Entdecke das Weltall! Jeden Tag ein neues Bild aus den Weiten unseres faszinierenden Universums, zusammen mit einer kurzen Erklärung, die von einem Astronomen verfasst wird.
Nachtschein
Credit und Bildrechte:
Laurent Laveder
(PixHeaven.net
/ TWAN)
Beschreibung: In den frühen Morgenstunden des 30. Juni schwebten geisterhafte Wolken im Osten dieser Himmelsansicht kurz vor der Dämmerung über Westfrankreich. Die nachtleuchtenden Wolken oder leuchtenden Nachtwolken befinden sich nahe dem Übergang zum All und reflektieren Sonnenlicht aus einer Höhe von etwa 80 Kilometern über der Erdoberfläche. Sie sind normalerweise im Sommer über den Polen zu sehen, inzwischen aber auch häufig weiter von den Polen entfernt, im oben gezeigten Fall dehnen sie sich bis zur nördlichen Breite des Bobachters von 48 Grad aus. Diese Wolkentendenz könnte ein Gradmesser der globalen Veränderung der Atmosphäre sein. Weitere 400.000 Kilometer entfernt leuchtet die sonnenbeschienene Sichel des Mondes, die Nachtseite ist von Erdschein beleuchtet. Als Bonus für Frühaufsteher folgte der abnehmnende Mond im Juni am Himmel dem lieblichen Sternhaufen der Plejaden, die von kosmischen Staubwolken umgeben sind und aus einer Entfernung von etwa 400 Lichtjahren herüberleuchten.
Das Bild von morgen: Unglücksbotenhimmel
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