Mond über Jupiter

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Bildcredit: Cassini Imaging Team, SSI, JPL, ESA, NASA

Beschreibung: Wie groß ist Jupiters Mond Io? Der vulkanischste Körper im Sonnensystem, Io (im Englischen üblicherweise „EYE-oh“ ausgesprochen), hat einen Durchmesser von 3600 Kilometern – also etwa die Größe des einzigen, großen, natürlichen Satelliten des Planeten Erde. Die Raumsonde Cassini, die um die Jahrtausendwende an Jupiter vorbeiglitt, fotografierte diese beeindruckende Ansicht des aktiven Io mit dem größten Gasriesen im Hintergrund, was eine verblüffende Demonstration der relativen Größe des herrschenden Planeten darstellt. Obwohl Io im obigen Bild nur knapp über den wirbelnden jovianischen Wolken zu schweben scheint, rast Io alle 42 Stunden etwa 420.000 Kilometer von der Mitte Jupiters entfernt seine gesamte Umlaufbahn entlang. Damit befindet sich Io fast 350.000 Kilometer über Jupiters Wolkenoberflächen, das entspricht ungefähr der Entfernung zwischen Erde und Mond. Die Raumsonde Cassini selbst war etwa 10 Millionen Kilometer von Jupiter entfernt, als sie die Bilddaten aufzeichnete.

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Venus und die Schwestern

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Bildcredit und Bildrechte: Fred Espenak (Bifrost Astronomical Observatory)

Beschreibung: Nachdem die Venus am Himmel fast so weit wie überhaupt möglich von der Sonne weggewandert ist, kreuzte der Pfad des gleißenden Abendsterns zu Beginn dieser Woche den Sternhaufen der Plejaden. Die schöne Konjunktion wurde von Sternguckern auf der ganzen Welt bewundert. Dieses himmlische Gruppenfoto vom 2. April zeigt die Sicht von Portal in Arizona (USA). Sogar die helleren, mit bloßem Auge sichtbaren Plajadensterne, die auch als die Sieben Schwestern bekannt sind, sind sichtlich viel schwächer als die Venus. Venus und die Schwestern scheinen Sternkreuze zu haben, doch ihre gezackte Erscheinung ist eigentlich ein Beugungsmuster, das durch die Lamellen der Blende im Teleobjektiv entsteht. Die letzte vergleichbare Konjunktion von Venus und den Plejaden ereignete sich vor fast 8 Jahren. Wie damals wandert die Venus nach ihrer Begegnung mit den Plejaden weiter, um im Juni den Pfad der Sonnenscheibe zu kreuzen.

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Zodiakallicht-Panorama

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Bildcredit und Bildrechte: Miloslav Druckmüller (UM FSI, Technische Universität Brünn), Shadia Habbal (IfA, Univ. of Hawaii)

Beschreibung: Dieses 360-Grad-Panorama reicht vom östlichen bis zum westlichen Horizont und folgt dem Band des Zodiakallichtes in der ekliptischen Ebene des Sonnensystems. Staub, der Sonnenlicht streut, erzeugt das blasse Zodiakallicht, das diese elementare Koordinatenebene der Himmelskugel aufspannt, die dem scheinbaren jährlichen Pfad der Sonne am Himmel und der Ebene der Erdbahn entspricht. Das faszinierende Panorama ist ein Mosaik aus Bildern, die zwischen der Abend- und der Morgendämmerung im Laufe einer einzigen Nacht an zwei verschiedenen Orten auf dem Mauna Kea aufgenommen wurden. Die Lichter von Hilo auf Hawaii sind am östlichen (linken) Horizont zu sehen, das Subaru- und das Keck-Zwillings-Teleskop nahe dem Westhorizont. In dieser gut gewählten mondlosen Nacht leuchtete die Venus als Morgenstern knapp über dem östlichen Horizont, und Saturn stand fast in Opposition. Saturn ist eigentlich in jene Aufhellung des Zodiakalbandes eingetaucht, das als Gegenschein bekannt ist. Der Gegenschein liegt bei 180 Grad Länge oder Winkeldistanz von der Sonne in der Ekliptik. In der Mosaikprojektion verläuft die Ebene unserer Galaxis, der Milchstraße, in einem Winkel, der das horizontale Band des Zodiakallichtes über den beiden Horizonten kreuzt. Nebel, Sterne und Staubwolken des gewölbten galaktischen Zentrums gehen im Osten auf.

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Centaurus A

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Bildcredit und Bildrechte: SSRO-South (Steve Mazlin, Jack Harvey, Daniel Verschatse, Rick Gilbert) und Kevin Ivarsen (PROMPT / CTIO / UNC)

Beschreibung: Welche ist die der Erde am nächsten gelegene aktive Galaxie? Das wäre Centaurus A, nur 11 Millionen Lichtjahre entfernt. Die auffällige elliptische Galaxie umfasst mehr als 60.000 Lichtjahre und ist auch als NGC 5128 bekannt. Centaurus A wurde bei der Kollision zweier ansonsten normaler Galaxien geschmiedet. Sie ist ein fantastisches Durcheinander aus jungen, blauen Sternhaufen, rötlichen Sternbildungsregionen und imposanten dunklen Staubstraßen, die hier bemerkenswert detailreich abgebildet sind. Das farbenprächtige Galaxienporträt wurde unter dem klaren chilenischen Himmel über dem Inter-American Observatory auf dem Cerro Tolo aufgenommen. Nahe dem Galaxienzentrum werden weiterhin übrig gebliebene kosmische Trümmer von einem zentralen schwarzen Loch verschluckt, das eine Milliarde Sonnenmassen besitzt. Wie auch in anderen aktiven Galaxien erzeugt dieser Prozess wahrscheinlich die Radio-, Röntgen- und Gammastrahlung, die von Centaurus A abgestrahlt wird.

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M46 und M47: Sternhaufen jung und alt

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Bildcredit und Bildrechte: Sergio Eguivar (Buenos Aires Skies)

Beschreibung: Viele Sterne bilden sich in Haufen. Galaktische oder offene Sternhaufen sind relativ junge Schwärme heller Sterne, die gemeinsam nahe der Ebene unserer Galaxis, der Milchstraße, entstanden sind. Diese beiden hübschen Beispiele sind am Himmel nur etwa ein Grad voneinander getrennt. M46 (oben links) ist ungefähr 5.400 Lichtjahre entfernt, M47 hingegen (unten links) nur 1600 Lichtjahre, beide befinden sich im nautischen Sternbild Puppis. Der zirka 300 Millionen Jahre junge M46 enthält ein paar Hundert Sterne in einer Region mit einem Durchmesser von etwa 30 Lichtjahren. Der 80 Millionen Jahre alte M47 ist ein kleiner, loser Haufen mit ungefähr 50 Sternen in einem Bereich von 10 Lichtjahren. Doch dieses Porträt stellarer Jugend enthält auch einen uralten Eindringling. Der kleine, farbenprächtige Fleck aus leuchtendem Gas in M46 ist der planetarische Nebel NGC 2438 – die Endphase im Leben eines sonnenähnlichen Sterns, der Milliarden Jahre alt ist. NGC 2438 ist schätzungsweise nur 3.000 Lichtjahre entfernt und stellt wahrscheinlich ein Vordergrundobjekt dar, das nur zufällig in der Sichtlinie des jugendlichen M46 liegt.

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Tungurahua bricht aus

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Bildcredit und Bildrechte: Patrick Taschler

Beschreibung: Der Vulkan Tungurahua bricht manchmal auf spektakuläre Weise aus. Wie oben abgebildet fließt geschmolzenes Gestein – so heiß, dass es deutlich leuchtet – an den Seiten des 5000 Meter hohen Tungurahua hinab, während eine Wolke aus dunkler Asche nach links ausgestoßen wird. Fasrige weiße Wolken fließen um den lavabeleuchteten Gipfel, während ein sternklarer Himmel in der Ferne leuchtet. Das obige Bild wurde 2006 fotografiert, als Asche um den abenteuerlustigen Fotografen fiel. Der Tungurahua befindet sich in Ecuador und wurde in den letzten 1300 Jahren grob geschätzt etwa alle 90 Jahre aktiv.

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Vater befriedet Omikron Ceti

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Bildcredit und Bildrechte: Tamas Ladanyi (TWAN)

Beschreibung: Die Bewohner von Omkron Ceti wurden zum Schweigen gebracht. Nachdem gemeldet wurde, dass fremdartige Monster vier Nächte hintereinander seiner Tochter den Schlaf geraubt hatten, schritt dieser Vater zur Tat. Als er sie zuletzt fragte, schien die Tochter anzudeuten, dass die Hullabaloos von einem Planetensystem gekommen sein könnten, das vielleicht wie „Omikron Ceti“ klang. Um das Übel bei der Wurzel zu packen, nahm der Vater seine Tochter mit nach draußen und verwendete einen mächtigen Laser, um die Heimatwelt der Fremden zu sprengen. Ironischerweise erweist sich der Elternstern Omikron Ceti nun selbst als instabil und nimmt dramatisch an Helligkeit zu. April, April von den Leuten bei APOD! Tatsächlich ist der Stern, auf den gezeigt wird, Mira, ein berühmter veränderlicher Stern, der voraussichtlich Ende August sein Helligkeitsmaximum wieder erreichen wird. Der fragliche Vater zeigte seiner Tochter lediglich den Stern, der denselben Namen trägt wie sie.

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