions rechts neben dem Nebel, sein energiereiches Licht in die Flamme, sodass es Elektronen aus der großen, dort vorhandenen Wasserstoffwolke ausschlägt. Der Hauptteil des Leuchtens entsteht, wenn die Elektronen und ionisierter Wasserstoff rekombinieren. Das obige Falschfarbenbild des Flammennebels (NGC 2024) ist eine Kombination aus sichtbarem und infrarotem Licht, im zweiten Frequenzband wird ein junger Sternhaufen sichtbar. Der Flammennebel ist Teil des Orion-Molekülwolkenkomplexes, einer Sternbildungsregion, zu der auch der berühmte Pferdekopfnebel gehört.

Das Bild von morgen: röter


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Originalseite: Astronomy Picture of the Day
Autoren und Herausgeber: Robert Nemiroff (MTU) und Jerry Bonnell (UMCP)
NASA-Sachbearbeiter: Phillip Newman Spezielle Rechtshinweise
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Übersetzung APOD:
Maria Pflug-Hofmayr
Der Orion
- Astronomie und Raumfahrt