Entdecke das Weltall! Jeden Tag ein neues Bild aus den Weiten unseres faszinierenden Universums, zusammen mit einer kurzen Erklärung, die von einem Astronomen verfasst wird.
Molekülwolke Barnard 68Beschreibung: Wohin sind all die Sterne verschwunden? Was man früher für ein Loch im Himmel hielt, ist nunmehr unter Astronomen als dunkle Molekülolke bekannt. Eine hohe Konzentration aus Staub und molekularem Gas absorbiert praktisch das gesamte sichtbare Licht, das von den dahinter liegenden Sternen ausgestrahlt wird. Die unheimlich dunkle Umgebung sorgt dafür, dass die inneren Bereiche von Molekülwolken zu den kältesten und isoliertesten Orten im Universum zählen. Einer der bemerkenswertesten dieser dunklen Absorptionsnebel ist eine Wolke im Sternbild Ophiuchus, bekannt als Barnard 68, oben abgebildet. Dass im Zentrum keine Sterne zu sehen sind, lässt darauf schließen, dass Barnard 68 relativ nahe liegt; den Messungen zufolge ist er etwa 500 Lichtjahre entfernt und hat einen Durchmesser von einem halben Lichtjahr. Wie sich Molekülwolken wie Barnard 68 bilden, ist nicht genau bekannt, doch man weiß, dass diese Wolken selbst wahrscheinliche Orte für Sternbildung sind. Im Infrarotlicht kann man durch die Wolke hindurchblicken.
Das Bild von morgen: Titan Saturn
Autoren & Herausgeber: Robert
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Bonnell (UMCP)
NASA-Sachbearbeiter: Phillip Newman
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