Entdecke das Weltall! Jeden Tag ein neues Bild aus den Weiten des Alls, zusammen mit einer kurzen Erklärung, die von einem Astronomen verfasst wird.
Indizien
für eine riesige Leere im fernen Universum
Illustration: Bill Saxton, U. Minnesota, NRAO, AUI, NSF NASA
Beschreibung: Was hat den schier unermesslichen leeren Raum im Universum geschaffen? Niemand kann das derzeit mit Sicherheit sagen, und sogar die Ausdehnung der Leere von schätzungsweise einer Milliarde Lichtjahre wird noch untersucht. Diese Leere ist kein Loch im Raum wie etwa ein Schwarzes Loch, sondern anscheinend eher eine riesige Region im Universum, die weitgehend frei von normaler (baryonscher) Materie und sogar von Dunkler Materie ist. Vermutlich enthält sie jedoch Dunkle Energie und ist offensichtlich lichtdurchlässig. Die Existenz dieser Leere wurde postuliert, nachdem es Spekulationen darüber gab, warum auf der Karte von WMAP in der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung (CMB) ungewöhnlich kalte Stellen erscheinen. Eine Möglichkeit wäre, dass diese CMB-Region nicht tatsächlich sehr kalt ist, sondern das Licht dieser Stelle auf irgendeine Weise weniger rotverschoben ist als es normalerweise sein müsste. Es sind auch andere leere Stellen im Universum bekannt, doch diese Leere scheint einen ungewöhnlichen Gravitationseinfluss zu haben und dürfte daher die größte derartige Stelle im gesamten sichtbaren Universum sein. Durch weitere Untersuchungen wurden bei kürzlich durchgeführten Studien eine ungewöhnlich niedrige Anzahl an kosmischen Radioquellen zwischen der Erde und dieser kalten Stelle in der Hintergrundstrahlung gefunden, welche zu dem Schluss auf die riesige Leere führte. Eine künstlerische Illustration der riesigen kosmischen Leere sehen Sie oben.
Das Bild von morgen: Organischer Mars
Autoren & Herausgeber: Robert
Nemiroff
(MTU)
& Jerry
Bonnell (USRA)
NASA Official: Phillip Newman
Specific
rights apply.
NASA
Datenschutz-Richtlinien im Internet und wichtige Hinweise
Ein Service von ASD bei
der NASA / GSFC
& Michigan
Tech. U.
Deutsch von Eugen
Reichl & Maria
Pflug-Hofmayr
Mehr Weltraum: Der
Orion