Astronomy Picture of the Day

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15. September 2013
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M2-9: Flügel eines Schmetterlingsnebels

Credit: Hubble Legacy Archive, NASA, ESA - Bearbeitung: Judy Schmidt

Beschreibung: Werden Sterne wegen ihrer Kunst mehr geschätzt, wenn sie sterben? Tatsächlich zeigen Sterne ihre kunstvollste Schau meist dann, wenn sie sterben. Bei Sternen mit geringer Masse wie unserer Sonne und dem oben abgebildeten M2-9 verwandeln sich die zuvor gewöhnlichen Sterne in weiße Zwerge, indem sie ihre äußeren gasförmigen Hüllen abstreifen. Das verbrauchte Gas bildet häufig eine eindrucksvolle Schau, die als planetarischer Nebel bezeichnet wird, der im Laufe Tausender Jahre allmählich verblasst. M2-9 ist ein 2100 Lichtjahre entfernter planetarischer Schmetterlingsnebel, der in repräsentativen Farben dargestellt ist. Seine Flügel erzählen eine seltsame, aber unvollständige Geschichte. In der Mitte kreisen zwei Sterne im Inneren einer gasförmigen Scheibe, die zehnmal so groß ist wie die Bahn Plutos. Die abgestoßene Hülle des sterbenden Sterns bricht aus dieser Scheibe aus - so entsteht die zweipolige Erscheinung. Viele der physikalischen Prozesse, bei denen planetarische Nebel entstehen, bleibt rätselhaft.

Das Bild von morgen: rotierender Mond


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Originalseite: Astronomy Picture of the Day
Autoren und Herausgeber: Robert Nemiroff (MTU) und Jerry Bonnell (UMCP)
NASA-Sachbearbeiter: Phillip Newman Spezielle Rechtshinweise
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Übersetzung APOD:
Maria Pflug-Hofmayr
Der Orion
- Astronomie und Raumfahrt - von Eugen Reichl und Maria Pflug-Hofmayr