Astronomy Picture of the Day

Entdecke das Weltall! Jeden Tag ein neues Bild aus den Weiten unseres faszinierenden Universums, zusammen mit einer kurzen Erklärung, die von einem Astronomen verfasst wird.

25. Mai 2009
Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Hubble schwebt frei
Credit: STS-125 Crew, NASA

Beschreibung: Warum werden Observatorien im Weltraum platziert? Die meisten Teleskope stehen am Boden. Auf der Erde kann man leichter ein schweres Teleskop bauen und montieren. Das Problem ist, dass erdgebundene Teleskope durch die Erdatmosphäre hindurchblicken müssen. Erstens blockiert die Erdatmosphäre einen großen Teil des elektromagnetischen Spektrums, weshalb nur ein schmales Band sichtbaren Lichts die Erdoberfläche erreicht. Teleskope, die das Universum im Licht außerhalb des sichtbaren Spektrums erforschen, wie etwa jene an Bord des Chandra Röntgenstrahlen-Obeservatoriums oder das Fermi-Gammastrahlenteleskop, müssen über die absorbierende Atmosphäre hinaustransportiert werden. Zweitens verwackelt die Erdatmosphäre das Licht, das sie hindurchlässt. Dieses Verschwimmen entsteht durch die unterschiedliche Dichte und die Bewegung der Luftschichten. In der Erdumlaufbahn über der Atmosphäre der Erde erhält das Hubble-Weltraumteleskop klarere Bilder; das obige Bild wurde letzte Woche aufgenommen, nachdem es eingefangen, saniert und wieder ausgesetzt worden war. Obwohl das HST einen 15mal kleineren Spiegel als erdgebundene Teleskope besitzt, kann es dennoch feinere Details auflösen. Der Start eines künftigen großen Weltraumteleskops, des James Webb Space Telescope, ist derzeit für 2014 vorgesehen.

Das Bild von morgen: galaktischer Wirbelstrom


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Autoren und Herausgeber: Robert Nemiroff (MTU) und Jerry Bonnell (UMCP)
NASA-Sachbearbeiter: Phillip Newman Spezielle Rechtshinweise
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Ein Service von ASD bei der NASA / GSFC und Michigan Tech. U.

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Übersetzung APOD:
Maria Pflug-Hofmayr
Der Orion
von Eugen Reichl und Maria Pflug-Hofmayr