Astronomy Picture of the Day

Entdecke den Weltraum! Täglich ein Bild über Astronomie und Raumfahrt aus dem Universum, zusammen mit einer kurzen Erklärung eines Astronomen.

28. Dezember 2012
Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

NGC 6188 und NGC 6164
Bildcredit und Bildrechte: Kfir Simon

Beschreibung: Fantastische Formen lauern in den leuchtenden Wasserstoffwolken von NGC 6188, der etwa 4000 Lichtjahre entfernt ist. Der Emissionsnebel ist am Rande einer großen Molekülwolke im südlichen Sternbild Altar zu finden, die im sichtbaren Spektralbereich unsichtbar ist. Massereiche junge Sterne der eingebetteten Ara-OB1-Assoziation entstanden vor wenigen Millionen Jahren in dieser Region, formten die dunklen Gestalten und sorgen mit Sternwinden und intensiver Ultraviolettstrahlung für das Leuchten des Nebels. Die aktuelle Sternbildung selbst wurde wahrscheinlich von Winden und Supernovaexplosionen früherer Generationen massereicher Sterne ausgelöst, die das molekulare Gas zusammenfegten und komprimierten. Auf dieser kosmischen Leinwand gesellt sich der rare Emissionsnebel NGC 6141 zu NGC 6188, der ebenfalls von einem der massereichen O-Sterne in der Region gebildet wurde. Die Erscheinung von NGC 6141 ähnelt vielen planetarischen Nebeln. Seine auffallende symmetrische Gashülle und der blasse Hof umgeben seinen hellen Zentralstern, der unten rechts steht. Das Sichtfeld umfasst etwa zwei Vollmonde, was in der berechneten Entfernung von NGC 6188 70 Lichtjahren entspricht.

Das Bild von morgen: Lichtwochenende


< Deutsches ArchivTwitter | Facebook | Links | Über APOD | Forum >


Originalseite: Astronomy Picture of the Day
Autoren und Herausgeber: Robert Nemiroff (MTU) und Jerry Bonnell (UMCP)
NASA-Sachbearbeiter: Phillip Newman Spezielle Rechtshinweise
NASA Datenschutz-Richtlinien im Internet und wichtige Hinweise
Ein Service von ASD bei der NASA / GSFC und Michigan Tech. U.

APOD-Vorschaubild
Übersetzung APOD:
Maria Pflug-Hofmayr
Der Orion
- Astronomie und Raumfahrt - von Eugen Reichl und Maria Pflug-Hofmayr