Astronomy Picture of the Day

Entdecke das Weltall! Jeden Tag ein neues Bild aus den Weiten unseres faszinierenden Universums, zusammen mit einer kurzen Erklärung, die von einem Astronomen verfasst wird.

22. Februar 2009
Siehe Erklärung. Ein Klick auf das Bild lädt die höchstaufgelöste verfügbare Version.

Orionnebel: Die Hubble-Ansicht
Credit:
NASA, ESA, M. Robberto (STScI/ESA) et al.

Beschreibung: Nur wenige kosmische Perspektiven regen die die Phantasie so an wie der Orionnebel. Das leuchtende Gas, auch bekannt als M42, umgibt heiße junge Sterne am Rand einer gewaltigen interstellaren Molekülwolke und ist nur 1500 Lichtjahre entfernt. Der Orionnebel bietet eine der besten Möglichkeiten die Bildung von Sternen zu untersuchen - teils weil er die am nächsten gelegene große Sternbildungsregion ist, aber auch weil energiereiche Sterne undurchsichtige Gas- und Staubwolken fortgeblasen haben, die andernfalls unsere Sicht blockieren würden, was uns einen genauen Blick auf eine Ansammlung verschiedener Stadien der Sternbildung und Sternentwicklung gewährt. Dieses detailreche Bild des Orionnebels ist das schärfste, das je gemacht wurde. Es wurden Daten der Advanced Camera for Surveys des Weltraumteleskops Hubble sowie des La-Silla-2,2-Meter-Teleskops der Europäischen Südsternwarte dafür verwendet. Das Mosaik enthält bei voller Auflösung Milliarden Bildpunkte und enthüllt etwa 3000 Sterne.

Das Bild von morgen: Mondvase


< Deutsches ArchivRSS | Bookmark | ArchivIndexKalenderBildungÜber APOD | Forum >


Autoren und Herausgeber: Robert Nemiroff (MTU) und Jerry Bonnell (UMCP)
NASA-Sachbearbeiter: Phillip Newman Spezielle Rechtshinweise
NASA Datenschutz-Richtlinien im Internet und wichtige Hinweise
Ein Service von ASD bei der NASA / GSFC und Michigan Tech. U.

APOD-Vorschaubild
Übersetzung APOD:
Maria Pflug-Hofmayr
Der Orion
von Eugen Reichl und Maria Pflug-Hofmayr