Astronomy Picture of the Day

Entdecke das Weltall! Jeden Tag ein neues Bild aus den Weiten unseres faszinierenden Universums, zusammen mit einer kurzen Erklärung, die von einem Astronomen verfasst wird.

11. Mai 2009
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Vierzigtausend Ausgangspunkte von Meteoren am Himmel
Credit und Bildrechte: SonotaCo-Netzwerk, Japan

Beschreibung: Woher kommen Meteore? Sichtbare Meteore sind meist sandkorngroße Körner aus Eis und Stein, die einst von einem Kometen abgesplittert sind. Manch ein Meteorstrom wurde mit einem bekannten Kometen in Verbindung gebracht, obwohl einige faszinierende verwaiste Ströme übrigbleiben. Kürzlich schuf eine Gruppe von Meteorliebhabern ein Netzwerk mit mehr als 100 Videokameras, die an 25 deutlich voneinander getrennten Orten in ganz Japan platziert wurden. Dieses beispiellose Netzwerk verzeichnete im Lauf von zwei Jahren 240.000 visuell helle Meteore, darunter fast 40.000 Meteore, die von mehr als einer Station gesichtet wurden. Diese von mehreren Stationen beobachteten Ereignisse sind besonders interessant, weil sie es den Beobachtern ermöglichten die Meteorbahnen im Sonnensystem zu berechnen. Die daraus resultierende Radiantenkarte ist oben zu sehen, viele bekannte Meteorschauer sind mit den drei Anfangsbuchstaben ihres Sternzeichens bezeichnet. Neben bekannten Meteorströmen konnten elf neue Ströme anhand neuer Radianten am Himmel, von dem Meteore scheinbar ausströmen, bestimmt werden. Der Meteorhimmel verändert sich ständig, und möglicherweise tauchen in Zukunft neue Meteorstrom-Radianten auf. Untersuchungen wie diese könnten auch zuvor unbekannte Kometen oder Asteroiden auffinden, die eines Tages knapp an der Erde vorbeifliegen.

Das Bild von morgen: irisierende Wolke


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Autoren und Herausgeber: Robert Nemiroff (MTU) und Jerry Bonnell (UMCP)
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Übersetzung APOD:
Maria Pflug-Hofmayr
Der Orion
von Eugen Reichl und Maria Pflug-Hofmayr