Entdecke
das Weltall! Jeden Tag ein neues Bild aus den Weiten unseres
faszinierenden Universums, zusammen mit einer kurzen
Erklärung,
die von einem Astronomen verfasst wird.
Beschreibung: Das am weitesten entfernte mit bloßem Auge leicht zu findende Objekt ist M31, die große Andromeda-Galaxie, etwa zweieinhalb Millionen Lichtjahre entfernt. Doch ohne Teleskop erscheint sogar diese gewaltige Galaxie, die sich über 200.000 Lichtjahre erstreckt, als blasse, nebelige Wolke im Sternbild Andromeda. Auf diesem beeindruckenden digital mit dem Teleskop erstellten Mosaik sind die Gegensätze eines hellen, gelben Kerns, dunkler sich windender Staubspuren, prächtiger blauer Spiralarme und Sternhaufen aufgezeichnet. Während sogar Gelegenheitssternbeobachter von dem Wissen, dass es viele weit entfernte Galaxien wie M31 gibt, beeindruckt sind, haben Astronomen vor nur etwa 80 Jahren dieses fundamentale Konzept ernsthaft diskutiert. Waren diese "Spiralnebel" einfache abseits gelegene Komponenten unserer eigenen Milchstraßengalaxie, oder waren sie stattdessen "Inseluniversen" - weit entfernte Systeme aus Sternen, vergleichbar mit der Milchstraße selbst? Diese Frage war ein zentraler Punkt der berühmten Shapley-Curtis-Debatte im Jahr 1920, welche später durch Beobachtungen von M31 zugunsten von Andromeda dem Inseluniversum entschieden wurde.
Das Bild von morgen: Näher am Himmel Autoren & Herausgeber: Robert
Nemiroff
(MTU)
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Bonnell (UMCP)
NASA-Sachbearbeiter: Phillip Newman
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