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Sanddünen auf Titan
Credit: Cassini
Radar Mapper,
JPL,
JSC,
ESA,
NASA
Beschreibung: Warum verlaufen manche Dünen auf Titan rückwärts? Die Mitte Titans ist, wie sich herausgestellt hat, mit Sand bedeckt, und ein Teil davon sieht seltsam aus. Bilder der Raumsonde Cassini, die derzeit Saturn umrundet, zeigen lange Reihen riesiger Sanddünen nahe Titans Äquator, die bis zu 300 Meter hoch sind. Ihre Schatten lassen darauf schließen, dass die meisten Dünen von Wind, der aus dem Westen kommt, geformt werden. Allerdings kommt der Wind am Äquator Titans typischerweise aus dem Osten. Eine kürzlich aufgestellte Hypothese könnte dieses körnige Rätsel lösen. Sie besagt, dass jene Winde, die stark genug sind um Sand zu bewegen und Dünen zu formen, während der seltenen Tag- und Nachtgleiche vorkommen und stark aus dem Westen wehen. Die oben gezeigten Bilder zeigen oben einen Radarstreifen von Titans Äquator-Sanddünen, während unten ähnliche Sanddünen zu sehen sind, die sich auf der Erde in Namibia gebildet haben. Warum Titans Mitte so gleichmäßig mit soviel Sand bedeckt ist, wird noch untersucht.
Das Bild von morgen: See in der Dämmerung
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Originalseite: Astronomy
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