Astronomy Picture of the Day

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30. Juli 2013
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Der Eskimonebel von Hubble und Chandra

Bildcredit: Röntgenlicht: NASA/CXC/IAA-CSIC/N. Ruiz et al.; Optisch: NASA/STScI

Beschreibung: 1787 entdeckte der Astronom Wilhelm Herschel den Eskimonebel. Vom Boden aus erinnert NGC 2392 an einen Kopf, der von einer Anorak-Kapuze umgeben ist. Im Jahr 2000 fotografierte das Weltraumteleskop Hubble den Eskimonebel in sichtbarem Licht, 2007 wurde er vom Röntgenobservatorium Chandra in Röntgenlicht abgebildet. Das oben gezeigte Bild wurde aus sichtbarem Licht und Röntgenstrahlen kombiniert und letzte Woche veröffentlicht; die Röntgenstrahlen, die vom zentralen heißen Gas abgestrahlt werden, sind rosarot dargestellt. Im Weltraum zeigt der Nebel Gaswolken, die so komplex sind, dass sie nicht vollständig erklärt werden können. Der Eskimonebel ist eindeutig ein planetarischer Nebel, und das oben sichtbare Gas bildete vor nur 10.000 Jahren die äußeren Schichten eines sonnenähnlichen Sterns. Die inneren Fasern, die oben zu sehen sind, entstehen durch den starken Teilchenwind des Zentralsterns. Die äußere Scheibe enthält ungewöhnliche lichtjahrlange orangefarbene Fasern. Der Eskimonebel umfasst etwa 1/3 eines Lichtjahres und liegt in unserer Galaxis, etwa 3000 Lichtjahre entfernt im Sternbild Zwillinge (Gemini).

Das Bild von morgen: röter werdende Erde


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Originalseite: Astronomy Picture of the Day
Autoren und Herausgeber: Robert Nemiroff (MTU) und Jerry Bonnell (UMCP)
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Übersetzung APOD:
Maria Pflug-Hofmayr
Der Orion
- Astronomie und Raumfahrt - von Eugen Reichl und Maria Pflug-Hofmayr