Komet Holmes, fotografiert vom Weltraumteleskop Hubble

Siehe Beschreibung. Ein Klick auf das Bild liefert die höchste verfügbare Auflösung.

Credit: A. Dyer (auf der Erde fotografiertes Bild); NASA, ESA und H. Weaver (JHU APL) (Hubble-Bild)

Beschreibung: Warum hellte sich der Komet Holmes auf? Der unerwartet helle Komet 17P/Holmes schmückt weiterhin den nördlichen Himmel als eine Zugabe für das bloße Auge im Sternbild Perseus. Alle Liebhaber der nördlichen Hemisphäre mit einem dunklen Himmel, einer gesunden Neugierde und einer aktuelle Himmelskarte sollten in der Lage sein, den Kometen innerhalb weniger Minuten zu finden. Was man sieht, ist vorwiegend die das Sonnenlicht reflektierende Staubkoma. Sie umgibt einen Eisberg-Kern, der zu klein und zu dunkel ist, als dass man ihn erkennen könnte. Hinweise auf den fast millionenfachen Helligkeitszuwachs werden daher auf drastischen Bildern der rätselhaften Zentralregionen des Kometen, die diesen Monat vom Hubble-Weltraumteleskop aufgenommen wurden, gesucht. Ein solches Hubblebild, oben zu sehen, weist auf eine immer noch unaufgelöste dichte zentrale Staubwolke nahe dem Kern hin, umgeben von einer komplexeren, anisotropen Koma. Die Hubble-Bilder zeigen keine wie auch immer geartete offensichtliche Zersplitterung des Kerns, wie man sie beispielsweise letztes Jahr beim Kometen Schwassman-Wachmann 3 sehen konnte. Beobachter auf und über der Erde werden weiterhin diese ungewöhnliche Zugabe zum Nachthimmel untersuchen.

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