Astronomy Picture of the Day

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4. September 2012
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Wirbelsturmpfade auf dem Planeten Erde
Bildcredit und Bildrechte: John Nelson, IDV Solutions

Beschreibung: Müssen wir uns Sorgen wegen Wirbelstürmen machen? Um das herauszufinden, ist es hilfreich zu wissen, wo es in der Vergangenheit Wirbelstürme gab. Die obige Erdkarte zeigt den Pfad jedes Wirbelsturms, der seit 1851 gemeldet wurde. Auch wenn sich ein eindrucksvolles Bild ergibt, ist zu bedenken, dass die Daten umso unvollständiger sind, je weiter man in die Vergangenheit blickt. Die obige Karte ist ein grafischer Hinweis, dass Wirbelstürme - die auch als Hurrikane, Zyklone oder Taifune bezeichnet werden, je nachdem wo sie entstehen - normalerweise über Wasser vorkommen, was einleuchtet, da sie ihre Energie aus verdunstendem, warmem Wasser beziehen. Die Karte zeigt auch, dass Wirbelstürme niemals den Erdäquator kreuzen oder ihm auch nur besonders nahe kommen, da sich der Corioliseffekt dem Wert null nähert und Wirbelstürme sich nur wegen der Corioliskraft drehen. Die Corioliskraft ist auch der Grund, weshalb sich die Wirbelsturmpfade vom Äquator wegkrümmen. Obwohl die Unvollständigkeit der Daten die Beurteilung von Langzeitentwicklungen einschränkt, und die Verbreitung von Wirbelstürmen immer noch untersucht wird, verdichten sich Hinweise, dass Wirgelstürme im Nordatlantik während der letzten 20 Jahre generell häufiger auftraten und mächtiger wurden.

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Originalseite: Astronomy Picture of the Day
Autoren und Herausgeber: Robert Nemiroff (MTU) und Jerry Bonnell (UMCP)
NASA-Sachbearbeiter: Phillip Newman Spezielle Rechtshinweise
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Ein Service von ASD bei der NASA / GSFC und Michigan Tech. U.

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Übersetzung APOD:
Maria Pflug-Hofmayr
Der Orion
- Astronomie und Raumfahrt - von Eugen Reichl und Maria Pflug-Hofmayr